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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Verhalten in der Ehe

1 Ebenso ihr Frauen, ordnet euch den eigenen Männern unter, damit sie, wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen, ohne Wort durch den Wandel der Frauen gewonnen werden,

2 indem sie euren in Furcht reinen Wandel angeschaut haben!

3 Euer Schmuck sei nicht der äußerliche durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern,

4 sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen {Schmuck} des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist.

5 Denn so schmückten sich auch einst die heiligen Frauen, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten;

6 wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn Herr nannte, deren Kinder ihr geworden seid, indem ihr Gutes tut und keinerlei Schrecken fürchtet.

7 Ihr Männer ebenso, wohnt verständnisvoll {mit ihnen} zusammen [8]o. und gebt ihnen als dem schwächeren, dem weiblichen Gefäß Ehreals dem schwächeren, dem weiblichen Gefäß[9]o. Gerät. – Das griech. Wort wurde im übertragenen Sinn für den menschlichen Leib, aber auch für die Frau gebraucht., und gebt {ihnen} Ehre[8]o. und gebt ihnen als dem schwächeren, dem weiblichen Gefäß Ehre als {solchen} , die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden!

Ermahnung zum heiligen Wandel in Verfolgungen

8 Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, {voll} brüderlicher Liebe, barmherzig, demütig,

9 und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Beschimpfung mit Beschimpfung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt!

10 »Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der halte Zunge und Lippen vom Bösen zurück, dass sie nicht Trug reden;

11 er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach!

12 Denn die Augen des Herrn {sind gerichtet} auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die, welche Böses tun.«

13 Und wer wird euch Böses tun, wenn ihr Eiferer des Guten geworden seid?

14 Aber wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig {seid ihr} ! Fürchtet aber nicht ihren Schrecken, seid auch nicht bestürzt,

15 sondern haltet den Herrn, den Christus, in euren Herzen heilig[1]w. heiligt den Herrn, den Christus, in euren Herzen! Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert,

16 aber mit Sanftmut und Ehrerbietung[2]w. Furcht! Und habt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verleumden, darin zuschanden werden, {worin} euch Übles nachgeredet wird.

17 Denn es ist besser, wenn der Wille Gottes es will[3]w. wollen sollte, für Gutestun zu leiden als für Bösestun[4]w. besser, … als solche, die Gutes tun, denn als Übeltäter zu leiden.

18 Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten[5]andere Handschr. : ist … um der Sünden willen für uns gestorben, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns[6]andere Handschr. : euch zu Gott führte, zwar getötet nach[7]o. in dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach[7]o. in dem Geist.

19 In diesem ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt,

20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Langmut Gottes in den Tagen Noahs abwartete, während die Arche gebaut wurde, in die[8]w. in die hinein wenige, das sind acht Seelen, durchs Wasser hindurchgerettet wurden.

21 Das Abbild {davon} errettet jetzt auch euch, {das ist} die Taufe – nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen[9]o. die Bitte eines guten Gewissens an Gott – durch die Auferstehung Jesu Christi.

22 Der ist zur Rechten Gottes, nachdem er in den Himmel gegangen ist, und Engel und Mächte und Kräfte sind ihm unterworfen.

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

Anweisungen für Eheleute

1 Für euch Frauen gilt dieselbe Regel: Ihr müsst euch euren Männern unterordnen, damit diejenigen von ihnen, die das Wort der Guten Nachricht nicht hören wollen, durch eure Lebensführung auch ohne Wort für den Glauben gewonnen werden.

2 Das kann geschehen, wenn sie sehen, dass ihr ihnen Respekt erweist und ein vorbildliches Leben führt.

3 Putzt euch nicht äußerlich heraus mit aufwendigen Frisuren, kostbarem Schmuck oder prächtigen Kleidern.

4 Eure Schönheit soll von innen kommen! Freundlichkeit und ein ausgeglichenes Wesen sind der unvergängliche Schmuck, der in Gottes Augen Wert hat.

5 Auf diese Weise haben sich auch früher die frommen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten. Sie haben sich ihren Männern untergeordnet,

6 wie zum Beispiel Sara, die Abraham gehorchte und ihn ihren »Herrn« nannte. Ihre Töchter seid ihr, wenn ihr das Rechte tut und euch davon durch keine Drohung abbringen lasst.

7 Ihr Männer müsst euch entsprechend verhalten. Seid rücksichtsvoll zu euren Frauen! Bedenkt, dass sie der schwächere Teil sind. Achtet und ehrt sie; denn sie haben mit euch am ewigen Leben teil, das Gott schenkt. Handelt so, dass nichts euren Gebeten im Weg steht.

Für die Gerechtigkeit leiden. . .

8 Euch allen schließlich sage ich: Haltet in derselben Gesinnung zusammen und habt Mitgefühl füreinander! Liebt euch gegenseitig als Brüder und Schwestern! Seid gütig und zuvorkommend zueinander!

9 Vergeltet Böses nicht mit Bösem, und gebt Beleidigungen nicht wieder zurück! Im Gegenteil, segnet eure Beleidiger, denn Gott hat euch dazu berufen, seinen Segen zu empfangen.

10 Ihr wisst ja: »Wer nach dem wahren Leben verlangt und glückliche Tage sehen will, der nehme seine Zunge gut in Acht, dass er nichts Schlechtes und Hinterhältiges sagt.

11 Er kehre sich vom Bösen ab und tue das Gute. Er mühe sich mit ganzer Kraft darum, mit allen Menschen in Frieden zu leben.

12 Denn der Herr hat ein offenes Auge für die, die das Rechte tun, und ein offenes Ohr für ihre Bitten. Aber er wendet sich gegen alle, die Böses tun.«

13 Kann euch überhaupt jemand Böses antun, wenn ihr euch mit ganzer Hingabe darum bemüht, das Gute zu tun?

14 Wenn ihr aber trotzdem leiden müsst, weil ihr tut, was Gott will, dann dürft ihr euch glücklich preisen. Habt keine Angst vor Menschen; lasst euch nicht erschrecken!

15 Christus allein ist der Herr; haltet ihn heilig in euren Herzen und weicht vor niemand zurück! Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid.

16 Antwortet taktvoll und bescheiden und mit dem gebotenen Respekt – in dem Bewusstsein, dass ihr ein reines Gewissen habt. Dann werden alle beschämt sein, die euch verleumden, wenn sie sehen, was für ein einwandfreies Leben ihr in Verbindung mit Christus führt.

17 Wenn Gott es aber anders beschlossen hat und es auf sie keinen Eindruck macht, ist es auf jeden Fall besser, für gute Taten zu leiden als für schlechte.

. . . so wie Christus es getan hat. Die Reichweite seines Heilswirkens

18 Auch Christus hat ja für die Sünden der Menschen gelitten, der Gerechte für die Schuldigen, ein für alle Mal. So sollte er euch – als Mensch getötet, aber durch den Geist Gottes zum Leben erweckt – den Zugang zu Gott eröffnen.

19 In der Kraft dieses Geistes ging er auch zu den Geistern im Gefängnis und verkündete ihnen seinen Sieg.

20 Sie waren ungehorsam gewesen zur Zeit Noachs, als Gott in seiner Geduld mit der Strafe noch wartete, solange Noach die Arche baute. Nur wenige Menschen, nämlich acht, wurden damals in die Arche aufgenommen und durch das Wasser gerettet, das die Arche trug.

21 Das ist ein Hinweis auf das Wasser der Taufe, die euch jetzt rettet. Denn der Sinn der Taufe ist ja nicht, dass der Körper vom Schmutz gereinigt wird. Wer sich taufen lässt, bittet damit Gott, sein Gewissen von aller Schuld zu reinigen. Das ist möglich, weil Jesus Christus von den Toten auferstanden

22 und zum Himmel aufgestiegen ist. Dort hat er den Ehrenplatz an Gottes rechter Seite eingenommen, und die Engel und alle überirdischen Mächte und Gewalten sind ihm unterworfen.

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