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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Rehabeam von Juda

1 Und Rehabeam kam nach Jerusalem und versammelte das Haus Juda und Benjamin, 180000 auserlesene Krieger, um mit Israel zu kämpfen, und das Königreich an Rehabeam zurückzubringen.

2 Da geschah das Wort des Herrn zu Schemaja, dem Mann Gottes:

3 Sage zu Rehabeam, dem Sohn Salomos, dem König von Juda, und zu ganz Israel in Juda und Benjamin:

4 So spricht der Herr: Ihr sollt nicht hinaufziehen und sollt nicht mit euren Brüdern kämpfen! Kehrt um, jeder in sein Haus, denn von mir ist diese Sache ausgegangen! Da hörten sie auf die Worte des Herrn und kehrten um und zogen nicht gegen Jerobeam.

5 Und Rehabeam wohnte in Jerusalem. Und er baute Städte zu Festungen {aus} in Juda.

6 Und er baute Bethlehem und Etam und Tekoa

7 und Bet-Zur und Socho und Adullam

8 und Gat und Marescha und Sif

9 und Adorajim und Lachisch und Aseka

10 und Zora und Ajalon und Hebron, befestigte Städte, die in Juda und Benjamin {sind}.

11 Und er machte die Festungen stark und legte Befehlshaber[5]w. Fürsten hinein und Vorräte von Speise, Öl und Wein,

12 und in jede Stadt Schilde und Spieße; und er machte sie überaus stark. Und Juda und Benjamin gehörten ihm.

13 Und die Priester und die Leviten, die in ganz Israel waren, stellten sich bei ihm ein[6]w. stellten sich zu ihm aus allen ihren Gebieten.

14 Denn die Leviten verließen ihre Weideplätze und ihr Besitztum und zogen nach Juda und nach Jerusalem. Denn Jerobeam und seine Söhne hatten sie aus dem Priesterdienst des Herrn verstoßen,

15 und er hatte sich Priester angestellt für die Höhen und für die Bocksdämonen[7]w. für die Haarigen und für die Kälber, die er gemacht hatte.

16 Und ihnen folgten aus allen Stämmen Israels die, die ihr Herz darauf richteten, den Herrn, den Gott Israels, zu suchen. Sie kamen nach Jerusalem, um dem Herrn, dem Gott ihrer Väter, zu opfern.

17 Und sie unterstützten das Königreich Juda und stärkten Rehabeam, den Sohn Salomos, drei Jahre lang. Denn drei Jahre lang gingen sie auf dem Weg Davids und Salomos.

18 Und Rehabeam nahm sich zur Frau Mahalat, die Tochter Jerimots, des Sohnes Davids, {und} der Abihajil, der Tochter Eliabs, des Sohnes Isais.

19 Und sie gebar ihm Söhne: Jëusch und Schemarja und Saham.

20 Und nach ihr nahm er Maacha, die Tochter Absaloms. Und sie gebar ihm Abija und Attai und Sisa und Schelomit.

21 Und Rehabeam liebte Maacha, die Tochter Absaloms, mehr als alle seine Frauen und seine Nebenfrauen. Denn er hatte achtzehn Frauen genommen und sechzig Nebenfrauen; und er zeugte achtundzwanzig Söhne und sechzig Töchter.

22 Und Rehabeam setzte Abija, den Sohn der Maacha, als Oberhaupt, als Fürsten unter seinen Brüdern ein; denn er {dachte daran, } ihn zum König zu machen.

23 Und er handelte verständig und verteilte alle seine Söhne in alle Landschaften Judas und Benjamins, in alle befestigten Städte und gab ihnen Nahrung in Fülle und suchte eine Menge Frauen {für sie aus}[1]Andere üs. : aber er befragte die Menge {der Götter seiner} Frauen.

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

Gott untersagt die Rückeroberung (1 Kön 12,21-24)

1 Rehabeam kehrte nach Jerusalem zurück und stellte aus den Stämmen Juda und Benjamin ein Heer von 180000 bewährten Kriegsleuten auf. Sie sollten gegen Israel ziehen und die Königsherrschaft für Rehabeam zurückgewinnen.

2 Aber das Wort des HERRN erging an den Propheten Schemaja, er sagte zu ihm:

3 »Ich gebe dir eine Botschaft für Rehabeam, den Sohn Salomos, den König von Juda, und für alle Männer aus Juda und Benjamin. Sag zu ihnen:

4 ›So spricht der HERR: Kämpft nicht gegen eure Brüder! Kehrt nach Hause zurück! Ich selbst habe es so gefügt.‹« Sie gehorchten der Weisung des HERRN, kehrten um und zogen nicht gegen Jerobeam.

Festungsbauten Rehabeams

5-10 Rehabeams Residenzstadt war Jerusalem. Im Gebiet von Juda und Benjamin baute er eine Reihe von Städten zu Festungen aus, nämlich Betlehem, Etam, Tekoa, Bet-Zur, Socho, Adullam, Gat, Marescha, Sif, Adorajim, Lachisch, Aseka, Zora, Ajalon und Hebron.

11 Rehabeam ließ diese Städte stark befestigen und setzte Kommandanten darin ein. Er legte in ihnen auch Vorräte an Lebensmitteln, Olivenöl und Wein an

12 sowie Waffenlager mit Schilden und Lanzen, um diese Städte in jeder Hinsicht sehr stark zu machen. So sicherte er seine Herrschaft über Juda und Benjamin.

Die Priester und Leviten schließen sich Rehabeam an

13 Die Priester und die Leviten, die überall in Israel wohnten, gingen zu Rehabeam über.

14 Die Leviten verließen ihre Weideplätze und ihren Besitz und kamen nach Juda und Jerusalem, weil Jerobeam und seine Nachfolger sie daran hinderten, ihren Priesterdienst für den HERRN auszuüben.

15 Jerobeam hatte nämlich eigene Priester angestellt für die Opferstätten im Land mit ihren Dämonen- und Götterbildern in Form von Böcken und Stieren, die er hatte machen lassen.

16 Den Leviten aus den Nordstämmen folgten von dort auch alle Israeliten, die dem HERRN, dem Gott Israels, treu bleiben wollten. Sie kamen nach Jerusalem und brachten ihm, dem Gott ihrer Vorfahren, ihre Opfer.

17 So trugen sie dazu bei, das Königreich Juda zu stärken und Rehabeams Herrschaft zu festigen. Das dauerte aber nur drei Jahre, so lange, wie sich alle nach dem Vorbild Davids und Salomos richteten.

Rehabeams Familie

18 Rehabeam heiratete Mahalat; ihr Vater war Jerimot, ein Sohn Davids, und ihre Mutter war Abihajil, eine Tochter von Davids Bruder Eliab und Enkelin von Isai.

19 Mahalat gebar Rehabeam die Söhne Jëusch, Schemarja und Saham.

20 Danach heiratete Rehabeam auch Maacha, die Tochter Abischaloms. Von ihr wurden ihm Abija, Attai, Sisa und Schelomit geboren.

21 Im Ganzen hatte Rehabeam achtzehn Frauen und sechzig Nebenfrauen und durch sie achtundzwanzig Söhne und sechzig Töchter. Aber er liebte Maacha mehr als alle seine anderen Frauen.

22 Darum bestimmte er Abija, deren ersten Sohn, zum Thronfolger und gab ihm die führende Stellung unter seinen Brüdern.

23 Rehabeam ging aber auch mit seinen übrigen Söhnen klug vor: Er verteilte sie auf alle Gegenden von Juda und Benjamin und setzte sie als Kommandanten der befestigten Städte ein. Er gab ihnen ein äußerst großzügiges Einkommen und verschaffte ihnen viele Frauen.

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