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Impulse zum Advent

Vierter Advent

Da war das Wunder - Impuls von Prof. Dr. Dr. Roland Werner zum vierten Advent

Ich grüße Sie herzlich aus Marburg zum Advent und zu Weihnachten und will Ihnen sagen, was für mich einer der wichtigsten Sätze in der Weihnachtsgeschichte ist.

Ganz am Ende in Lukas 2,19, da heißt es: 'Und Maria nahm alles in sich auf und bewegte das, was sie gehört und erfahren hatte, in ihrem Herzen.'

Maria hat sich das gemerkt. Natürlich!

Und sie hat es weitererzählt.

Und der Lukas hat es dann wahrscheinlich von einer Person gehört, der die Marie dies erzählt hat.

Das heißt, für mich sind wir hier, wenn wir an die Weihnachtsgeschichte kommen, an die Heilige Schrift kommen, nicht in der Märchenwelt, sondern wir sind auf historischem Boden.

Es stimmt wirklich:

Da waren die Engel. Da war das Wunder. Da war die Krippe. Da war die Maria, da war Josef. Da waren die Hirten.

Ja - und da sind wir.

Wir sind da eingeladen in diese Geschichte hinein. Denn Maria hat es bewahrt, damit wir heute davon hören können.

Ich finde es klasse, dass die Sache mit Jesus stimmt; dass die Sache mit Weihnachten stimmt.

Und ich wünsche Ihnen diese Erfahrung, dass sie nicht nur stimmt, sondern dass sie für Sie selbst auch zu einer lebenserneuernden Wirklichkeit wird.

In diesem Sinne wünsche ich allen Zuschauern von Bibel TV alles Gute, Gottes Segen und frohe Weihnachten.

Prof. Dr. Dr. Roland Werner
Professor für Theologie an der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg, Bibelübersetzer, Sprachwissenschaftler, Buchautor und Referent, seit 2013 Vorsitzender des ProChrist e.V.

Dritter Advent

Den Segen im eigenen Leben entdecken

Zwei Seiten einer Medaille

Als Gott zu Maria sagte, "Du wirst ein Kind bekommen und das wird Jesus sein", ist das ein gealtiger Segen. Segen kann man mit einer Medaille vergleichen. Eine Medaille hat immer zwei Seiten: zum einen die Vorderseite, die ist golden und glänzt. Das ist das, was man gerne anschaut. Das ist der Segen.

Aber die Medaille hat auch eine Kehrseite und darauf steht auch Bürde. Segen und Bürde sind aus einem Guss; unzertrennlich voneinander. Es gibt nicht nur das eine ohne das andere.

Und jetzt stellt sich die Frage, was die Bürde daran ist, dass Maria den Sohn Gottes auf die Welt bringen kann. Das war folgendes: Josef sagte sich: 'Ich werde heimlich meine Maira verlassen.' Er dachte, sie sei von irgend einem anderen Mann schwanger.

Der Glaube Marias

Und was hat die Familie gedacht, was dachten die Freunde? Mit anderen Worten, Maria war im Bewusstsein, alles zu verlieren, was sie lieb hat: den Verlobten, die Familie, den Ruf, einfach alles.

Und doch sagt Maria mit anderen Worten: 'Gott, wenn DU mich segnen willst, bin ich auch bereit, die Bürde zu übernehmen.'

Die meisten Menschen haben nicht das Gefühl, sie seien wirklich gesegnet. Sie sehen oftmals eher die Bürde im eigenen Leben.

Maria sagte trotz der Bürde ihrer Situation zu Gott: 'Nicht mein Wille geschehe, sondern ich gebe mich Dir vollkommen hin.' Damit sagte sie, dass der Segen von Gott auch eine Bürde hatte wie beispielsweise eine Medaille, und sie sagte zur Kehrseite dieser Medaille, zu ihrer Bürde im Glauben und Gehorsam "Ja". Es gibt immer zwei Seiten. Jeder Segen hat auch eine Bürde - und umgekehrt.

Den Segen im eigenen Leben entdecken

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen in Ihrer Adventszeit, dass Sie Ihren Segen wieder entdecken: in Ihrer Familie, in Ihren Freundschaften; in Ihrer Gesundheit, in Ihrer Kirche, in Ihrem Beruf und in Ihrem Glauben.

Auch wenn dieser Segen mit einer Bürde verbunden ist. Das betrifft alle Bereiche des Lebens und ich wünsche Ihnen Segen, Das Sie ihn erkennen und erfahren, trotz der Bürde.

Marias Antwort zu Gott war: "Nicht mein Wille geschehe, sondern DEIN Wille geschehe."

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Gott Sie segnet!

 

 

 

 

Leo Bigger; ICF Zürich

Zweiter Advent

Erfasst von der Liebe Gottes - Impuls zum zweiten Advent von Wolfgang Severin

Evangelientexte im Advent - Weltuntergang und sehnsüchtige Lieder im Kerzenschein

Merkwürdig ist, dass die sonntäglichen Evangelienexte im Advent zumindest der katholischen Kirche oft vom Weltuntergang handeln, von der Aufforderung Jesu, wachsam zu sein, die Augen aufzuhalten. Diese schwere Kost will so gar nicht zu den sehnsüchtigen Liedern passen, die wir im gemütlichen Kerzenschein singen.

Gottes Reich - Erneuerung der inneren Welt

Dabei weist Jesus auf etwas ganz entscheidendes hin: Unsere Welt mit ihren Gesetzen muss erst untergehen damit seine Welt, das Reich Gottes kommen kann. Es geht nicht um die äußere Welt, die mit Erdbeben, Donnerschlag und Katastrophen untergehen soll, sondern um unsere innere.

Wir haben uns so an die Gesetzmäßigkeiten gewöhnt, dass wir eine innere Umkehr nur ganz begrenzt für nötig halten. Wenn man aber genau hinschaut, muss man doch sagen, dass unsere Welt von Regeln beherrscht wird, die sich eher auf Geld und Macht stützen als auf Barmherzigkeit und Liebe; und dass diese Welt nach diesen Regeln eher schlecht als recht funktioniert; denn nach wie vor umgibt uns noch viel zu viel Elend, als dass wir behaupten könnten, dass das Reich Gottes sich durchgesetzt habe.

Das mag uns nicht immer gefallen, aber wir haben uns darin eingerichtet. So ist die Welt eben, sagen wir dann. Und so konnte das Gottesreich seit nunmehr 2000 Jahren doch nicht kommen, jedenfalls nicht ganz, nicht total, nicht umfassend.

Sich von Gottes Liebe erfassen lassen

Es sei denn, ja es sei denn, wir ließen uns erfassen von der Liebe Gottes, ließen uns ganz auf SEINE Regeln ein, würden nicht davor zurückschrecken, einmal grundsätzlich anders zu denken. Ja dann würden vielleicht doch noch Schwerter zu Pflugscharen und Lanzen zu Winzermessern.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten zweiten Advent.

Pfr. und Bibel TV Moderator Wolfgang Severin

Erster Advent

Reiß den Himmel auf - Impuls zum ersten Advent von Daniel Deman

Advent - In freudiger Erwartung

Ob an der Bushaltestelle, an der Supermarktkasse oder beim Arzt: Das Warten gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Im Gegenteil, warten kann aggressiv machen, es kann frustrieren und manchmal kann es den Wartenden an den Rand Verzweiflung treiben.

Und dennoch geht es im Advent um genau das: um das Warten auf Weihnachten, die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. „Langweilig!“, rufen da einige und stürzen sich glühweinselig in den Weihnachtsmarkt- und Shoppingtrubel.

Das Warten neu entdecken

Das ist schade. Denn gerade in der Adventszeit könnten wir das Warten neu entdecken: Das Warten auf das Kommen Gottes. Wir warten dabei auf das Weihnachtsfest, die Erinnerung an der historischen Geburt Jesu vor rund 2000 Jahren. Wir warten auch auf die zukünftige, endgültige Wiederkunft Christi. Und wir warten auf das Kommen Gottes im Hier und Jetzt.

Gott kommt zu uns

Denn Gott ist kein Gott der weit weg im Himmel wohnt. Er ist der Gott der sich immer wieder neu auf den Weg macht, um zu uns zu kommen, der in uns Raum nehmen will, damit wir durch ihn die Welt zum Guten verändern. Darauf zu warten und dieses Warten einzuüben, das kann unendlich kostbar sein, aber auch anstrengend und manchmal frustrierend.

Reiß doch den Himmel auf

„Reiß doch den Himmel auf, und komm herab!“, so schrie der auf Gott wartende Jesaja am Rand der Verzweiflung. Komm zu uns Gott, im Gestern, im Heute und am Ende der Zeiten!

Er wird es tun. Und wir? Besinnen wir uns doch auf das Eigentliche im Advent und erleben das adventliche Warten bewusst, voller Gewissheit, Dankbarkeit, Freude und Hoffnung.

Einen gesegneten ersten Advent!

Bibel TV Moderator Daniel Deman

Vierter Advent

Adventsimpuls von Dr. Roland Werner

Vierter Advent

Dritter Advent

Den Segen im eigenen Leben neu entdecken; Adventsimpuls von Leo Bigger; ICF Zürich

Dritter Advent

Zweiter Advent

Erfasst von der Liebe Gottes - Impuls von Wolfgang Severin zum 2. Advent

Zweiter Advent

Erster Advent

Reiß den Himmel auf

Ein abgestaubter 1. Advent