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Artikel vom: 21.04.2010
20 - Hey du Lurch!
Mitte April, es ist kurz nach 21 Uhr. Ich ziehe meine Jacke an, greife nach der Taschenlampe und gehe raus in die Dunkelheit. Es regnet. Perfektes Wetter für mein Vorhaben. Mit der Taschenlampe suche ich den Waldboden ab. Dort – ein schwarzer Molch, Laufkäfer und viele Schnecken. Doch ich suche etwas anderes. Es dauert auch nicht lange und der erste Bursche läuft
mir über den Weg, ein Feuersalamander! Die Wenigsten von uns haben schon mal einen gesehen. Doch sind sie gar nicht so selten. Sie mögen es feucht, dunkel und modrig – und sie sind nachtaktiv. Feuersalamander erreichen ein ansehnliches Alter, 50 Jahre in Gefangenschaft sind bekannt. Jahrzehntelang können sie in deiner Nachbarschaft leben, ohne dass sie bemerkt werden. Ob es mit uns Christen auch so ist? Jahrzehntelang unentdeckt, obwohl wir mitten unterm Volk leben? Entdecken kann uns der Heide nur Sonntag früh auf dem Weg zum Gottesdienst – für viele eine ähnlich ungemütliche Zeit wie nachts draußen bei Regen… Ansonsten sind wir Christen oft sehr unauffällig. Dabei sollten wir doch ziemlich feurig sein, so wie die Signalwarnfarbe bei dem beschriebenen Salamander. Nein, es geht hier nicht ums gesehen werden, sich ins Rampenlicht vordrängen. Es geht aber darum, was Jesus anfangs in der Bergpredigt sagt:
mir über den Weg, ein Feuersalamander! Die Wenigsten von uns haben schon mal einen gesehen. Doch sind sie gar nicht so selten. Sie mögen es feucht, dunkel und modrig – und sie sind nachtaktiv. Feuersalamander erreichen ein ansehnliches Alter, 50 Jahre in Gefangenschaft sind bekannt. Jahrzehntelang können sie in deiner Nachbarschaft leben, ohne dass sie bemerkt werden. Ob es mit uns Christen auch so ist? Jahrzehntelang unentdeckt, obwohl wir mitten unterm Volk leben? Entdecken kann uns der Heide nur Sonntag früh auf dem Weg zum Gottesdienst – für viele eine ähnlich ungemütliche Zeit wie nachts draußen bei Regen… Ansonsten sind wir Christen oft sehr unauffällig. Dabei sollten wir doch ziemlich feurig sein, so wie die Signalwarnfarbe bei dem beschriebenen Salamander. Nein, es geht hier nicht ums gesehen werden, sich ins Rampenlicht vordrängen. Es geht aber darum, was Jesus anfangs in der Bergpredigt sagt: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt nicht verborgen bleiben… So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Die Bibel, Matthäus 5, 14/16)
Jesus betont hier die „guten Werke“, also mit predigen allein ist es nicht getan. „Christen“ nennen wir uns, nach unserem Vorbild Jesus Christus. Der hat auch nicht nur gepredigt, sondern hat auch mit Taten auf sich aufmerksam gemacht, hat Kranke geheilt, hat den Menschen zu essen gegeben und hatte Zeit für Kinder. Welch ein Vorbild. Bleibt uns nur noch, tatkräftig zu folgen – damit Menschen auf Jesus aufmerksam werden!
Quelle:
Familie Hornfischer
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