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Elberfelder Bibel
Elberfelder 2006
Elisa und der Ölkrug der Witwe
1 Und eine Frau von den Frauen der Prophetensöhne[1]o. Prophetenschüler schrie zu Elisa: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, und du hast {doch} selbst erkannt, dass dein Knecht den Herrn fürchtete. Nun aber ist der Gläubiger gekommen, um meine beiden Söhne[2]w. Jungen für sich als Sklaven zu nehmen.
2 Da sagte Elisa zu ihr: Was soll ich für dich tun? Sag mir, was du im Haus hast! Sie sagte: Deine Magd hat gar nichts im Haus als nur einen Krug Öl[3]o. eine Salbung Öl; d. h. so viel, wie ausreicht, um sich zu salben.
3 Da sagte er: Geh hin, erbitte dir Gefäße von draußen, von all deinen Nachbarinnen, leere Gefäße, {aber} nicht zu wenige!
4 Dann geh hinein und schließ die Tür hinter dir und hinter deinen Söhnen zu und gieß in all diese Gefäße; und was voll ist, stelle beiseite!
5 Und sie ging von ihm weg und schloss die Tür hinter sich und hinter ihren Söhnen zu. Während sie ihr {die Gefäße} reichten, goss sie ein.
6 Und es geschah, als die Gefäße voll waren, da sagte sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß! Er aber sagte zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr da. Da kam das Öl zum Stillstand.
7 Und sie kam und berichtete es dem Mann Gottes, und der sagte: Geh hin, verkaufe das Öl und bezahle deine Schulden! Du aber und deine Söhne {, ihr} könnt von dem restlichen {Öl} leben.
Elisa und der Sohn der Schunemiterin
8 Und es geschah eines Tages, da ging Elisa nach Schunem hinüber. Dort war eine wohlhabende Frau, die nötigte ihn, {bei ihr} zu essen. Und es geschah, sooft er durchzog, kehrte er dort ein, um zu essen.
9 Und sie sagte zu ihrem Mann: Sieh doch, ich habe erkannt, dass es ein heiliger Mann Gottes ist, der regelmäßig {hier} bei uns hindurchzieht.
10 Lass uns doch ein kleines gemauertes Obergemach machen! Dort wollen wir ihm dann Bett und Tisch und Stuhl und Leuchter hinstellen. Und es soll geschehen, wenn er zu uns kommt, kann er dort einkehren.
11 Und es geschah eines Tages, als er {wieder} dahin kam, kehrte er in das Obergemach ein und schlief dort.
12 Und er sagte zu seinem Diener Gehasi: Ruf diese Schunemiterin! Und er rief sie, und sie trat vor ihn hin.
13 Und er sagte zu ihm: Sage doch zu ihr: Siehe, du hast dir unsertwegen alle diese Mühe gemacht. Was kann man für dich tun? Ist für dich mit dem König zu reden oder mit dem Heerobersten? Sie aber sagte: Ich wohne mitten in meinem Volk.
14 Und er sagte: Was kann man denn {dann} für sie tun? Da sagte Gehasi: Ach, sie hat keinen Sohn, und ihr Mann ist alt.
15 Und er sagte: Ruf sie! Und er rief sie, und sie trat in die Tür.
16 Und er sprach: Um diese Zeit übers Jahr wirst du einen Sohn umarmen. Da sagte sie: Nicht doch, mein Herr, du Mann Gottes, belüge deine Magd nicht!
17 Aber die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn zu ebendieser Zeit übers Jahr, wie Elisa zu ihr geredet hatte.
18 Und das Kind wuchs heran. Und es geschah eines Tages, da ging es zu seinem Vater hinaus, zu den Schnittern.
19 Und es sagte zu seinem Vater: Mein Kopf, mein Kopf! Er sagte zu dem Knecht: Trag ihn zu seiner Mutter!
20 Der hob ihn auf und brachte ihn zu seiner Mutter. Und er saß auf ihren Knien bis zum Mittag, dann starb er.
21 Da ging sie hinauf und legte ihn auf das Bett des Mannes Gottes, schloss hinter ihm zu und ging hinaus.
22 Und sie rief ihren Mann und sagte: Schicke mir doch einen von den Knechten und eine von den Eselinnen! Und ich will zu dem Mann Gottes eilen und {bald} zurückkommen.
23 Er sagte: Warum willst du {gerade} heute zu ihm gehen? Es ist weder Neumond noch Sabbat. Sie sagte: Friede {mit dir} !
24 Und sie sattelte die Eselin und sagte zu ihrem Diener: Treib {nur} immerfort an! Halte mich nicht beim Reiten auf, es sei denn, dass ich es dir sage!
25 So zog sie hin und kam zu dem Mann Gottes auf den Berg Karmel. Und es geschah, als der Mann Gottes sie von ferne sah, sagte er zu seinem Diener Gehasi: Siehe da, die Schunemiterin[1]w. Siehe, die da ist die Schunemiterin!
26 Nun lauf ihr doch entgegen und sage zu ihr: Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut? Sie sagte: Gut![2]w. Ist dir Friede? Ist Friede deinem Mann? Ist Friede deinem Kind? Sie sagte: Friede!
27 Und sie kam zu dem Mann Gottes auf den Berg und umfasste seine Füße. Da trat Gehasi herzu, um sie wegzustoßen. Aber der Mann Gottes sagte: Lass sie! Denn ihre Seele ist betrübt; und der Herr hat es mir verborgen und es mir nicht kundgetan.
28 Und sie sagte: Habe ich einen Sohn von meinem Herrn erbeten? Habe ich nicht gesagt: Täusche mich nicht?
29 Da sagte er zu Gehasi: Gürte deine Hüften und nimm meinen Stab in deine Hand und geh hin! Wenn du jemandem begegnest, grüße[3]w. segne ihn nicht, und wenn jemand dich grüßt[4]w. segnet, antworte ihm nicht! Und lege meinen Stab auf das Gesicht des Jungen!
30 Die Mutter des Jungen aber sagte: So wahr der Herr lebt und deine Seele lebt, wenn ich von dir lasse[5]Der Satz ist eine hebr. Schwurformel, deren zweite Hälfte nicht ausgesprochen wurde.! Da machte er sich auf und ging ihr nach.
31 Gehasi aber war ihnen vorausgegangen und hatte den Stab auf das Gesicht des Jungen gelegt; aber da war kein Laut und kein Aufhorchen. Und er kehrte um, ihm entgegen, und berichtete ihm und sagte: Der Junge ist nicht aufgewacht.
32 Und als Elisa in das Haus kam, siehe, da war der Junge tot, auf sein Bett hingelegt.
33 Und er ging hinein und schloss die Tür hinter ihnen beiden zu und betete zu dem Herrn.
34 Und er stieg auf {das Bett} und legte sich auf das Kind und legte seinen Mund auf dessen Mund und seine Augen auf dessen Augen und seine Hände auf dessen Hände und beugte sich {so} über ihn. Da wurde der Leib[6]w. das Fleisch des Kindes warm.
35 Dann ging er wieder im Haus einmal hierhin, einmal dorthin und stieg {wieder} hinauf und beugte sich über ihn. Da nieste der Junge siebenmal, und der Junge schlug seine Augen auf.
36 Und er rief Gehasi und sagte: Ruf diese Schunemiterin! Er rief sie, und sie kam zu ihm herein. Und er sagte: Nimm deinen Sohn!
37 Da kam sie und fiel ihm zu Füßen und warf sich zur Erde nieder. Und sie nahm ihren Sohn und ging hinaus.
Elisa und die vergiftete Speise – Elisa und die Hungernden
38 Elisa aber kehrte nach Gilgal zurück. Es war aber Hungersnot im Land. Als nun die Söhne der Propheten[7]o. Prophetenschüler vor ihm saßen, sagte er zu seinem Diener: Setze den großen Topf auf und koche ein Gericht für die Söhne der Propheten[7]o. Prophetenschüler!
39 Da ging einer auf das Feld hinaus, um Kräuter zu sammeln; und er fand ein wildes Rankengewächs und las davon wilde Koloquinten[8]Koloquinten sind eine Kürbisart, deren Blätter an Weinlaub erinnern., sein Gewand voll. Und er kam und zerschnitt sie in den Kochtopf. Sie kannten sie nämlich nicht.
40 Und sie schütteten es aus zum Essen für die Männer. Aber es geschah, als sie von dem Gericht aßen, da schrien sie auf und sagten: Der Tod ist im Topf, Mann Gottes! Und sie konnten nichts essen.
41 Da sagte er: Holt Mehl! Das warf er in den Topf und sagte: Schütte es aus für die Leute, dass sie essen! Und es war nichts Schädliches {mehr} im Topf.
42 Und ein Mann kam von Baal-Schalischa und brachte dem Mann Gottes Erstlingsbrot[1]d. i. Brot vom ersten Korn der Ernte, zwanzig Gerstenbrote, und Jungkorn in seinem Beutel. Und er sagte: Gib es den Leuten, dass sie essen!
43 Sein Diener aber sagte: Wie soll ich das hundert Mann vorsetzen? Er sagte: Gib es den Leuten, dass sie essen! Denn so spricht der Herr: Man wird essen und übrig lassen.
44 Und er setzte es ihnen vor; und sie aßen und ließen übrig nach dem Wort des Herrn.
Elberfelder Bibel 2006, © 2006 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Holzgerlingen
Gute Nachricht Bibel
Gute Nachricht Bibel 2018
Elischa hilft einer armen Witwe
1 Eine Witwe, deren Mann zur Prophetengemeinschaft um Elischa gehört hatte, bat den Propheten dringend um Hilfe. »Mein Mann ist gestorben«, sagte sie. »Du weißt, dass er dem HERRN treu gedient hat. Nun ist der Gläubiger da gewesen, dem mein Mann noch Geld schuldet. Er will mir meine beiden Jungen wegnehmen und zu seinen Sklaven machen.«
2 »Was kann ich für dich tun?«, fragte Elischa. »Sag mir doch: Was hast du noch im Haus?« »Nichts mehr«, antwortete sie, »nur noch einen kleinen Krug mit Olivenöl.«
3 Da sagte Elischa: »Geh in der ganzen Nachbarschaft herum und leih dir Gefäße aus, leere Gefäße, alles, was du bekommen kannst!
4 Dann geh ins Haus, schließ hinter dir und deinen Kindern die Tür ab und gieß das Öl in die Gefäße! Immer, wenn ein Gefäß voll ist, stellst du es beiseite!«
5 Die Frau ging in ihr Haus und schloss hinter sich und ihren Jungen die Tür ab. Die beiden reichten ihr die Gefäße hin und sie füllte das Öl ein.
6 Schließlich waren alle Gefäße voll. »Reich mir noch eins!«, sagte sie zu dem einen Jungen. Aber der antwortete: »Es ist keins mehr da!« Da hörte das Öl auf zu fließen.
7 Die Frau kam zum Propheten Elischa und berichtete, was geschehen war. Elischa sagte: »Nun geh, verkauf das Öl und bezahle mit dem Geld deine Schulden! Von dem, was noch übrig bleibt, kannst du mit deinen Söhnen leben.«
Elischa verspricht einer kinderlosen Frau einen Sohn
8 Eines Tages kam Elischa durch das Dorf Schunem. Dort wohnte eine wohlhabende Frau, die ihn zum Essen einlud. Jedes Mal wenn er später dort vorbeikam, kehrte er bei ihr zum Essen ein.
9 Einmal sagte die Frau zu ihrem Mann: »Du erinnerst dich doch an den Gast, der immer bei uns einkehrt, wenn er vorbeikommt. Ich weiß, er ist ein heiliger Mann, der Gott dient und ihm ganz nahe steht.
10 Wir sollten auf dem flachen Dach ein kleines Zimmer für ihn bauen und es gut ausstatten, mit Bett und Tisch, Stuhl und Leuchter. Wenn er uns besucht, kann er sich dorthin zurückziehen.« So machten sie es.
11 Als Elischa wieder einmal nach Schunem kam, ging er in sein Zimmer hinauf, um sich auszuruhen.
12 Danach befahl er seinem Diener Gehasi, die Frau heraufzubitten. Sie kam und blieb draußen vor der Tür des Zimmers stehen.
13 Elischa ließ ihr durch seinen Diener sagen: »Du hast dir so viel Mühe um uns gemacht. Kann ich etwas für dich tun? Soll ich mich beim König oder bei seinem Heerführer für dich verwenden?« Aber sie ließ ihm sagen: »Ich wohne doch hier mitten unter meiner Sippe; ich brauche keine Hilfe.«
14 Elischa fragte Gehasi: »Was könnten wir denn sonst für sie tun?«, und der antwortete: »Es gäbe schon etwas: Sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist schon alt.«
15 »Ruf sie herein«, sagte Elischa. Sie kam und blieb in der Tür stehen
16 und Elischa sagte zu ihr: »Im nächsten Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn auf deinen Armen wiegen!« »Ach Herr, du Mann Gottes«, erwiderte sie, »mach mir doch keine falschen Hoffnungen!«
17 Die Frau wurde tatsächlich schwanger und ein Jahr später gebar sie einen Sohn, genau um die Zeit, die Elischa genannt hatte.
Elischa erweckt den Sohn der Frau wieder zum Leben
18 Als der Junge größer geworden war, besuchte er eines Tages seinen Vater draußen auf dem Feld bei den Schnittern.
19 Plötzlich schrie er auf: »Mein Kopf! Mein Kopf tut mir so weh!« Der Vater befahl einem Knecht: »Trag ihn heim zu seiner Mutter!«
20 Sie hielt das Kind noch bis zum Mittag auf ihren Knien, dann starb es.
21 Die Mutter brachte den Leichnam in das obere Zimmer, legte ihn auf das Bett des Propheten und schloss die Tür zu. Dann ging sie hinaus aufs Feld
22 und sagte zu ihrem Mann: »Gib mir einen Knecht mit einer Eselin! Ich will schnell zu dem Mann Gottes reiten; ich bin bald wieder zurück.«
23 »Warum gehst du ausgerechnet heute?«, fragte er. »Es ist doch weder Sabbat noch Neumondstag!« »Lass es gut sein«, sagte sie,
24 sattelte die Eselin und befahl dem Knecht: »Treib mir das Tier tüchtig an und hör nicht damit auf, bis ich es dir sage!«
25 So kam sie zu Elischa an den Berg Karmel. Der Prophet sah sie schon von Weitem und sagte zu Gehasi: »Da kommt ja die Frau aus Schunem!
26 Lauf ihr entgegen und frag sie: ›Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut?‹« Die Frau antwortete Gehasi: »Ja, es geht gut!«
27 Aber als sie auf dem Berg bei dem Mann Gottes angelangt war, fiel sie vor ihm nieder und umklammerte seine Füße. Gehasi wollte sie zurückstoßen, aber Elischa sagte: »Lass sie! Sie ist ja ganz verzweifelt. Und der HERR hat mir nicht gesagt, was geschehen ist!«
28 »Ach, mein Herr«, sagte sie, »habe ich dich vielleicht um einen Sohn gebeten! Habe ich nicht gesagt, du sollst mir keine falschen Hoffnungen machen?«
29 Da sagte Elischa zu Gehasi: »Geh so schnell du kannst nach Schunem! Bleib nicht stehen, um irgendjemand zu begrüßen! Und wenn dich jemand begrüßen will, antworte ihm nicht! Nimm meinen Prophetenstab mit und leg ihn auf das Gesicht des Jungen.«
30 Aber seine Mutter sagte: »So gewiss der HERR lebt und du selbst lebst, ich gehe nicht ohne dich von hier weg!« Da ging Elischa mit ihr.
31 Gehasi war vorausgeeilt und hatte den Stock auf das Gesicht des Jungen gelegt; aber der gab kein Lebenszeichen und rührte sich nicht. Gehasi ging zurück, Elischa entgegen, und sagte zu ihm: »Er ist nicht aufgewacht.«
32-33 Als Elischa selbst in das Haus kam, ging er in sein Zimmer und fand den Jungen tot auf seinem Bett liegen. Er schloss die Tür hinter sich ab und betete zum HERRN.
34 Dann legte er sich auf den Jungen, sodass sein Mund dessen Mund berührte und seine Augen und Hände die Augen und Hände des Jungen. Nachdem er eine Zeit lang so gelegen hatte, wurde der Körper des Jungen wieder warm.
35 Elischa stand auf und ging einmal im Zimmer auf und ab. Dann legte er sich wieder wie vorher auf den Körper des Jungen. Da nieste das Kind siebenmal und schlug die Augen auf.
36 Elischa rief Gehasi und befahl ihm, die Mutter zu holen. Als sie kam, sagte er zu ihr: »Hier hast du deinen Sohn!«
37 Sie trat auf Elischa zu und warf sich vor ihm nieder. Dann nahm sie ihren Sohn und verließ das Zimmer.
Das ungenießbare Gemüse
38 Elischa kehrte nach Gilgal zurück. Im Land herrschte damals Hungersnot. Als die Propheten der dortigen Prophetengemeinschaft einmal um Elischa versammelt waren, befahl er seinem Diener: »Setz den großen Topf auf und koche den Leuten etwas zu essen!«
39 Einer der Männer ging hinaus aufs Feld, um Malvenfrüchte zu suchen. Aber das Einzige, was er fand, war ein Rankengewächs mit Früchten wie kleine Gurken. Davon sammelte er, so viel er in seinem Obergewand mitnehmen konnte. Dann schnitt er die Früchte in Stücke und warf sie in den Topf. Niemand ahnte, dass sie ungenießbar waren.
40 Das Gericht wurde an alle ausgeteilt. Doch kaum hatten sie angefangen zu essen, da schrien sie los: »Elischa, Gift im Topf!« Sie brachten es nicht hinunter.
41 Da sagte Elischa: »Gebt mir Mehl!« Er warf es in den Topf und sagte zu seinem Diener: »Teil es ihnen aus!« Da war das Gericht genießbar.
Brot für hundert Propheten
42 Einmal kam ein Mann aus Baal-Schalischa zu Elischa. Er brachte ihm als Abgabe vom Erstgeernteten zwanzig Fladenbrote aus Gerste und einen Beutel voll Getreidekörner. Elischa befahl seinem Diener: »Gib das unseren Leuten, damit sie sich satt essen können!«
43 Aber der Diener erwiderte: »Wie soll das für hundert Männer reichen?« Elischa wiederholte: »Gib das unseren Leuten zu essen! Denn so spricht der HERR: ›Es wird noch davon übrig bleiben.‹«
44 Da teilte der Diener es an sie aus. Sie aßen sich satt und ließen noch davon übrig, genau wie der HERR es angekündigt hatte.
Gute Nachricht Bibel, durchgesehene Neuausgabe, © 2018 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart