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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

1 »Kommt und lasst uns zum Herrn umkehren! Denn er hat zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat geschlagen, er wird uns auch verbinden.

2 Er wird uns nach zwei Tagen neu beleben, am dritten Tag uns aufrichten, dass wir vor seinem Angesicht leben.

3 So lasst uns {ihn} erkennen, {ja, } lasst uns nachjagen der Erkenntnis des Herrn! Sicher wie die Morgenröte ist sein Hervortreten. Er kommt wie der Regen {zu} uns, wie der Spätregen, der die Erde benetzt.«

4 Was soll ich dir tun, Ephraim? Was soll ich dir tun, Juda, da eure Güte[4]o. Gnade; o. Liebe; o. Bundestreue wie die Morgenwolke ist und wie der Tau, der früh verschwindet?

5 Darum habe ich durch die Propheten dreingeschlagen[5]w. gespalten, o. ausgehauen, habe sie erschlagen durch die Worte meines Mundes; und mein Recht geht hervor wie das Licht[6]so mit LXX, der syr. und aram. Üs. ; Mas. T. : und deine Rechte (o. Gerichte) sind Licht, das hervortritt.

6 Denn an Güte[4]o. Gnade; o. Liebe; o. Bundestreue habe ich Gefallen, nicht an Schlachtopfern, und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern.

Bundesbruch und Verwilderung in Israel – von Gott aufgedeckt

7 Sie aber haben den Bund übertreten wie {die Bewohner von} Adam[7]zur Ortschaft »Adam« vgl. Jos3,16, haben dort[8]o. haben den Bund übertreten wie Adam, haben damals treulos gegen mich gehandelt.

8 Gilead ist eine Stadt von Übeltätern, voll Blutspuren.

9 Und wie Räuber {im Hinterhalt} warten, so die Rotte der Priester. Sie morden auf dem Weg nach Sichem, ja, sie verüben Schandtat.

10 Im Haus Israel habe ich Abscheuliches gesehen: Da ist Ephraims Hurerei, {da} hat Israel sich unrein gemacht.

11 Auch dir, Juda, [9]o. ist eine Ernte bestimmt, wenn ich das Geschick meines Volkes wende, wenn ich Israel heile. Ja, aufgedeckt sind die Schuld Ephraims und die Bosheiten Samarias: Man übtist eine Ernte bestimmt! Wenn ich das Geschick[10]o. {die Wegführung in} die Gefangenschaft meines Volkes wende,

Einheitsübersetzung

Einheitsübersetzung 2016

1 Auf, lasst uns zum HERRN zurückkehren! / Denn er hat gerissen, er wird uns auch heilen; / er hat verwundet, er wird uns auch verbinden.

2 Nach zwei Tagen gibt er uns das Leben zurück, / am dritten Tag richtet er uns wieder auf / und wir leben vor seinem Angesicht.

3 Lasst uns ihn erkennen, / ja lasst uns nach der Erkenntnis des HERRN jagen! Er kommt so sicher wie das Morgenrot; / er kommt zu uns wie der Regen, / wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt.

4 Was soll ich mit dir tun, Efraim? / Was soll ich mit dir tun, Juda? Eure Liebe ist wie eine Wolke am Morgen / und wie der Tau, der bald vergeht.

5 Darum habe ich durch die Propheten zugeschlagen, / habe sie durch die Worte meines Mundes umgebracht. / Dann wird mein Recht hervorbrechen wie das Licht.

6 Denn an Liebe habe ich Gefallen, nicht an Schlachtopfern, / an Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.

Gewalt und Verbrechen: 6,7–7,2

7 Sie aber haben wie in Adam den Bund übertreten; / dort haben sie mir die Treue gebrochen.

8 Gilead ist eine Stadt von Übeltätern, / voller Blutspuren.

9 Wie Straßenräuber, die jemandem auflauern, / ist die Rotte von Priestern. Auf dem Weg nach Sichem morden sie, / ja, sie haben schändliche Taten begangen.

10 Im Haus Israel habe ich grässliche Dinge gesehen; / dort findet man Efraims Unzucht, / dort befleckt sich Israel.

11 Auch dir, Juda, steht die Ernte bevor. / Wenn ich das Geschick meines Volkes wende,

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