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Elberfelder Bibel
Elberfelder 2006
Abija von Juda
1 Und im achtzehnten Jahr des Königs Jerobeam, des Sohnes Nebats, wurde Abija König über Juda.
2 Er regierte drei Jahre in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Maacha, die Tochter Abischaloms.
3 Und er lebte[1]w. ging in allen Sünden seines Vaters, die der vor ihm getan hatte; und sein Herz war nicht ungeteilt[2]w. vollständig mit dem Herrn, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.
4 Doch Davids wegen gab ihm der Herr, sein Gott, eine Leuchte in Jerusalem, indem er seinen Sohn nach ihm {als König} aufstehen ließ und indem er Jerusalem bestehen ließ,
5 weil David getan hatte, was recht war in den Augen des Herrn, und von allem, was er ihm geboten hatte, nicht abgewichen war alle Tage seines Lebens, außer in der Sache mit Uria, dem Hetiter.
6 Und es war Krieg zwischen Rehabeam[3]Einige hebr. Handschr. und die syr. Üs. lesen: Abija und Jerobeam alle Tage seines Lebens.
7 Und die übrige Geschichte[4]w. der Rest der Begebenheiten Abijas und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buch der Geschichte[5]w. im Buch der Begebenheiten der Tage der Könige von Juda? Und es war Krieg zwischen Abija und Jerobeam.
8 Und Abija legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Stadt Davids. Und sein Sohn Asa wurde an seiner Stelle König.
Asa von Juda
9 Und im zwanzigsten Jahr Jerobeams, des Königs von Israel, wurde Asa König über Juda.
10 Und er regierte 41 Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Maacha, die Tochter Abischaloms.
11 Und Asa tat, was recht war in den Augen des Herrn, wie sein Vater David.
12 Und er schaffte die Tempelhurer[6]w. die Geweihten aus dem Land und tat alle Götzen[7]w. Mistkugeln, o. Klötze; ein verächtlicher Ausdruck weg, die seine Väter gemacht hatten.
13 Auch seine Mutter Maacha entfernte er aus {ihrer Stellung als} Gebieterin, weil sie der Aschera ein Schandbild gemacht hatte; und Asa rottete ihr Schandbild aus und verbrannte es im Tal Kidron.
14 Die Höhen aber wichen nicht; doch war das Herz Asas ungeteilt[2]w. vollständig mit dem Herrn alle seine Tage.
15 Und er brachte die heiligen Gaben[8]o. heiligen Dinge seines Vaters und seine {eigenen} heiligen Gaben[8]o. heiligen Dinge ins Haus des Herrn: Silber und Gold und Geräte.
16 Und es war Krieg zwischen Asa und Bascha, dem König von Israel, all ihre Tage.
17 Bascha, der König von Israel, zog gegen Juda herauf und baute Rama aus, um bei Asa, dem König von Juda, niemanden aus- und eingehen zu lassen.
18 Da nahm Asa alles Silber und Gold, das in den Schätzen des Hauses des Herrn {noch} übrig geblieben war, und die Schätze des Hauses des Königs und gab sie in die Hand seiner Knechte; und der König Asa sandte sie zu Ben-Hadad, dem Sohn des Tabrimmon, des Sohnes Hesjons, dem König von Aram, der in Damaskus wohnte, und ließ {ihm} sagen:
19 Ein Bund {sei} zwischen mir und dir, zwischen meinem Vater und deinem Vater! Siehe, ich sende dir als Geschenk Silber und Gold. Auf, mach deinen Bund mit Bascha, dem König von Israel, ungültig, dass er von mir abzieht!
20 Und Ben-Hadad hörte auf den König Asa, und er sandte seine Heerobersten gegen die Städte Israels und schlug Ijon und Dan und Abel-Bet-Maacha und ganz Kinneret samt dem ganzen Land Naftali.
21 Und es geschah, als Bascha das hörte, da ließ er davon ab, Rama auszubauen, und blieb in Tirza.
22 Der König Asa aber bot ganz Juda auf, keiner war frei {vom Dienst} ; und sie trugen die Steine und das Bauholz von Rama weg, mit denen Bascha gebaut hatte. Und der König Asa baute damit Geba {in} Benjamin und Mizpa aus.
23 Und die übrige ganze Geschichte[1]w. der Rest der Begebenheiten Asas und alle seine Machttaten und alles, was er getan hat, und die Städte, die er gebaut hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte[2]w. im Buch der Begebenheiten der Tage der Könige von Juda? Doch zur Zeit seines Alters war er an seinen Füßen krank.
24 Und Asa legte sich zu seinen Vätern und wurde bei seinen Vätern in der Stadt seines Vaters David begraben. Und sein Sohn Joschafat wurde an seiner Stelle König.
Nadab von Israel
25 Und Nadab, der Sohn Jerobeams, wurde König über Israel im zweiten Jahr Asas, des Königs von Juda; und er regierte zwei Jahre über Israel.
26 Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, und ging auf dem Weg seines Vaters und {lebte} in dessen Sünde, mit der er Israel zur Sünde verführt hatte.
27 Gegen ihn verschwor sich Bascha, der Sohn Ahijas, vom Haus Issaschar. Und Bascha erschlug ihn bei Gibbeton, während Nadab und ganz Israel Gibbeton belagerten, das den Philistern gehörte.
28 Und Bascha tötete ihn im dritten Jahr Asas, des Königs von Juda, und wurde an seiner Stelle König.
29 Und es geschah, sobald er König geworden war, erschlug er das ganze Haus Jerobeam; er ließ von Jerobeam nichts übrig, was Odem hatte, bis er es ausgetilgt hatte nach dem Wort des Herrn, das er durch seinen Knecht Ahija, den Siloniter, geredet hatte
30 wegen der Sünden Jerobeams, die er begangen und mit denen er Israel zur Sünde verführt hatte, durch den Zorn[3]w. durch seinen Zorn; d. i. kraft des Zorns des Herrn, zu dem er den Herrn, den Gott Israels, gereizt hatte.
31 Und die übrige Geschichte[1]w. der Rest der Begebenheiten Nadabs und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte[2]w. im Buch der Begebenheiten der Tage der Könige von Israel?
32 Und es war Krieg zwischen Asa und Bascha, dem König von Israel, alle ihre Tage.
Bascha von Israel
33 Im dritten Jahr Asas, des Königs von Juda, wurde Bascha, der Sohn Ahijas, König über ganz Israel in Tirza {und regierte} 24 Jahre {lang}.
34 Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, und ging auf dem Weg Jerobeams und in dessen Sünde, mit der er Israel zur Sünde verführt hatte.
Elberfelder Bibel 2006, © 2006 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Holzgerlingen
Gute Nachricht Bibel
Gute Nachricht Bibel 2018
Über König Abija von Juda (2 Chr 13,1-23)
1 Im 18. Regierungsjahr Jerobeams, des Königs von Israel, wurde Abija König von Juda.
2 Er regierte drei Jahre lang in Jerusalem. Seine Mutter hieß Maacha und war eine Tochter Abischaloms.
3 Er folgte dem schlechten Beispiel seines Vaters und diente dem HERRN, seinem Gott, nicht mit ungeteiltem Herzen, wie es sein Ahnherr David getan hatte.
4 Trotzdem gab der HERR ihm einen Sohn als Nachfolger auf dem Thron und ließ das Licht in seinem Königshaus nicht erlöschen, und er bewahrte auch Jerusalem vor dem Untergang. Das tat er David zuliebe,
5 der zeit seines Lebens getan hatte, was dem HERRN gefällt, und ihm in allen Dingen gehorcht hatte – das Unrecht gegen den Hetiter Urija ausgenommen.
7 Was es sonst noch über Abija und seine Taten zu berichten gibt, ist in der amtlichen Chronik der Könige von Juda nachzulesen.
8 Als er starb, wurde er in der Davidsstadt bestattet. Sein Sohn Asa wurde sein Nachfolger.
Über König Asa von Juda (2 Chr 14,1-4; Chr 15,16-19; Chr 16,1-6. 11-14)
9 Im 20. Regierungsjahr Jerobeams, des Königs von Israel, wurde Asa König von Juda.
10 Er regierte 41 Jahre lang in Jerusalem. Die Stellung der Königsmutter behielt seine Großmutter Maacha, die Tochter Abischaloms.
11 Er tat, was dem HERRN gefällt, genau wie sein Ahnherr David.
12 Er trieb die geweihten Männer und Frauen aus dem Land und beseitigte die Götzenbilder, die seine Vorgänger aufgestellt hatten.
13 Er wagte es sogar, Maacha als Königsmutter abzusetzen, weil sie ein verabscheuungswürdiges Götzenbild der Göttin Aschera aufgestellt hatte. Das Götzenbild ließ er wegschaffen und im Kidrontal verbrennen.
14 Die Opferstätten im Land ließ er allerdings weiter bestehen; aber in allem anderen gehorchte er dem HERRN mit ungeteiltem Herzen sein ganzes Leben lang.
15 Er brachte die goldenen und silbernen Geräte, die sein Vater dem HERRN geweiht hatte, in den Tempel und weihte dem HERRN noch weitere Gold- und Silbergeräte.
16 Zwischen Asa und König Bascha von Israel herrschte Krieg, solange sie lebten.
17 Bascha rückte nach Süden gegen Juda vor und baute die Stadt Rama zur Festung aus, um die Wege von und nach Juda kontrollieren zu können.
18 Darauf schickte König Asa eine Gesandtschaft nach Damaskus zum Syrerkönig Ben-Hadad, dem Sohn Tabrimmons und Enkel Hesjons. Er gab den Abgesandten alles Silber und Gold mit, das in den königlichen Schatzkammern und in den Schatzkammern des Tempels noch übrig war, und ließ dem König von Syrien sagen:
19 »Ich möchte ein Bündnis mit dir schließen, wie es schon zwischen unseren Vätern bestanden hat. Dieses Silber und Gold schicke ich dir als Geschenk. Kündige dafür dein Bündnis mit König Bascha von Israel und falle in sein Land ein, damit er von meiner Grenze abziehen muss!«
20 Ben-Hadad ging darauf ein und schickte seine Truppen gegen das Reich Israel. Sie verwüsteten die Städte Ijon, Dan und Abel-Bet-Maacha sowie das ganze Gebiet am See Gennesaret.
21 Da brach Bascha den Ausbau von Rama ab und kehrte in seine Hauptstadt Tirza zurück.
22 König Asa bot nun alle Männer Judas auf; keiner wurde freigestellt. Sie mussten die Baumaterialien, die Bascha für den Festungsbau bereitgelegt hatte, abtransportieren, die Steine und das Holz. Asa ließ damit die Städte Geba und Mizpa im Gebiet des Stammes Benjamin befestigen.
23 Was es sonst noch über Asa und seine Taten zu berichten gibt, über die Städte, die er gebaut hat, und über alle seine Erfolge, ist in der amtlichen Chronik der Könige von Juda nachzulesen. Im Alter erkrankte er an einem Fußleiden.
24 Als er starb, wurde er in der Grabstätte seiner Vorfahren in der Davidsstadt bestattet. Sein Sohn Joschafat wurde sein Nachfolger.
König Nadab von Israel und das Ende der Dynastie Jerobeams
25 Im zweiten Regierungsjahr von Asa, dem König von Juda, wurde Nadab, der Sohn Jerobeams, König von Israel. Er regierte zwei Jahre lang.
26 Er tat, was dem HERRN missfällt und folgte dem schlechten Beispiel seines Vaters, der die Leute im Reich Israel zum Götzendienst verführt hatte.
27 Bascha, der Sohn von Ahija aus dem Stamm Issachar, machte eine Verschwörung gegen ihn und erschlug ihn, als Nadab mit dem Heer Israels die Philisterfestung Gibbeton belagerte.
28 Bascha tötete Nadab im dritten Regierungsjahr von Asa, dem König von Juda, und wurde an seiner Stelle König von Israel.
29 Als Bascha den Thron bestiegen hatte, rottete er die ganze Familie Jerobeams aus; niemand von dessen Nachkommen ließ er am Leben. So traf ein, was der HERR durch seinen Diener Ahija von Schilo angekündigt hatte.
30 Es war die Strafe dafür, dass Jerobeam sich gegen den HERRN, den Gott Israels, vergangen und die Leute von Israel zum Götzendienst verführt hatte. Dadurch hatte er den Zorn des HERRN herausgefordert.
31 Was es sonst noch über Nadab und seine Taten zu berichten gibt, ist in der amtlichen Chronik der Könige von Israel nachzulesen.
32 Zwischen Asa und König Bascha von Israel herrschte Krieg, solange sie lebten.
Über König Bascha von Israel
33 Im dritten Regierungsjahr von Asa, dem König von Juda, wurde Bascha, der Sohn von Ahija, König von Israel. Er regierte in Tirza 24 Jahre lang.
34 Er tat, was dem HERRN missfällt, und folgte dem schlechten Beispiel Jerobeams, der die Leute im Reich Israel zum Götzendienst verführt hatte.
Gute Nachricht Bibel, durchgesehene Neuausgabe, © 2018 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart