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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Heiligtum: Zeltdecken zur Wohnung

1 Die Wohnung aber sollst du aus zehn Zeltdecken machen. Aus gezwirntem Byssus[3]d. i. ein feines Gewebe aus Ägypten; wohl feines Leinen, violettem und rotem Purpur und Karmesinstoff sollst du sie machen, mit Cherubim, als Kunststickerarbeit.

2 Die Länge einer Zeltdecke sei achtundzwanzig Ellen und vier Ellen die Breite einer Zeltdecke: ein Maß für alle Zeltdecken.

3 Fünf Zeltdecken sollen miteinander verbunden sein, und {auch die übrigen} fünf Zeltdecken sollen miteinander verbunden sein.

4 Am Saum der einen Zeltdecke, am Ende der {einen} Verbindungsstelle, bringe Schleifen aus violettem Purpur an! Und ebenso sollst du es machen an dem Saum der äußersten Zeltdecke an der andern Verbindungsstelle:

5 fünfzig Schleifen sollst du an der einen Zeltdecke anbringen, und fünfzig Schleifen sollst du am Ende der Zeltdecke anbringen, die sich an der andern Verbindungsstelle befindet; die Schleifen {sollen} einander gegenüber {stehen}.

6 Stelle fünfzig goldene Haken her und verbinde die Zeltdecken durch die Haken miteinander, sodass die Wohnung ein {Ganzes} wird!

7 Und du sollst Zeltdecken aus Ziegenhaar machen als Zelt {dach} über der Wohnung; elf solcher Zeltdecken sollst du machen.

8 Die Länge einer Zeltdecke sei dreißig Ellen und vier Ellen die Breite einer Zeltdecke: ein Maß für die elf Zeltdecken.

9 Verbinde fünf Zeltdecken für sich und {ebenso} die {übrigen} sechs Zeltdecken für sich, und die sechste Zeltdecke an der Vorderseite des Zeltes lege doppelt!

10 Bringe auch fünfzig Schleifen am Saum der einen Zeltdecke an, der äußersten, an der {einen} Verbindungsstelle, und fünfzig Schleifen am Saum der {äußersten} Zeltdecke der anderen Verbindungsstelle!

11 Dann stelle fünfzig bronzene Haken her, führe die Haken in die Schleifen ein und füge das Zelt {dach} zusammen, sodass es ein {Ganzes} wird!

12 Das Überhängende aber, das an den Decken des Zeltes übrig ist, die halbe Zeltdecke, die übrig ist, soll über der Rückseite der Wohnung hängen.

13 Und von dem, was an der Länge der Decken des Zeltes übrig ist, sollen die Elle auf der einen und die Elle auf der anderen {Seite} an beiden Seiten der Wohnung überhängen[4]w. Und die Elle hier und die Elle dort vom Überschuss an Länge … soll hier und dort über die Seiten … herabhängen, um sie zu bedecken.

14 Und fertige für das Zelt eine Decke aus rot gefärbten Widderfellen an und oben darüber eine Decke aus Häuten von Delfinen[5]s. Anm. zu Kap.25,5!

Heiligtum: Bretter und Riegel

15 Die Bretter für die Wohnung sollst du aus Akazienholz herstellen – aufrecht stehend;

16 zehn Ellen sei die Länge eines Brettes und anderthalb Ellen die Breite eines Brettes;

17 ein Brett soll zwei Zapfen haben, einer dem andern gegenüber eingefügt. So sollst du es an allen Brettern der Wohnung machen.

18 Und zwar sollst du an Brettern für die Wohnung zwanzig Bretter für die Südseite machen, nach Süden zu,

19 und unter den zwanzig Brettern vierzig silberne Fußgestelle anbringen: zwei Fußgestelle unter einem Brett für seine zwei Zapfen und {wieder} zwei Fußgestelle unter einem Brett für seine zwei Zapfen.

20 Auch für die andere Längsseite der Wohnung, für die Nordseite, {sollst du} zwanzig Bretter

21 und ihre vierzig silbernen Fußgestelle {anfertigen}: zwei Fußgestelle unter einem Brett und {wieder} zwei Fußgestelle unter einem Brett.

22 Für die Rückseite der Wohnung aber, nach Westen zu, sollst du sechs Bretter machen.

23 Stelle auch zwei Bretter für die Ecken der Wohnung an der Rückseite her!

24 Sie sollen von unten herauf doppelt und an ihrem Oberteil ganz beieinander sein {bis} zu einem Ring; so soll es mit ihnen beiden sein, für die beiden Ecken sollen sie sein.

25 Es sollen also acht Bretter sein und ihre silbernen Fußgestelle, sechzehn Fußgestelle: zwei Fußgestelle {seien} unter einem Brett und {wieder} zwei Fußgestelle unter einem Brett.

26 Und fertige Riegel aus Akazienholz an: fünf für die Bretter der einen Längsseite der Wohnung,

27 fünf Riegel für die Bretter der anderen Längsseite der Wohnung und fünf Riegel für die Bretter der Seite der Wohnung, {die} die Rückseite {bildet} , nach Westen zu!

28 Und der mittlere Riegel in der Mitte der Bretter soll von einem Ende zum andern durchlaufen.

29 Die Bretter aber sollst du mit Gold überziehen. Und ihre Ringe, die Ösen[1]w. Häuser für die Riegel, sollst du aus Gold machen, auch die Riegel überziehe mit Gold!

30 So errichte denn die Wohnung nach ihrem Bauplan[2]o. ihrer Bestimmung; w. ihrem Recht, wie er dir auf dem Berg gezeigt worden ist!

Heiligtum: Vorhänge

31 Und du sollst einen Vorhang[3]w. ein Absperrendes anfertigen aus violettem und rotem Purpur und Karmesinstoff und gezwirntem Byssus; in Kunststickerarbeit soll man ihn machen, mit Cherubim.

32 Den hänge an vier Säulen aus Akazienholz auf, die mit Gold überzogen sind – {auch} ihre Nägel {sollen} aus Gold {sein}  – {und die} auf vier silbernen Fußgestellen {stehen}.

33 Und zwar sollst du den Vorhang unter den Haken anbringen. Und bringe dorthin, auf die Innenseite {hinter} dem Vorhang, die Lade des Zeugnisses[4]o. des Mahnzeichens; vgl. Anm. zu Kap.16,34! So soll der Vorhang[5]w. Absperrendes für euch das Heilige und das Allerheiligste[6]w. das Heilige der Heiligkeiten {voneinander} scheiden.

34 Und die Deckplatte[7]s. Anm. zu Kap.25,17 sollst du auf die Lade des Zeugnisses im Allerheiligsten legen.

35 Den Tisch aber stelle außerhalb des Vorhangs[5]w. Absperrendes und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Seite der Wohnung, {die} nach Süden zu {liegt} ; und den Tisch sollst du an die Nordseite stellen.

36 Dann mache für den Eingang des Zeltes einen Vorhang[8]w. eine Decke aus violettem und rotem Purpur, Karmesinstoff und gezwirntem Byssus in Buntwirkerarbeit.

37 Für diesen Vorhang stelle fünf Säulen aus Akazienholz her und überzieh sie mit Gold – {auch} ihre Nägel sollen aus Gold sein – und gieße für sie fünf bronzene Fußgestelle!

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

Die Zeltdecken für das Heiligtum (36,8-19)

1 »Für meine Wohnung sollst du zehn kostbare Zeltbahnen anfertigen lassen. Sie sollen aus gezwirnten Leinenfäden gewebt sein und mit Bildern von Kerubim geziert, die mit blauer, roter und karmesinroter Wolle darauf gestickt sind.

2 Jede Bahn soll 14 Meter lang und 2 Meter breit sein.

3 Je fünf Bahnen werden auf der Langseite miteinander zu einem größeren Stück vernäht.

4-5 Auch diese beiden Stücke sollen miteinander verbunden werden können. Zu diesem Zweck werden bei jedem an einer Langseite fünfzig Schlaufen aus blauer Wolle angebracht, die sich genau gegenüberstehen, wenn man die Stücke nebeneinanderlegt.

6 Dann lässt du fünfzig goldene Klammern machen, die die Schlaufen zusammenhalten und so die beiden Teile zu einem Ganzen verbinden.

7 Weiter lässt du für die Überdachung elf Zeltbahnen herstellen, die aus Ziegenhaar gewebt sind.

8 Jede Bahn soll 15 Meter lang und 2 Meter breit sein.

9 Die Bahnen werden wieder zu zwei größeren Stücken zusammengenäht, von denen das eine aus fünf, das andere aus sechs Bahnen besteht. Die sechste Bahn des größeren Stücks, die beim Aufstellen des Zeltes über dem Eingang ausgespannt wird, soll doppelt gelegt werden.

10 An dem Ende, wo die beiden Stücke zusammengefügt werden sollen, lässt du bei jedem fünfzig Schlaufen anbringen, genau einander gegenüber,

11 und dann fünfzig bronzene Klammern anfertigen, die die Schlaufen zusammenhalten und so die beiden Teile zu einem Ganzen verbinden.

12-13 Das Zeltdach aus Ziegenhaar wird so über die wollenen Zeltbahnen gelegt, dass an der Rückseite eine halbe Bahnbreite übersteht und an den Seiten rechts und links je ein Stück von einem halben Meter, an der Rückseite das Doppelte.

14 Darüber werden noch zwei Schutzdecken gelegt. Die untere soll aus rot gefärbten Widderfellen, die obere aus Delfinhäuten bestehen.«

Die Holzwände des Heiligtums (36,20-34)

15 »Weiter lass Bretter aus Akazienholz zurechtsägen, die unter dem Zeltdach als die Wände meiner Wohnung aufgestellt werden.

16 Jedes Brett soll fünf Meter lang und 75 Zentimeter breit sein

17 und an der unteren Schmalseite zwei Zapfen tragen.

18-21 Die nördliche und die südliche Seitenwand sollen jeweils aus zwanzig aufgestellten Brettern bestehen. Jedes Brett steht auf zwei silbernen Bodenplatten, in die es mit den hölzernen Zapfen gesteckt wird.

22 Für die Rückwand nach Westen sollen sechs Bretter geschnitten werden,

23-24 dazu rechts und links für die Ecken noch je ein Winkelbrett.

25 Die Rückwand wird also aus insgesamt acht Brettern gebildet und auch hier steht jedes Brett auf zwei silbernen Bodenplatten.

26-27 Weiter lass Querstangen aus Akazienholz machen, die die Bretter zusammenhalten, und zwar jeweils fünf Stangen für jede Wand.

28 Die mittlere Stange soll genau auf halber Höhe angebracht werden und für jede Wand aus einem einzigen Stück gefertigt sein.

29 Die Stangen werden durch goldene Ringe gesteckt, die an den Brettern angebracht sind. Bretter und Stangen sollen ganz mit Gold überzogen sein.

30 Aus diesen Teilen sollst du meine Wohnung errichten lassen, genau nach dem Modell, das ich dir hier auf dem Berg gezeigt habe.«

Die Vorhänge für das Heiligtum (36,35-38)

31 »Lass einen Vorhang aus gezwirntem Leinen machen, auf den mit blauer, roter und karmesinroter Wolle Bilder von Kerubim gestickt sind.

32-33 Er soll eine Scheidewand bilden zwischen dem Allerheiligsten und dem übrigen Heiligtum. Aufgehängt wird er an vier Säulen aus Akazienholz, die mit Gold überzogen sind und auf silbernen Sockeln stehen. Auch die Haken, an denen der Vorhang oben an den Säulen befestigt wird, sollen von Gold sein. Hinter den Vorhang stellst du die Lade mit dem Bundesgesetz

34 und legst die Deckplatte darauf.

35 Vor den Vorhang stellst du links den Tisch für die geweihten Brote und rechts den goldenen Leuchter.

36 Für den Eingang des Zeltes lass einen Vorhang aus gezwirntem Leinen machen, in das blaue, rote und karmesinrote Wollfäden eingewebt sind.

37 Er wird mit goldenen Haken an fünf Säulen aus Akazienholz aufgehängt, die mit Gold überzogen sind und auf bronzenen Sockeln stehen.«

Videos zu 2. Mose 26 (ELB, GNB)