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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Sieg über Og von Baschan

1 Und wir wandten uns und zogen den Weg nach Baschan hinauf. Und Og, der König von Baschan, zog zum Kampf aus, uns entgegen nach Edreï, er und all sein Volk.

2 Und der Herr sprach zu mir: Fürchte ihn nicht, denn in deine Hand habe ich ihn und all sein Volk und sein Land gegeben! Und tu {mit} ihm, wie du {mit} Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der in Heschbon wohnte[3]o. thronte; d. h. herrschte!

3 Und der Herr, unser Gott, gab auch Og, den König von Baschan, und all sein Volk in unsere Hand. Und wir schlugen ihn, bis ihm keiner übrig blieb, der entkam.

4 Und alle seine Städte nahmen wir in jener Zeit ein. Es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, den ganzen Landstrich Argob, das Königreich des Og in Baschan;

5 alle diese Städte waren befestigt mit hohen Mauern, Toren[4]w. Torflügeln und Riegeln; abgesehen von den sehr vielen offenen Landstädten.

6 Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, wie wir es bei Sihon, dem König von Heschbon, getan hatten. Wir vollstreckten an ihrer ganzen Bevölkerung den Bann: an Männern, Frauen und Kindern.

7 Aber alles Vieh und die Beute der Städte erbeuteten wir für uns.

8 So nahmen wir in jener Zeit aus der Hand der beiden Könige der Amoriter das Land, das jenseits des Jordan ist, vom Fluss[5]o. Bachtal; vgl. Anm. zu Kap.2,13 Arnon bis an den Berg Hermon

9 – die Sidonier nennen den Hermon Sirjon, und die Amoriter nennen ihn Senir –:

10 alle Städte der Ebene und das ganze Gilead und das ganze Baschan bis nach Salcha und Edreï, den Städten im Königreich des Og in Baschan.

11 Denn nur Og, der König von Baschan, war von dem Rest der Riesen[6]hebr. Refaïm {noch} übrig geblieben. Siehe, sein Bett[7]d. i. wohl sein Sarg, ein Bett aus Eisen, ist es nicht in Rabba {, der Hauptstadt} der Söhne Ammon? Seine Länge {beträgt} neun Ellen und seine Breite vier Ellen, nach der Elle eines Mannes[8]d. h. nach dem gewöhnlichen Ellenmaß.

Verteilung des Ostjordanlandes

12 Dieses Land nahmen wir zu jener Zeit in Besitz. {Das Land} von Aroër an, das am Fluss[5]o. Bachtal; vgl. Anm. zu Kap. 2,13 Arnon {liegt} , und die Hälfte des Gebirges Gilead und seine Städte gab ich den Rubenitern und den Gaditern.

13 Und den Rest von Gilead und das ganze Baschan, das Königreich des Og, gab ich dem halben Stamm Manasse, den ganzen Landstrich Argob. Dieses ganze Baschan wird das Land der Riesen[6]hebr. Refaïm genannt.

14 Jaïr, der Sohn Manasses, nahm den ganzen Landstrich Argob bis zur Grenze der Geschuriter und der Maachatiter und nannte sie {, die Ortschaften von} Baschan, nach seinem Namen: Zeltdörfer Jaïrs; {so heißen sie} bis auf diesen Tag.

15 Und dem Machir gab ich Gilead.

16 Und den Rubenitern und den Gaditern gab ich {das Land} von Gilead bis zum Fluss[5]o. Bachtal; vgl. Anm. zu Kap.2,13 Arnon, und zwar bis zur Mitte des Flusstales als Grenze[9]o. bis zur Mitte des Flusses und das Angrenzende; d. h. dann: bis zum Uferrand und bis zum Fluss[5]o. Bachtal; vgl. Anm. zu Kap.2,13 Jabbok, der Grenze der Söhne Ammon,

17 und die Ebene[10]s. Anm. zu Kap.1,1 mit dem Jordan als Grenze[11]o. mit dem Jordan und das Angrenzende; d. h. dann: bis zum Uferrand, von Kinneret bis zum Meer der Ebene, dem Salzmeer, unterhalb der Abhänge des Pisga nach Osten zu.

18 Und ich gebot euch zu jener Zeit und sagte: Der Herr, euer Gott, hat euch dieses Land gegeben, es in Besitz zu nehmen. Gerüstet sollt ihr vor euren Brüdern, den Söhnen Israel, hinüberziehen, alle Kriegstüchtigen.

19 Nur eure Frauen und eure Kinder und euer Vieh – ich weiß, dass ihr viel Vieh habt – sollen in euren Städten bleiben, die ich euch gegeben habe,

20 bis der Herr euren Brüdern Ruhe verschafft wie euch und auch sie das Land in Besitz nehmen, das der Herr, euer Gott, ihnen jenseits des Jordan gibt. Dann sollt ihr zurückkehren, jeder zu seinem Besitz, den ich euch gegeben habe.

21 Und dem Josua gebot ich zu jener Zeit und sprach: Deine Augen haben alles gesehen, was der Herr, euer Gott, diesen beiden Königen getan hat. So wird der Herr allen Königreichen tun, zu denen du hinüberziehst.

22 Fürchtet sie nicht! Denn der Herr, euer Gott, er ist es, der für euch kämpft.

Mose darf nicht nach Kanaan kommen

23 Und ich flehte zu jener Zeit zum Herrn um Erbarmen:

24 Herr, Herr, du hast begonnen, deinen Knecht deine Größe und deine starke Hand sehen zu lassen. Denn wo im Himmel und auf Erden ist ein Gott, der {so etwas} wie deine Werke und wie deine Machttaten tun könnte?

25 Ich möchte doch {auch} hinüberziehen und das gute Land sehen, das jenseits des Jordan {liegt} , dieses gute Bergland und den Libanon.

26 Aber der Herr war euretwegen über mich erzürnt und hörte nicht auf mich. Und der Herr sprach zu mir: Lass es genug sein! Rede mir nicht mehr weiter von dieser Sache!

27 Steige auf den Gipfel des Pisga und erhebe deine Augen nach Westen und nach Norden, nach Süden und nach Osten und sieh mit deinen Augen! Denn du wirst nicht über diesen Jordan gehen.

28 Und beauftrage Josua, stärke ihn und festige ihn! Denn er soll vor diesem Volk hinüberziehen, und er soll ihnen das Land, das du sehen wirst, als Erbe austeilen. –

29 Und wir blieben im Tal, Bet-Peor gegenüber.

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

Der Sieg über König Og von Baschan (Num 21,33-35)

1 Als wir zum Land Baschan weiterzogen, stellte sich uns bei Edreï der König des Landes, Og von Baschan, mit seiner ganzen Kriegsmacht in den Weg.

2 Der HERR aber sagte zu mir: »Hab keine Angst vor ihm! Ich habe ihn und seine Kriegsleute und sein Land in deine Hand gegeben. Du wirst ihm dasselbe Schicksal bereiten wie dem Amoriterkönig Sihon.«

3 Und der HERR, unser Gott, gab uns auch den Sieg über König Og von Baschan. Wir töteten ihn und alle seine Kriegsleute; kein Einziger konnte entkommen.

4 Dann nahmen wir alle seine Städte ein, insgesamt sechzig, das ganze Gebiet von Argob in der Landschaft Baschan, über das er geherrscht hatte.

5 Es waren lauter befestigte Städte mit hohen Mauern und verriegelten Toren; dazu kam noch eine große Anzahl unbefestigter Ortschaften.

6 An den Bewohnern – Männern, Frauen und Kindern – vollstreckten wir den Bann, genau wie wir es in den Städten König Sihons getan hatten.

7 Das Vieh und alles, was sonst noch von Wert war, nahmen wir als Beute.

8 So hatten wir nun das Land der beiden Amoriterkönige im Gebiet östlich des Jordans erobert, vom Arnontal bis zum Berg Hermon –

9 die Phönizier nennen ihn Sirjon und die Amoriter Senir –,

10 alle Städte der Hochebene nördlich des Arnons, dazu die ganze Landschaft Gilead sowie die Landschaft Baschan bis hin nach Salcha und Edreï, alle Städte, über die König Og von Baschan geherrscht hatte.

11 König Og war der Letzte vom Geschlecht der Rafaïter. Sein eiserner Sarg ist noch heute in Rabba, der Hauptstadt der Ammoniter, zu sehen; er ist viereinhalb Meter lang und zwei Meter breit.

Wie das Land östlich des Jordans verteilt wurde (Num 32,1-42)

12 Nachdem wir die beiden Königreiche erobert hatten, gab ich das Gebiet nördlich von Aroër und dem Arnonfluss sowie die halbe Landschaft Gilead mit allen Städten den Stämmen Ruben und Gad als bleibenden Besitz.

13 Die andere Hälfte von Gilead und ganz Baschan, das Land des König Og, das ganze Gebiet von Argob, gab ich der einen Hälfte des Stammes Manasse. – Die Landschaft Baschan wurde auch Rafaïterland genannt.

14 Jaïr aus dem Stamm Manasse nahm das ganze Gebiet von Argob in Besitz, bis an die Grenzen von Geschur und Maacha, und gab diesem Gebiet, der Landschaft Baschan, seinen eigenen Namen. Diese Gegend heißt noch heute »Siedlungen Jaïrs«. –

15 Die Landschaft Gilead teilte ich der Stammesgruppe Machir zu,

16 den Stämmen Ruben und Gad aber das Gebiet südlich davon bis zum Arnon und östlich bis zum Jabbok, der Grenze der Ammoniter,

17 und dazu das Jordantal vom See Gennesaret bis zum Toten Meer und zum Fuß des Berges Pisga.

18 Damals sagte ich zu den Männern dieser Stämme: »Der HERR, euer Gott, hat euch dieses Land als bleibenden Besitz gegeben. Dafür müsst ihr nun aber auch an der Spitze eurer Brüder, der übrigen Israeliten, bewaffnet über den Jordan ziehen. Alle wehrfähigen Männer sind dazu verpflichtet.

19 Nur eure Frauen und Kinder und euer Vieh – ihr habt ja so große Herden – können hier in den Städten bleiben, die ich euch zugeteilt habe.

20 Erst wenn der HERR auch euren Brüdern Ruhe verschafft und ihnen auf der anderen Seite des Jordans ihr Land gegeben hat, dürft ihr wieder zurückkehren, jeder zu dem Stück Land, das ihm zugeteilt worden ist.«

21 Zu Josua aber sagte ich: »Du hast gesehen, was der HERR, euer Gott, mit diesen beiden Königen getan hat. Genauso wird er an den Königen auf der anderen Seite des Jordans handeln, in deren Land du das Volk jetzt führen wirst.

22 Habt keine Angst vor ihnen! Der HERR, euer Gott, wird selbst für euch kämpfen.«

Warum Mose das Betreten des Landes verwehrt wird

23 Damals bat ich den HERRN:

24 »Herr, mein Gott, du hast begonnen, mir, deinem Diener, deine Größe und Macht zu zeigen. Nirgends im Himmel und auf der Erde gibt es einen Gott, der so gewaltige Taten und erstaunliche Wunder vollbringt wie du.

25 Lass mich nun auch über den Jordan ziehen und das schöne Land dort sehen, dieses ganze herrliche Bergland bis hinauf zum Libanon!«

26 Aber weil ihr euch dem HERRN widersetzt hattet, war der HERR zornig auf mich und erfüllte meine Bitte nicht. Er sagte zu mir: »Genug! Kein Wort mehr davon!

27 Steig auf den Gipfel des Berges Pisga und schau nach allen Seiten, nach Westen, nach Norden, nach Süden und nach Osten. Du darfst das Land mit deinen Augen sehen, aber den Jordan darfst du nicht überschreiten.

28 Übertrage Josua die Führung und mache ihm Mut! Er ist es, der vor dem Volk her über den Jordan gehen und ihm das Land zuteilen wird, das du sehen darfst.«

29 Wir blieben nun eine Zeit lang im Tal bei der Stadt Bet-Pegor.

Videos zu 5. Mose 3,26 (ELB, GNB)