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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Die Auferstehungshoffnung und die Zeugen der Auferstehung Christi

1 Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt[11]o. als Evangelium verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht,

2 durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede[12]w. mit welchem Wort {laut} ich es euch verkündigt[11]o. als Evangelium verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich[13]o. unüberlegt zum Glauben gekommen seid.

3 Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften;

4 und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften;

5 und dass er Kephas[14]von aram. kepha = Fels; griech. petros; lat. petrus erschienen ist, dann den Zwölfen.

6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind.

7 Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln[15]d. h. Gesandten, o. Boten allen;

8 zuletzt aber von allen, gewissermaßen der Missgeburt, erschien er auch mir.

9 Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht würdig[16]o. tüchtig, tauglich bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde[17]o. Versammlung Gottes verfolgt habe.

10 Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes {, die} mit mir {ist}.

11 Ob nun ich oder jene: So {jedenfalls} predigen wir, und so seid ihr zum Glauben gekommen.

Die Auferstehungshoffnung gegen die Leugnung der Auferstehung

12 Wenn aber gepredigt wird, dass Christus aus den Toten auferweckt[1]o. auferweckt worden; die griech. Zeitform bezeichnet eine geschehene, in ihrer Wirkung fortdauernde Tatsache, so V.13.14. 16.17.20. ist, wie sagen einige unter euch, dass es keine Auferstehung der Toten gebe?

13 Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt;

14 wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos[2]w. leer, eitel, inhaltslos aber auch euer Glaube.

15 Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden.

16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt.

17 Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden.

18 Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verloren gegangen.

19 Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.

20 Nun aber ist Christus aus {den} Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen;

21 denn da ja durch einen Menschen {der} Tod {kam} , so auch durch einen Menschen {die} Auferstehung {der} Toten.

22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.

23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung[3]w. Abteilung (militärischer Ausdruck): {der} Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;

24 dann das Ende, wenn er das Reich[4]o. die Königsherrschaft dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.

25 Denn er muss herrschen[5]o. König sein, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.

26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan.

27 »Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.« Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen ist, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.

28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem[6]o. allen ist.

29 Was werden sonst die tun, die sich für die[7]o. anstelle der; so auch nachher Toten taufen lassen[8]o. die für die Toten getauft werden? Wenn überhaupt Tote nicht auferweckt werden, warum lassen sie sich denn für sie taufen[9]o. werden sie denn für sie getauft?

30 Warum sind auch wir jede Stunde in Gefahr?

31 Täglich sterbe ich, so wahr ihr mein Ruhm seid[10]w. fürwahr, bei dem Ruhm euretwegen, Brüder, den ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe.

32 Wenn ich {nur} nach Menschen {weise} mit wilden Tieren gekämpft habe zu Ephesus, was nützt es mir? Wenn Tote nicht auferweckt werden, so »lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir«!

33 Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.

34 Werdet in rechter Weise[11]o. rechtschaffen; o. richtig nüchtern und sündigt nicht! Denn manche sind in Unwissenheit über Gott; zur Beschämung sage ich es euch.

Die Auferstehungshoffnung und die Eigenart der Auferstehung

35 Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leib kommen sie?

36 Tor! Was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn.

37 Und was du säst, du säst nicht den Leib, der werden soll, sondern ein nacktes Korn, es sei von Weizen oder von einem der anderen {Samenkörner}.

38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und jedem der Samen seinen eigenen Leib.

39 Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern ein anderes {ist das} der Menschen und ein anderes das Fleisch des Viehs und ein anderes das der Vögel und ein anderes das der Fische.

40 Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber anders ist der Glanz[1]o. Herrlichkeit; so auch V.41 der himmlischen, anders der der irdischen;

41 ein anderer der Glanz der Sonne und ein anderer der Glanz des Mondes und ein anderer der Glanz der Sterne, denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Glanz.

42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit[2]o. Verderben, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit.

43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;

44 es wird gesät ein natürlicher[3]o. seelischer; so auch nachher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen.

45 So steht auch geschrieben: »Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele«, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.

46 Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche[4]o. Seelische, danach das Geistliche.

47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel.

48 Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.

49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

50 Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich[5]o. die Königsherrschaft Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit[2]o. Verderben nicht die Unvergänglichkeit erbt.

51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,

52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich {sein} , und wir werden verwandelt werden.

53 Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

Lobpreis Gottes im Blick auf die Auferstehungshoffnung

54 Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Verschlungen ist der Tod in Sieg.«

55 »Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?«

56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz.

57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!

58 Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überreich in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist!

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

ÜBER DIE AUFERSTEHUNG DER TOTEN (Kapitel 15)

Christus wurde vom Tod auferweckt. . .

1 Brüder und Schwestern, ich erinnere euch an die Gute Nachricht, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen; sie ist der Grund, auf dem ihr im Glauben steht.

2 Durch sie werdet ihr gerettet, wenn ihr sie unverfälscht festhaltet – und zwar dem Wortlaut entsprechend, in dem ich sie euch übermittelt habe. Anderenfalls wärt ihr vergeblich zum Glauben gekommen!

3 Ich habe an euch weitergegeben, was ich selbst als Überlieferung empfangen habe, nämlich als Erstes und Grundlegendes: Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es in den Heiligen Schriften vorausgesagt war,

4 und wurde begraben. Er ist am dritten Tag vom Tod auferweckt worden, wie es in den Heiligen Schriften vorausgesagt war,

5 und hat sich Petrus gezeigt, danach dem ganzen Kreis der Zwölf.

6 Später sahen ihn über fünfhundert Brüder auf einmal; einige sind inzwischen gestorben, aber die meisten leben noch.

7 Dann erschien er Jakobus und schließlich allen Aposteln.

8 Ganz zuletzt ist er auch mir erschienen, der »Fehlgeburt«.

9 Ich bin der geringste unter den Aposteln, ich verdiene es überhaupt nicht, Apostel zu sein; denn ich habe die Gemeinde Gottes verfolgt.

10 Aber durch Gottes Gnade bin ich es dennoch geworden, und sein gnädiges Eingreifen ist nicht vergeblich gewesen. Ich habe viel mehr für die Gute Nachricht gearbeitet als alle anderen Apostel. Doch nicht mir habe ich das zuzuschreiben – die Gnade Gottes hat durch mich gewirkt.

11 Mit den anderen Aposteln bin ich in dieser Sache völlig einig. Wir alle verkünden die Gute Nachricht genau so, wie ich es gerade angeführt habe, und genau so habt ihr sie auch angenommen.

. . . deshalb werden auch wir auferweckt werden

12 Das also ist unsere Botschaft: Gott hat Christus vom Tod auferweckt. Wie können dann einige von euch behaupten, dass die Toten nicht auferstehen werden?

13 Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden.

14 Und wenn Christus nicht auferweckt worden ist, dann hat weder unsere Verkündigung einen Sinn noch euer Glaube.

15 Wir wären dann als falsche Zeugen für Gott entlarvt; denn wir hätten gegen die Wahrheit bezeugt, dass er Christus vom Tod auferweckt hat – den er doch gar nicht auferweckt hat, wenn wirklich die Toten nicht auferweckt werden.

16 Wenn die Toten nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden.

17 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer ganzer Glaube vergeblich. Eure Schuld ist dann nicht von euch genommen,

18 und wer im Vertrauen auf Christus gestorben ist, ist dann verloren.

19 Wenn wir nur für das jetzige Leben auf Christus hoffen, sind wir bedauernswerter als irgendjemand sonst auf der Welt.

20 Nun aber ist Christus vom Tod auferweckt worden, und als der erste Auferweckte gibt er uns die Gewähr, dass auch die übrigen Toten auferweckt werden.

21 Durch einen Menschen kam der Tod. So kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung vom Tod.

22 Alle Menschen gehören zu Adam, darum müssen sie sterben; aber durch die Verbindung mit Christus wird ihnen das neue Leben geschenkt werden.

Die Vollendung steht noch aus

23 Doch das alles geschieht zu seiner Zeit und in seiner vorbestimmten Ordnung: Als Erster wurde Christus vom Tod auferweckt. Wenn er wiederkommt, werden die auferweckt, die zu ihm gehören.

24 Dann ist das Ende da: Christus übergibt die Herrschaft Gott, dem Vater, nachdem er alles vernichtet hat, was sich gegen Gott erhebt und was Macht und Herrschaft beansprucht.

25 Denn Christus muss so lange herrschen, bis er alle Feinde unter seinen Füßen hat.

26 Als letzten Feind vernichtet er den Tod.

27 Denn es heißt in den Heiligen Schriften: »Alles hat Gott ihm unterworfen.« Wenn hier gesagt wird, dass alles ihm unterworfen ist, dann ist natürlich der nicht eingeschlossen, der ihm alles unterworfen hat.

28 Wenn aber alles Christus unterworfen sein wird, dann unterwirft auch er selbst, der Sohn, sich dem Vater, der ihm alles unterworfen hat. Dann ist Gott allein der Herr – über alles und in allem.

Aufruf zur Besinnung

29 Überlegt einmal: Was machen denn die unter euch, die sich für ungetauft Verstorbene taufen lassen? Wenn die Toten gar nicht auferweckt werden, welchen Sinn hat es dann, dass sie sich für sie taufen lassen?

30 Und warum begebe ich mich stündlich in Lebensgefahr?

31 Brüder und Schwestern, täglich sehe ich dem Tod ins Auge. Das ist die Wahrheit, so gewiss ihr durch Jesus Christus mein Ruhm seid vor Gott!

32 In Ephesus habe ich mit wilden Tieren gekämpft. Wenn ich keine Hoffnung hätte, hätte ich mir das ersparen können! Wenn die Toten nicht auferweckt werden, dann halten wir uns doch lieber an das Sprichwort: »Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!«

33 Macht euch nichts vor! »Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.«

34 Werdet wieder nüchtern und lebt, wie es Gott gefällt. Ich muss zu eurer Schande sagen: Einige von euch kennen Gott nicht.

Wie sollen wir uns die Auferstehung vorstellen?

35 Aber vielleicht fragt jemand: »Wie soll denn das zugehen, wenn die Toten auferweckt werden? Was für einen Körper werden sie dann haben?«

36 Wie kannst du nur so fragen! Wenn du einen Samen ausgesät hast, muss er zuerst sterben, damit die Pflanze leben kann.

37 Du säst nicht die ausgewachsene Pflanze, sondern nur den Samen, ein Weizenkorn oder irgendein anderes Korn.

38 Gott aber gibt jedem Samen, wenn er keimt, den Pflanzenkörper, den er für ihn bestimmt hat. Jede Samenart erhält ihre besondere Gestalt.

39 Auch die Lebewesen haben ja nicht alle ein und dieselbe Gestalt. Menschen haben eine andere Gestalt als Tiere, Vögel eine andere als Fische.

40 Außer den Körpern auf der Erde aber gibt es auch noch solche am Himmel. Die Himmelskörper haben eine andere Schönheit als die Körper auf der Erde,

41 und unter ihnen leuchtet die Sonne anders als der Mond, der Mond wieder anders als die Sterne. Auch die einzelnen Sterne unterscheiden sich voneinander durch ihren Glanz.

42 So könnt ihr euch auch ein Bild von der Auferstehung der Toten machen. Was in die Erde gelegt wird, ist vergänglich; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist unvergänglich.

43 Was in die Erde gelegt wird, ist armselig; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist voll Herrlichkeit. Was in die Erde gelegt wird, ist hinfällig; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist voll Kraft.

44 Was in die Erde gelegt wird, war von natürlichem Leben beseelt; aber was zu neuem Leben erwacht, wird ganz vom Geist Gottes beseelt sein. Wenn es einen natürlichen Körper gibt, muss es auch einen vom Geist beseelten Körper geben.

45 Es heißt ja in den Heiligen Schriften: »Der erste Mensch Adam wurde von natürlichem Leben beseelt.« Christus dagegen, der letzte Adam, wurde zum Geist, der lebendig macht.

46 Aber zuerst kommt die Natur, dann der Geist, nicht umgekehrt.

47 Der erste Adam wurde aus Erde gemacht; er ist Erde. Der zweite Adam stammt vom Himmel.

48 Die irdischen Menschen sind wie der irdische Adam, die himmlischen Menschen wie der himmlische Adam.

49 So wie wir jetzt dem Menschen gleichen, der aus Erde gemacht wurde, so werden wir künftig dem gleichen, der vom Himmel gekommen ist.

Die Verwandlung der Lebenden und der letzte Sieg

50 Brüder und Schwestern, das ist ganz sicher: Menschen aus Fleisch und Blut können nicht in Gottes neue Welt gelangen. Ein vergänglicher Körper kann nicht unsterblich werden.

51 Ich sage euch jetzt ein Geheimnis: Wir werden nicht alle sterben, wir werden aber alle verwandelt werden.

52 Das geschieht in einem Augenblick, so schnell, wie jemand mit der Wimper zuckt, sobald die Posaune das Ende ankündigt. Die Posaune gibt das Signal, dann werden die Verstorbenen zu unvergänglichem Leben erweckt, und wir, die dann noch am Leben sind, bekommen den neuen Körper.

53 Unser vergänglicher Körper, der dem Tod verfallen ist, muss in einen unvergänglichen Körper verwandelt werden, über den der Tod keine Macht hat.

54 Wenn das geschieht, wenn das Vergängliche mit Unvergänglichkeit überkleidet wird und das Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann wird das Prophetenwort wahr: »Der Tod ist vernichtet! Der Sieg ist vollkommen!

55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist deine Macht?«

56 Die Macht des Todes kommt von der Sünde. Die Sünde aber hat ihre Kraft aus dem Gesetz.

57 Dank sei Gott, dass er uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, den Sieg schenkt!

58 Darum, meine lieben Brüder und Schwestern, werdet fest und unerschütterlich in eurem Glauben und tut stets euer Bestes für die Sache des Herrn. Ihr wisst, dass der Herr euren Einsatz belohnen wird.

Videos zu 1. Korinther 15 (ELB, GNB)