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Artikel vom: 01.02.2009
8 - Ein paar kleine Geschichten rund um unsere Eingewöhnungsphase
Auf der Suche nach...… der passenden Einrichtung sind wir ins Schwitzen gekommen, haben aber auch Gottes und menschliche Hilfe erlebt. Zum Beispiel hatten wir die Adresse eines christl. Waschmaschinenhändlers. Er hat uns nicht nur ein gutes Teil verkauft, sondern gleich noch auf seinem Moped zu uns gebracht und installiert. Bei anderen mussten wir dafür oft extra bezahlen. Jetzt haben wir die wesentlichen Dinge besorgen können und dabei erlebt, dass man wirklich viel mit einem Moped transportieren kann…
… nach zwei liegen gelassenen Einkaufstüten im Markt waren wir überrascht, wie ehrlich und hilfsbereit manche Leute hier sind. Als wir am nächsten Tag die Stände danach abklapperten, hatte eine Verkäuferin sie für uns aufbewahrt!!
… einer Sprachschule haben wir einige „Ausländer“ um Rat gefragt und sind schließlich bei der KSL (Khmer School of Language) gelandet. Dort haben wir von Montag bis Freitag jeweils zwei Stunden Unterricht. In der
einen Stunde lernen wir Reden und Hören, in der anderen Schreiben und Lesen. Je nach Bedarf wollen wir das noch durch einen Sprachhelfer ergänzen. In der restlichen Zeit sind wir noch mit Eigenstudium, Organisieren, Einkaufen, … beschäftigt. Vieles ist hier nicht so klar, wie in Deutschland, z. B. ob man fürs Moped einen Führerschein braucht oder nicht.…einer Wohnung waren wir mit dem Fahrrad oder zu Fuß in vielen Straßen unterwegs. Nach einiger Zeit konnten wir „zu vermieten“ auf Khmer entziffern. So klopften wir an den verschiedensten Häusern an. Manchmal mussten wir uns mit Händen und Füßen verständigen, um klar zu machen, was wir wollten. Doch die Leute hatten Geduld mit uns! Am dritten Tag der Wohnungssuche hörten wir hinter uns eine Stimme. Ty, eine Freundin von Christine, war mit einem Pastor unterwegs und hatte uns entdeckt. Im Handumdrehen wurde klar, dass wir seine bisherige Wohnung übernehmen könnten, weil er etwas Neues gefunden hatte. Bereits am nächsten Tag konnten wir mit den Vermietern reden, die sehr freundlich sind und im Erdgeschoss wohnen. Wir wohnen jetzt im ersten Stock. Dass unsere Vermieter nur Khmer reden und wir keinen eigenen Eingang haben, sehen wir als Vorteil, um mehr von Sprache und Kultur mitzubekommen.

Es gab noch ein paar tolle Leute, die uns den Einstieg erleichtert haben: Ate, eine Freundin von Christine, die letztes Jahr in Kambodscha war, hat uns ihr Fahrrad und viele andere nützliche Sachen hinterlassen. Ursula, eine Schweizer Missionarin, hat uns am Anfang viele (blöde) Fragen beantwortet und uns von ihrem leckeren Essen abgegeben. Ty, eine Kambodschanerin, hat sich auch um uns gekümmert, manches von der Sprache erklärt und am Valentinstag sogar eine Rose vorbei gebracht.
Quelle:
Bibel TV








