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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Erneuerung des Bundes mit Gott

1 Und auf Asarja, den Sohn Odeds, kam der Geist Gottes.

2 Und er ging hinaus, Asa entgegen, und sagte zu ihm: Hört mich an, Asa und ganz Juda und Benjamin! Der Herr ist mit euch, wenn ihr mit ihm seid. Und wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen. Wenn ihr ihn aber verlasst, wird er euch {auch} verlassen.

3 Und Israel war lange Zeit[1]w. viele Tage ohne den wahren Gott[2]w. Gott der Wahrheit, o. Gott der Treue und ohne belehrenden Priester und ohne Gesetz.

4 Aber in ihrer Bedrängnis kehrten sie um zu dem Herrn, dem Gott Israels; und sie suchten ihn, und er ließ sich von ihnen finden.

5 In jenen Zeiten gab es keine Sicherheit[3]w. keinen Frieden für den, der hinaus-, und für den der hineinging; sondern viele Beunruhigungen[4]o. große Wirren {kamen} über alle Bewohner der Länder.

6 Und es stieß sich Nation an Nation und Stadt an Stadt; denn Gott beunruhigte[5]o. verwirrte sie durch allerlei Bedrängnis.

7 Ihr aber, seid stark und lasst eure Hände nicht schlaff werden! Denn es gibt einen Lohn für euer Tun!

8 Als aber Asa diese Worte und die Weissagung des Propheten Oded hörte, fasste er Mut. Und er schaffte die Scheusale weg aus dem ganzen Land Juda und Benjamin und aus den Städten, die er auf dem Gebirge Ephraim eingenommen hatte, und er erneuerte den Altar des Herrn, der vor der Vorhalle des Herrn {stand}.

9 Und er versammelte ganz Juda und Benjamin und die Fremden, {die} aus Ephraim und Manasse und aus Simeon bei ihnen {wohnten}. Denn in Menge waren sie aus Israel zu ihm übergelaufen, als sie sahen, dass der Herr, sein Gott, mit ihm war.

10 Und sie versammelten sich in Jerusalem im dritten Monat, im fünfzehnten Jahr der Regierung[6]w. Königsherrschaft Asas.

11 Und sie opferten dem Herrn an jenem Tag von der Beute, die sie heimgebracht hatten, 700 Rinder und 7000 Schafe.

12 Und sie traten in den Bund, den Herrn, den Gott ihrer Väter, zu suchen mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele.

13 Jeder aber, der den Herrn, den Gott Israels, nicht suchen würde, sollte getötet werden, vom Kleinsten bis zum Größten, vom Mann bis zur Frau.

14 Und sie schworen dem Herrn mit lauter Stimme und mit Jauchzen und unter Trompeten- und Hörner {schall}.

15 Und ganz Juda freute sich über den Schwur. Denn sie schworen mit ihrem ganzen Herzen und suchten den Herrn mit ihrem ganzen Willen[1]w. suchten ihn mit ihrem ganzen Wohlgefallen; und er ließ sich von ihnen finden. Und der Herr schaffte ihnen Ruhe ringsumher.

16 Und auch Maacha, die Mutter des Königs Asa, entfernte er aus {ihrer Stellung als} Gebieterin, weil sie der Aschera ein Schandbild gemacht hatte. Und Asa rottete ihr Schandbild aus und zermalmte und verbrannte es im Tal Kidron.

17 Die Höhen aber wichen nicht aus Israel; doch war das Herz Asas ungeteilt all seine Tage.

18 Und er brachte die heiligen Gaben[2]o. heiligen Dinge seines Vaters und seine heiligen Gaben[2]o. heiligen Dinge in das Haus Gottes: Silber und Gold und Geräte.

19 Und es war kein Krieg bis zum 35. Jahr der Regierung[3]w. Königsherrschaft Asas.

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

Asa erneuert den Bund mit Gott (1 Kön 15,13-15)

1 Der Geist Gottes nahm Besitz von Asarja, dem Sohn Odeds,

2 sodass er Asa entgegenging und zu ihm sagte: »Hört mir zu, König Asa und alle Leute von Juda und Benjamin! Der HERR hält zu euch, solange ihr euch zu ihm haltet. Wenn ihr seine Nähe sucht, wird er sich von euch finden lassen. Wenn ihr euch aber von ihm abwendet, wird auch er sich von euch abwenden.

3 Es gab eine lange Zeit, in der die Israeliten ohne den wahren Gott lebten. Da hatten sie auch keine Priester, die sie unterwiesen, und sie kannten Gottes Gesetz nicht mehr.

4 Jedes Mal, wenn es dann den Israeliten schlecht ging, wandten sie sich wieder zum HERRN, ihrem Gott; sie suchten seine Nähe und er ließ sich finden.

5 Damals konnte niemand ungefährdet reisen, es war eine Zeit der Unsicherheit und Unordnung in allen Ländern.

6 Die Völker bedrängten sich gegenseitig und Städte lagen miteinander im Streit, weil Gott sie durch alle Arten von Unglück verwirrte.

7 Darum seid jetzt stark und legt die Hände nicht in den Schoß! Der HERR wird euer Tun belohnen!«

8 Als Asa diese prophetischen Worte Asarjas hörte, ging er entschlossen ans Werk und ließ im ganzen Gebiet von Juda und Benjamin die verabscheuenswürdigen Götterbilder entfernen, ebenso in den Städten, die er im Bergland Efraïm erobert hatte. Den Altar des HERRN vor der Vorhalle des Tempels ließ er erneuern.

9 Dann rief er die Männer aus Juda und Benjamin zusammen, dazu auch alle aus den Stämmen Efraïm, Manasse und Simeon, die sich in seinem Land aufhielten. Es waren nämlich viele zu ihm übergelaufen, als sie sahen, dass der HERR, sein Gott, auf seiner Seite stand.

10 Im 15. Regierungsjahr von Asa, im dritten Monat, versammelten sich alle in Jerusalem.

11 Sie opferten dem HERRN 700 Rinder und 7000 Schafe aus der Beute, die sie heimgebracht hatten.

12 Sie erneuerten den Bund, den Gott mit ihren Vorfahren geschlossen hatte, und verpflichteten sich, dem HERRN mit ganzem Herzen und allen Kräften zu gehorchen.

13 Wer sich nicht nach dem Willen des HERRN richten würde, sollte mit dem Tod bestraft werden, gleichgültig ob solch ein Mensch vornehm oder gering, Mann oder Frau war.

14 Dies alles gelobten sie dem HERRN unter Jubelrufen und dem Schall der Trompeten und Widderhörner.

15 Alle in Juda freuten sich darüber, denn sie hatten aus voller Überzeugung in den Schwur eingestimmt. Weil sie sich mit ganzer Hingabe dem HERRN zugewandt hatten, wandte auch er sich ihnen zu und gab ihnen Frieden an allen ihren Grenzen.

16 König Asa setzte auch seine Mutter Maacha als Königsmutter ab, weil sie ein verabscheuenswürdiges Götzenbild der Göttin Aschera aufgestellt hatte. Das Götzenbild ließ er umhauen, in Stücke schlagen und im Kidrontal verbrennen.

17 Die vielen Opferstätten in Israel blieben allerdings weiterhin bestehen, aber in allem anderen gehorchte Asa dem HERRN mit ungeteiltem Herzen sein Leben lang.

18 Er brachte die goldenen und silbernen Geräte, die sein Vater dem HERRN geweiht hatte, in den Tempel und weihte dem HERRN noch weitere Gold- und Silbergeräte.

19 Bis zum 35. Regierungsjahr von Asa gab es keinen Krieg mehr.

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