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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Einfall der Ägypter – Rehabeams Tod

1 Und es geschah, als die Königsherrschaft Rehabeams gefestigt und er stark geworden war, verließ er das Gesetz des Herrn und ganz Israel mit ihm.

2 Und es geschah im fünften Jahr des Königs Rehabeam, da zog Schischak, der König von Ägypten, gegen Jerusalem herauf – denn sie hatten treulos gegen den Herrn gehandelt –

3 mit 1200 Streitwagen und mit 60000 Pferden, und das Volk, das mit ihm aus Ägypten kam, war nicht zu zählen: Libyer, Sukkijiter und Kuschiter.

4 Und er nahm die befestigten Städte ein, die Juda gehörten, und kam bis vor Jerusalem.

5 Da kam der Prophet Schemaja zu Rehabeam und zu den Obersten von Juda, die sich vor Schischak nach Jerusalem zurückgezogen hatten, und sagte zu ihnen: So spricht der Herr: Ihr habt mich verlassen, darum habe auch ich euch verlassen {und euch} in die Hand Schischaks {gegeben}.

6 Und die Obersten von Israel[2]Gemeint ist hier Israel im weiteren Sinne; vgl. Kap.21,2; 28,19. und der König demütigten sich und sagten: Der Herr ist gerecht!

7 Als aber der Herr sah, dass sie sich gedemütigt hatten, geschah das Wort des Herrn zu Schemaja: Sie haben sich gedemütigt. Ich will sie nicht vernichten und will ihnen bald[3]o. ein wenig Rettung geben, und mein Zorn soll sich nicht durch Schischak über Jerusalem ergießen.

8 Doch sollen sie ihm zu Knechten sein, damit sie meinen Dienst und den Dienst der Königreiche der Länder [4]w. erkennenunterscheiden lernen[4]w. erkennen.

9 Und Schischak, der König von Ägypten, zog gegen Jerusalem herauf. Und er nahm die Schätze des Hauses des Herrn weg und die Schätze des Hauses des Königs, alles nahm er weg. Und er nahm die goldenen Schilde weg, die Salomo gemacht hatte.

10 Und der König Rehabeam machte an ihrer Stelle bronzene Schilde, und er vertraute {sie} der Hand der Obersten der Leibwächter an, die den Eingang des Hauses des Königs bewachten.

11 Und es geschah, sooft der König in das Haus des Herrn hineinging, kamen die Leibwächter und trugen die Schilde[5]w. sie und brachten sie dann wieder in das Wachtzimmer der Leibwächter zurück.

12 Weil er sich also gedemütigt hatte, wandte sich der Zorn des Herrn von ihm ab, sodass er ihn nicht völlig vernichtete. Es war ja auch in Juda {noch} etwas Gutes.

13 Und der König Rehabeam erstarkte in Jerusalem und regierte {weiter}. Denn Rehabeam war 41 Jahre alt, als er König wurde, und regierte siebzehn Jahre in Jerusalem, der Stadt, die der Herr aus allen Stämmen Israels erwählt hatte, um seinen Namen dort niederzulegen. Und der Name seiner Mutter war Naama, die Ammoniterin.

14 Aber er tat, was böse war; denn er richtete sein Herz nicht darauf, den Herrn zu suchen.

15 Und die Geschichte[1]w. die Begebenheiten Rehabeams, die frühere und die spätere, ist sie nicht geschrieben in der Geschichte des Propheten Schemaja und des Sehers Iddo? {Dies gilt auch} für das Geschlechtsregister[2]o. des Sehers Iddo nach Art der Geschlechtsregister. Und die Kriege {zwischen} Rehabeam und Jerobeam {dauerten} die ganze Zeit {an}[3]w. {dauerten} alle Tage {an}.

16 Und Rehabeam legte sich zu seinen Vätern, und er wurde begraben in der Stadt Davids. Und sein Sohn Abija wurde an seiner Stelle König.

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

Der Pharao Schischak überfällt Juda (1 Kön 14,25-28)

1 Als Rehabeam mächtig geworden und seine Herrschaft in Juda gesichert war, fragte er nicht mehr nach dem Gesetz des HERRN und sein ganzes Volk auch nicht.

2 Da zog im fünften Regierungsjahr Rehabeams der ägyptische König Schischak gegen Jerusalem heran; so bestrafte der HERR ihre Untreue.

3 Schischak kam mit einem Heer von 1200 Streitwagen und 60000 Wagenkämpfern, denen noch ungezählte Libyer, Sukkijiter und Äthiopier als Hilfstruppen folgten.

4 Er eroberte zuerst die befestigten Städte in Juda und rückte dann gegen Jerusalem vor.

5 Damals kam der Prophet Schemaja zu Rehabeam und den anderen führenden Männern von Juda, die sich vor Schischak nach Jerusalem zurückgezogen hatten, und sagte zu ihnen: »So spricht der HERR: ›Weil ihr euch von mir abgewandt habt, wende ich mich auch von euch ab und gebe euch in die Hand Schischaks!‹«

6 Da beugten sich die führenden Leute von Juda und der König unter dieses Urteil Gottes und sagten: »Der HERR ist im Recht!«

7 Als der HERR merkte, dass sie ihr Unrecht einsahen, erging sein Wort an Schemaja, er sagte: »Sie haben ihre Schuld eingestanden; darum will ich sie nicht umbringen. Mein Zorn soll nicht so weit gehen, dass Schischak Jerusalem vernichtet; ich werde sie bald aus dieser Gefahr erretten.

8 Aber sie werden sich ihm unterwerfen müssen, damit sie erkennen, was für ein Unterschied es ist, mir zu gehorchen oder den Königen anderer Länder.«

9 Schischak rückte in Jerusalem ein. Er leerte die Schatzkammern im Tempel und im Königspalast. Er nahm auch alle goldenen Schilde mit, die Salomo hatte anfertigen lassen.

10 Rehabeam ließ dafür Schilde aus Bronze machen und gab sie den Kommandanten der Wache, die am Eingang des Palastes stationiert war.

11 Jedes Mal, wenn der König in das Haus des HERRN ging, trugen die Wachen, die ihn begleiteten, diese Schilde und brachten sie dann wieder in ihre Unterkunft zurück.

12 Weil Rehabeam sein Unrecht eingesehen hatte, ließ der Zorn des HERRN von ihm ab und er vernichtete ihn nicht völlig. Es gab damals auch in Juda noch manches Gute.

Das Ende der Regierung Rehabeams (1 Kön 14,21-24. 29-31)

13 Rehabeam konnte seine Herrschaft wieder festigen und weiter als König regieren. Rehabeam war 41 Jahre alt, als er König wurde. Siebzehn Jahre lang regierte er in Jerusalem, der Stadt, die der HERR aus ganz Israel als Wohnsitz für seinen Namen bestimmt hatte. Rehabeams Mutter war die Ammoniterin Naama.

14 Er tat, was verwerflich war, weil er nicht nach dem Willen des HERRN fragte.

15 Die Geschichte der Regierung Rehabeams, vom Anfang bis zum Ende, ist nachzulesen in den Berichten der Propheten Schemaja und Iddo. Dort steht auch das Verzeichnis seiner Familie. Während seiner ganzen Regierungszeit gab es Krieg zwischen ihm und Jerobeam.

16 Als er starb, wurde er in der Davidsstadt bestattet. Sein Sohn Abija wurde sein Nachfolger.

Videos zu 2. Chronik 12 (ELB, GNB)