ELB, GNB online lesen
Elberfelder Bibel
Elberfelder 2006
1 Und Joschafat, der König von Juda, kehrte in Frieden zurück nach Jerusalem in sein Haus.
2 Da ging ihm der Seher Jehu, der Sohn Hananis, entgegen, und er sagte zu dem König Joschafat: Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben, die den Herrn hassen? Darum {ist} auf dir Zorn vonseiten des Herrn.
3 Jedoch ist etwas Gutes bei dir gefunden worden. Denn du hast die Ascheren aus dem Land weggeschafft und dein Herz darauf gerichtet, Gott zu suchen.
Joschafats Rechtspflege
4 Und Joschafat blieb in Jerusalem. Und er zog wieder unter das Volk hinaus von Beerscheba bis zum Gebirge Ephraim und brachte sie zurück zu dem Herrn, dem Gott ihrer Väter.
5 Und er setzte Richter im Land ein, in allen befestigten Städten Judas, Stadt für Stadt.
6 Und er sagte zu den Richtern: Seht zu, was ihr tut! Denn nicht im Auftrag von[9]w. für Menschen richtet ihr, sondern im Auftrag des Herrn[10]w. für den Herrn. Und er ist mit euch, wenn ihr Recht sprecht.
7 So sei denn der Schrecken des Herrn über euch. Habt acht, wie ihr handelt! Denn bei dem Herrn, unserm Gott, ist kein Unrecht, kein Ansehen der Person[11]w. kein Aufheben des Gesichts und kein Annehmen von Geschenken.
8 Auch in Jerusalem bestellte Joschafat Leviten und Priester und Familienoberhäupter[1]w. Häupter der Väter Israels für das Gericht des Herrn [2]so in Anlehnung an LXX und die alten lat. Üs. ; Mas. T. : für den Rechtsstreit. Und sie kehrten nach Jerusalem zurückund für die Rechtsstreitigkeiten der Einwohner von Jerusalem[2]so in Anlehnung an LXX und die alten lat. Üs. ; Mas. T. : für den Rechtsstreit. Und sie kehrten nach Jerusalem zurück.
9 Und er befahl ihnen und sagte: So sollt ihr es machen in der Furcht des Herrn, in Treue und mit ungeteiltem Herzen.
10 Was für ein Rechtsstreit auch immer vor euch kommt vonseiten eurer Brüder, die in ihren Städten wohnen, zwischen Bluttat und Bluttat, zwischen Gesetz und Gebot, Ordnungen und Rechtsbestimmungen, so sollt ihr sie verwarnen, damit sie nicht an dem Herrn schuldig werden und damit nicht ein Zorn über euch und über eure Brüder kommt. So sollt ihr es machen, damit ihr nicht schuldig werdet.
11 Und siehe, Amarja, der Oberpriester[3]o. der erste Priester, {steht} über euch in allen Sachen des Herrn und Sebadja, der Sohn Ismaels, der Fürst des Hauses Juda, in allen Sachen des Königs. Und als Verwalter sind die Leviten vor euch[4]d. h. stehen euch die Leviten zur Verfügung. Seid stark und handelt, und der Herr wird mit dem Guten sein!
Elberfelder Bibel 2006, © 2006 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Holzgerlingen
Gute Nachricht Bibel
Gute Nachricht Bibel 2018
1 König Joschafat von Juda aber kehrte wohlbehalten in seinen Palast nach Jerusalem zurück.
2 Da trat ihm der Prophet Jehu, der Sohn von Hanani, entgegen und sagte zu ihm: »Musstest du dem Feind des HERRN helfen und dich mit Leuten anfreunden, die den HERRN hassen? Der HERR ist deswegen zornig auf dich!
3 Zu deinem Glück hat er aber auch Gutes bei dir gefunden: Du hast die geweihten Pfähle aus dem Land beseitigt und bemühst dich, den Willen Gottes zu befolgen.«
Joschafat ordnet das Rechtswesen
4 Von da an blieb Joschafat in Jerusalem und ging nicht noch einmal nach Samaria. Er bereiste sein ganzes Land, von Beerscheba bis zum Bergland Efraïm, um die Leute von Juda wieder zum HERRN, dem Gott ihrer Vorfahren, zurückzubringen.
5 In allen befestigten Städten von Juda setzte er Richter ein.
6 Er sagte zu ihnen: »Bedenkt, was für eine Aufgabe ihr übernehmt: Ihr sollt für das Recht sorgen, nicht im Auftrag von Menschen, sondern im Auftrag des HERRN!
7 Nehmt den HERRN ernst und tut euren Dienst gewissenhaft! Der HERR, unser Gott, lässt es euch nicht durchgehen, wenn ihr irgendjemand bevorzugt oder Bestechungsgeschenke annehmt.«
8 Auch in Jerusalem setzte Joschafat Richter ein, Männer aus den Leviten, den Priestern und den Sippenoberhäuptern. Sie bildeten den obersten Gerichtshof des Landes, der im Namen des HERRN Recht zu sprechen hatte. Daneben behandelten sie die Streitsachen der Einwohner von Jerusalem.
9 Diesen Richtern gab Joschafat folgende Anweisung: »Tut euren Dienst im Gehorsam gegenüber dem HERRN, mit aller Treue und mit ungeteiltem Herzen!
10 Wenn eure Brüder, die Richter in den anderen Städten, euch ihre Fragen vorlegen, etwa Fälle von Mord und Totschlag oder andere Verstöße gegen Gesetze, Vorschriften, Anordnungen und Bräuche, dann sollt ihr sie belehren und warnen, damit sie nicht vor dem HERRN schuldig werden. Sonst macht auch ihr euch schuldig und sein Zorn trifft sie und euch.
11 In allen Angelegenheiten, die das Gesetz des HERRN betreffen, hat der Oberpriester Amarja die letzte Verantwortung, und wenn es um die Anordnungen des Königs geht, Sebadja, der Sohn Jischmaëls, das Oberhaupt des Stammes Juda. Als Gerichtsschreiber stehen euch die Leviten zur Verfügung. Nun geht entschlossen an eure Aufgabe! Der HERR steht denen zur Seite, die das Rechte tun.«
Gute Nachricht Bibel, durchgesehene Neuausgabe, © 2018 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart