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Artikel vom: 05.01.2012
Mission Net

Am 27.12 hieß es packen für  Daniel und zusammen mit einem Kollegen ging es auf nach Erfurt. Dort wartete bereits eine noch recht kühle und leere Messe gefüllt zu werden mit knapp 2500 Jugendlichen und um die 100 Aussteller, die das Leben über Sylvester etwas bunter gestalten sollten.

Nachdem Daniel relativ zeitig dort ankam, der LKW der Auslandshilfe mit all unseren Equipment aber nicht ( da dicker Stau auf der Autobahn) , ging es bis spät abends bis der Stand der AM aufgebaut war.

Am 28.12 . hieß es in Ewersbach 4 mal Koffer packen, drei mal Kinder einpacken und anziehen, einen Arbeitskollegen vom Frühstück weg holen und dann hinter her- nach Erfurt.

Ein Dickes Danke an Oma und Opa, die bereit waren, eine Meute blonder Mädels für 4 Tage zu übernehmen.

So blieb uns als Eltern alle Zeit, sich voll auf das einzulassen was da kommen würde in Erfurt.

Es begann beeindruckend, fast 40 Nationen marschierten am ersten Abend ein ( hatte fast was von Eurovision Songkontest) und jedes Land wurde von den Landsmännern laut umjubelt.

Die Stimmung war die ganzen 5 Tage über bombastisch, eine bunte Vielfalt aus vielen Europäischen Nationen, wo jeder ein Stück von sich mit einbrachte.

Auch die Predigten, Vorträge und Seminare waren sehr, sehr gut und herausfordernd.

Wir als AM-Mitarbeiter waren aber auch überwiegend sehr stark an unserem Stand eingespannt und wir waren überwältigt, von der Resonanz, der jungen Leute.

Sicher spielten unsere Foto-shooting Aktion mit verkleiden und das verschenken von Chips eine Rolle (es gab da eine große Spende und wir durften großzügig verteilen) Aber viele waren sehr gesprächsbereit , auf der Suche, nach ihrem Weg für die Zukunft.

Wir selbst waren vor allen Dingen auch ergriffen von dem Engagement unserer Osteuropäischen Geschwister, die sich wirklich stark in Mission innerhalb und außerhalb Europas einbringen wollen.

Die Tage begannen  für uns um 8 Uhr mit dem Aufbruch von unserer Unterkunft und endete oft nach Mitternacht, alles in allem eine sehr arbeitsreiche und anstrengende Zeit, aber wir möchten sie nicht missen, haben wir doch selber sehr viel davon profitiert im Miteinander mit so vielen Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kirchen.

Wir sind einfach nur dankbar.



Quelle: Familie Kroppach
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