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Elberfelder Bibel
Elberfelder 2006
Josias Feier des Passah
1 Und Josia feierte dem Herrn Passah in Jerusalem. Und man schlachtete das Passah am Vierzehnten des ersten Monats.
2 Und er stellte die Priester an ihre Aufgaben und ermutigte sie zum Dienst im Haus des Herrn.
3 Und er sagte zu den Leviten, die ganz Israel unterwiesen und dem Herrn geheiligt waren: Setzt die heilige Lade in das Haus, das Salomo, der Sohn Davids, der König von Israel, gebaut hat! Ihr braucht sie nicht mehr auf {eurer} Schulter zu tragen. Dient jetzt dem Herrn, eurem Gott, und seinem Volk Israel!
4 Und haltet euch bereit[2]o. macht euch bereit nach euren Vaterhäusern, in euren Abteilungen, nach der Vorschrift Davids, des Königs von Israel, und nach der schriftlichen Anordnung seines Sohnes Salomo!
5 Und stellt euch im Heiligtum auf entsprechend den Gruppen der Vaterhäuser eurer Brüder, der Leute aus dem Volk[3]w. Söhne des Volkes, und zwar {für jede Gruppe} je eine Abteilung eines Vaterhauses der Leviten!
6 Und schlachtet das Passah und heiligt euch und bereitet es für eure Brüder zu, dass ihr tut[4]o. damit sie tun nach dem Wort des Herrn durch Mose!
7 Und Josia spendete[5]w. Und Josia hob ab {als Opfergabe} für die Leute aus dem Volk[3]w. Söhne des Volkes an Kleinvieh: Lämmer und junge Ziegenböcke, 30000 an der Zahl, alles zu den Passahopfern für alle, die sich eingefunden hatten, und 3000 Rinder. Das {stammte} aus dem Besitz des Königs.
8 Und seine Obersten spendeten freiwillig[6]o. hoben als freiwillige Gabe ab für das Volk, für die Priester und für die Leviten. Hilkija und Secharja und Jehiël, die Fürsten des Hauses Gottes, gaben den Priestern zu den Passahopfern 2600 {Stück Kleinvieh} und 300 Rinder.
9 Und Konanja und Schemaja und Netanel, seine Brüder, und Haschabja und Jeïel und Josabad, die Obersten der Leviten, spendeten[7]o. hoben ab {als Opfergabe} für die Leviten zu den Passahopfern 5000 {Stück Kleinvieh} und 500 Rinder.
10 So wurde der Dienst geordnet. Und die Priester standen an ihrem Standort und die Leviten in ihren Abteilungen nach dem Befehl des Königs.
11 Und sie schlachteten das Passah. Und die Priester sprengten {das Blut, das sie} aus ihrer Hand {entgegennahmen} , während die Leviten {den Tieren} die Haut abzogen.
12 Und sie legten das {zum} Brandopfer {Bestimmte} beiseite, um es den Gruppen der Vaterhäuser der Leute aus dem Volk[3]w. Söhne des Volkes zu geben, damit die es dem Herrn darbrachten, wie es im Buch des Mose geschrieben steht; und ebenso {machten sie es} mit den Rindern.
13 Und sie brieten das Passah am Feuer nach der Vorschrift. Und die heiligen Gaben[8]o. heiligen Dinge kochten sie in Töpfen und in Kesseln und in Schüsseln und verteilten sie schnell an alle Leute aus dem Volk[3]w. Söhne des Volkes.
14 Und danach bereiteten sie {es} für sich und für die Priester zu; denn die Priester, die Söhne Aarons, waren mit der Darbringung der Brandopfer und der Fettstücke bis in die Nacht beschäftigt. Und so bereiteten die Leviten {es} für sich zu und für die Priester, die Söhne Aarons.
15 Und die Sänger, die Söhne Asafs, waren an ihrem Standort nach der Anordnung Davids und Asafs und Hemans und Jedutuns, des Sehers des Königs. Und {ebenso} waren die Torhüter an jedem Tor. Sie hatten es nicht nötig, sich von ihrem Dienst zu entfernen, weil ihre Brüder, die Leviten, für sie {das Passah} zubereiteten.
16 Und so wurde der ganze Dienst des Herrn an jenem Tag geordnet, um das Passah zu feiern und die Brandopfer auf dem Altar des Herrn darzubringen, nach dem Befehl des Königs Josia.
17 Und die Söhne Israel, die sich einfanden, feierten in jener Zeit das Passah und das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage lang.
18 Ein Passah wie dieses aber war in Israel nicht gefeiert worden seit den Tagen des Propheten Samuel. Denn alle Könige von Israel hatten kein Passah gefeiert wie das, das Josia feierte und die Priester und die Leviten und ganz Juda und Israel, das sich einfand, und die Bewohner von Jerusalem.
19 Im achtzehnten Jahr der Regierung[1]w. Königsherrschaft Josias ist dieses Passah gefeiert worden.
Josias Tod im Krieg gegen Ägypten
20 Nach all diesem, als Josia das Haus {wieder} hergerichtet hatte, zog Necho, der König von Ägypten, herauf, um bei Karkemisch am Euphrat zu kämpfen. Und Josia zog aus, ihm entgegen.
21 Da sandte er Boten zu ihm und ließ {ihm} sagen: Was habe ich mit dir zu tun[2]w. Was ist mir und dir, König von Juda? Nicht gegen dich {komme ich} heute, sondern gegen das Haus, mit dem ich Krieg führe. Und Gott hat {zu mir} gesagt, dass ich eilen soll[3]o. Gott hat gesprochen, um mich in Bestürzung zu versetzen. Lass ab von Gott, der mit mir ist, damit er dich nicht verdirbt! –
22 Aber Josia wandte sein Gesicht nicht von ihm ab, sondern verkleidete sich, um gegen ihn zu kämpfen[4]LXX: sondern war entschlossen, gegen ihn zu kämpfen. Und er hörte nicht auf die Worte Nechos, {die} aus dem Mund Gottes {kamen}. Und er kam in die Ebene von Megiddo, um zu kämpfen.
23 Und die Bogenschützen schossen auf den König Josia. Da sagte der König zu seinen Knechten: Bringt mich weg, denn ich bin schwer verwundet!
24 Und seine Knechte schafften ihn aus dem Wagen hinüber und setzten ihn auf den zweiten Wagen, den er hatte, und brachten ihn nach Jerusalem. Und er starb und wurde in den Gräbern seiner Väter begraben. Und ganz Juda und Jerusalem trauerten um Josia.
25 Und Jeremia stimmte ein Klagelied über Josia an. Und alle Sänger und Sängerinnen haben in ihren Klageliedern von Josia gesungen[5]w. gesprochen bis auf den heutigen Tag. Und man machte sie zu einem {festen} Brauch[6]o. zu einer Ordnung in Israel. Und siehe, sie sind geschrieben in den Klageliedern.
26 Und die übrige Geschichte[7]w. der Rest der Begebenheiten Josias und seine guten Taten[8]o. seine Treuebeweise; o. Gnadenerweise nach dem, was im Gesetz des Herrn geschrieben steht,
27 und seine Geschichte[9]w. seine Begebenheit, die frühere und die spätere, siehe, sie ist geschrieben in dem Buch der Könige von Israel und Juda.
Elberfelder Bibel 2006, © 2006 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Holzgerlingen
Gute Nachricht Bibel
Gute Nachricht Bibel 2018
Joschija feiert das Passafest (2 Kön 23,21-23)
1 Joschija feierte in Jerusalem zu Ehren des HERRN das Passafest. Am 14. Tag des ersten Monats wurden die Passalämmer geschlachtet.
2 Joschija hatte die Priester an ihre Aufgaben erinnert und sie angespornt, ihren Dienst im Tempel zu versehen.
3 Zu den Leviten, die ganz Israel im Gesetz zu unterweisen hatten und zum Dienst für den HERRN geweiht waren, sagte Joschija: »Ihr braucht die Bundeslade nicht mehr auf euren Schultern zu tragen; sie hat ihren festen Platz in dem Tempel gefunden, den Salomo, der Sohn Davids und König von Israel, gebaut hat. Darum sollt ihr dem HERRN, eurem Gott, und seinem Volk nun hier im Tempel dienen.
4 Ordnet euch nach euren Sippen und Dienstgruppen, so wie König David und sein Sohn Salomo es schriftlich festgelegt haben.
5 Jede eurer Dienstgruppen soll für eine Anzahl von Familien aus dem Volk im Heiligtum bereitstehen.
6 Reinigt euch für den Dienst und schlachtet für eure Brüder aus dem Volk die Passalämmer und bratet sie, damit alles so geschieht, wie es der HERR durch Mose befohlen hat!«
7 Joschija schenkte dem versammelten Volk aus dem königlichen Besitz 30000 Schaf- und Ziegenböckchen für das Passaopfer und 3000 Rinder.
8 Auch seine Minister spendeten für das Volk und für die Priester und Leviten solche freiwilligen Gaben. Die drei führenden Priester am Tempel, Hilkija, Secharja und Jehiël, übergaben der Priesterschaft 2600 Tiere für das Passaopfer und 300 Rinder.
9 Ebenso machten es die führenden Leviten, Konanja und seine Brüder Schemaja und Netanel, sowie Haschabja, Jëiël und Josabad: Sie gaben den anderen Leviten 5000 Tiere für das Passaopfer und 500 Rinder.
10 Nachdem alles für das Fest vorbereitet war, traten die Priester an ihren Platz und die Leviten stellten sich in ihren Dienstgruppen auf, wie es der König befohlen hatte.
11 Die Leviten schlachteten die Passalämmer und die Priester nahmen von den Leviten das Blut entgegen und sprengten es an den Altar. Dann häuteten die Leviten die Tiere ab.
12 Die als Brandopfer bestimmten Teile legten sie für die einzelnen Familiengruppen beiseite, damit die Priester sie auf dem Altar des HERRN verbrennen konnten, wie es von Mose im Gesetzbuch vorgeschrieben ist. Ebenso verfuhren sie mit den Rindern.
13 Dann brieten die Leviten die Passalämmer am offenen Feuer, wie es vorgeschrieben ist. Die Teile der Rinder dagegen, die bei der Opfermahlzeit verzehrt werden sollten, kochten sie in Kesseln und Töpfen. So schnell sie konnten, teilten sie alles an die Leute aus.
14 Danach bereiteten sie für sich selbst das Passamahl zu und auch für die Priester, die Nachkommen Aarons; denn diese hatten bis in die Nacht hinein zu tun, um die vielen Brandopfer und die Fettstücke der Mahlopfer auf dem Altar zu verbrennen.
15 Die Sänger, die Nachkommen Asafs, blieben während der ganzen Zeit an ihrem Platz, so wie es David und seine prophetischen Ratgeber Asaf, Heman und Jedutun bestimmt hatten. Auch die Torwächter blieben an ihren Toren. Sie alle brauchten ihren Dienst nicht zu unterbrechen, weil die Leviten, ihre Stammesbrüder, das Passamahl für sie zubereiteten.
16 So wurde an diesem Tag der ganze Gottesdienst zu Ehren des HERRN geregelt. Sie hielten das Passamahl und opferten auf dem Altar des HERRN Brandopfer, wie König Joschija es angeordnet hatte.
17 Anschließend an das Passafest feierten die versammelten Israeliten sieben Tage lang das Fest der Ungesäuerten Brote.
18 Ein solches Passafest wie dieses hatte es in Israel seit der Zeit des Propheten Samuel nicht mehr gegeben. Keiner der früheren Könige hatte es in der Weise begangen, wie König Joschija es feierte, zusammen mit den Priestern und den Leviten, mit allen Besuchern aus Juda und Israel und den Einwohnern von Jerusalem.
19 Dies geschah im 18. Regierungsjahr Joschijas.
Das Ende der Regierung Joschijas (2 Kön 23,28-30)
20 Einige Zeit nachdem Joschija den Tempel renoviert hatte, zog König Necho von Ägypten mit seinen Truppen heran. Er war damals auf dem Weg zur Schlacht von Karkemisch am Eufrat. Joschija aber wollte ihn aufhalten.
21 Da schickte Necho Boten zu ihm und ließ ihm sagen: »Was kümmerst du dich um meine Angelegenheiten, König von Juda? Mein Feldzug richtet sich nicht gegen dich, sondern gegen das Königshaus von Babylon, mit dem ich mich im Krieg befinde. Gott hat mir Eile befohlen. Er ist auf meiner Seite; darum stell dich nicht gegen ihn, sonst vernichtet er dich!«
22 Aber Joschija hörte nicht auf diese Worte, durch die Gott selbst ihn warnen wollte, und zog sich nicht vor Necho zurück. Er machte sich durch Verkleidung unkenntlich und griff an. In der Ebene von Megiddo kam es zum Kampf.
23 Dabei wurde er von den ägyptischen Bogenschützen getroffen. »Bringt mich von hier weg«, befahl er seinen Begleitern, »ich bin schwer verwundet!«
24 Sie hoben ihn von seinem Streitwagen herunter, setzten ihn auf seinen zweiten Wagen und brachten ihn nach Jerusalem zurück. Dort starb er und wurde in der Grabstätte seiner Vorfahren bestattet. Ganz Juda und Jerusalem trauerte um ihn.
25 Der Prophet Jeremia dichtete ein Klagelied auf Joschija. Seitdem wird der König von allen Sängern und Sängerinnen in ihren Klageliedern besungen; das ist in Israel zu einem festen Brauch geworden. Diese Lieder stehen im Buch der Trauerlieder.
26 Was es sonst noch über Joschija zu berichten gibt, über seine Taten, mit denen er seine Treue zum Gesetz des HERRN bewies,
27 und seine ganze Geschichte vom Anfang bis zum Ende, das ist nachzulesen im Buch der Könige von Israel und Juda.
Gute Nachricht Bibel, durchgesehene Neuausgabe, © 2018 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart