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Der Jesuit - Papst Franziskus

Trailer: Der Jesuit

Prämiert mit einem International Emmy Award 2016

In Argentinien entschließt sich der junge Jorge Mario Bergoglio (Sergio Calvo) dazu, Priester zu werden. In den verschiedenen Stationen seines Amtes als Provinzial, Generalvikar und Bischof von Buenos Aires erweist er sich als zäher Mann, der seine Berufung darin sieht, die Liebe Gottes zu den Ärmsten der Gesellschaft zu bringen. Als Papst Benedikt XVI. von seinem Amt zurücktritt, reist Kardinal Bergoglio nach Rom, um an der Wahl des neuen Papstes teilzunehmen.

Der Spielfilm bietet einen eindrucksvollen Einblick in die bewegte Vergangenheit Jorge Mario Bergoglios bis zu seiner Berufung zum höchsten Amtsträger in der katholischen Weltkirche. Als Papst in einer der kritischsten Zeiten der Kirche, die geprägt ist von Missbrauch, Korruption und Vertrauensverlust, verkündigt er authentisch, einladend und ermutigend den christlichen Glauben.

Mit seiner Verfilmung auf Grundlage der Papst-Biografie „Francis the Jesuit“ ist Regisseur Matías Gueilburt ein tiefer Blick in die Persönlichkeit und das Leben von Papst Franziskus gelungen. Die gleichnamige Serie hat bei der Verleihung der International Emmy Awards 2016 den Emmy in der Kategorie "Non-English Language US Primetime Program" gewonnen.

Mit seiner Verfilmung auf Grundlage der Papst-Biographie 'Francis the Jesuit' ist Regisseur Matias Gueilburt ein tiefer Blick in die Persönlichkeit und das Leben von Papst Franziskus gelungen. Der hochwertig und packend produzierte Dokumentarfilm wurde völlig zu Recht mit einem Emmy ausgezeichnet.

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Sendezeit auf Bibel TV

Donnerstag, 25. Mai 2017 um 20:15 Uhr 

Drei Fragen an den Produzenten Matias Gueilburt und an Hauptdarsteller Gustavo Yaniello

Welche persönliche Bedeutung hat diese Produktion für Sie?

Matias Gueilburt: Als wir mit diesem Projekt anfingen und die Buchrechte von „Der Jesuit“ kauften, war uns sehr wohl bewusst, dass wir als Argentinier eine große Geschichte in den Händen hielten. Als wir jedoch mit den Drehbüchern voranschritten, setzten wir uns immer mehr mit unserer Hauptfigur auseinander. Geschehnisse im Vatikan und Nachrichten über Änderungen, die Papst Francisco vorschlug, verbanden uns noch mehr mit der Thematik.

Aus meiner Sicht als Regisseur war es eine große Herausforderung. Es ging um eine Persönlichkeit, deren Job es ist, konstant neue Vorschläge zu bringen und Dinge voranzutreiben. Jorge Mario Bergoglio hatte seine Geschichte bereits niedergeschrieben. Papst Francisco verändert sie täglich und fällt Entscheidungen, die Millionen Menschen auf der ganzen Welt betreffen.

In diesem Sinn suchten wir einen unbekannten Schauspieler, der die Persönlichkeit Papst Franciscos glaubhaft und emotional darstellen konnte. Sensibel und politisch zugleich, ich denke, dass dies ein Erfolg ist. Gustavo Yaniello hat dies wunderbar gemacht. Der Jesuit ist eine Miniserie, die Spuren in meinem Leben hinterlässt.

Ich glaube, dass es mir im Wesentlichen hilft, viele Vorurteile abzulegen. Es war eine lehrreiche Reise.

Gustavo Yaniello: Sie repräsentiert für mich die größte berufliche Verwirklichung. Gleichzeitig empfinde ich Verantwortung und Freude darüber, im Rahmen meiner Interpretation eine Geschichte über ein einzigartiges inspirierendes Leben vermitteln zu können.

            

Sind Sie selbst religiös und ein Mitglied der katholischen Kirche?

Matias Gueilburt: Ich bin nicht religiös.

Gustavo Yaniello: Ja, ich bin katholisch und glaube an Gott und die göttliche Gerechtigkeit.

 

Haben Sie Ihre Produktion dem Vatikan oder dem Papst vorgestellt? Erhielten Sie eine Reaktion?

Gustavo Yaniello: Es macht mich neugierig. Es würde mich interessieren, ob sich der Papst durch meine Darstellung repräsentiert fühlte und ob ihm meine Interpretation gefällt.

Matias Gueilburt: Julian Rousso, ein Partner und Produzent der Serie hatte die Möglichkeit, Papst Franziskus im Vatikan zu begegnen. Er erzählte, dass wir dabei waren eine Serie zu produzieren, die auf das Buch „Der Jesuit“ basiert. Papst Francisco antwortete mit einem Lächeln: „Das sind nette Leute“. Damit meinte Papst Francisco die Buchautoren. Und als Julian sich zurückziehen sollte sah er ihm in die Augen und er sagte „Beten Sie für mich.“