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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

1 Ja, darüber erbebt mein Herz und fährt auf von seiner Stelle.

2 Hört, hört das Toben seiner Stimme und das Grollen, das aus seinem Mund hervorgeht!

3 Unter dem ganzen Himmel lässt er es los und seinen Blitz[2]w. sein Licht bis zu den Enden[3]w. Flügelspitzen der Erde.

4 Nach ihm brüllt der Donner, er lässt es mit seiner erhabenen Stimme donnern. Und er hält die Blitze[4]w. sie nicht zurück, wenn seine Stimme sich hören lässt.

5 Gott donnert mit seiner Stimme wunderbar. Er tut {so} große Dinge, und wir erkennen[5]o. begreifen es nicht.

6 Denn zum Schnee spricht er: Fall zur Erde! – und {so auch} zum Regenguss und zu seinen gewaltigen Regengüssen.

7 Auf die Hand eines jeden Menschen setzt er {sein} Siegel, damit alle Menschen sein Werk erkennen.

8 Und das Wild geht in sein Versteck und legt sich auf seinen Lagern nieder.

9 Aus der Kammer kommt Sturm hervor und aus den Nordwinden[6]w. den {die Wolken} Zerstreuenden Kälte.

10 Durch den Atem Gottes gibt es Eis, und die Weite des Wassers {liegt} in Enge.

11 Auch mit Nass belastet er die Wolke, streut {weit} umher sein lichtes Gewölk.

12 Und das {zieht} ringsumher, sich hin und her wendend nach seiner klugen Steuerung, um auszuführen alles, was[7]w. zu ihrem (der Wolken) Werk, {zu} all {dem} , was, o. … zu deren (der Menschen) Werk er ihnen gebietet, über der Fläche des Erdkreises.

13 Sei es zur Züchtigung[8]w. zum Stab, o. zur Rute, sei es für seine Erde, sei es zur Gnade, er lässt sie es finden.

14 Nimm dieses zu Ohren, Hiob! Steh still und achte auf die Wundertaten Gottes!

15 Erkennst du es, wenn Gott ihnen Auftrag gibt und leuchten lässt das Licht seines Gewölks[9]o. Auftrag gibt, dass sein leuchtendes Gewölk strahlend aufgeht?

16 Erkennst du das Schweben der Wolke, die Wunderwerke dessen, der an Erkenntnis vollkommen ist?

17 Du, dessen Kleider heiß werden, wenn das Land wegen des Südwindes {träge} ruht,

18 kannst du gleich ihm[10]o. mit ihm die Wolkendecke ausbreiten, die fest ist wie ein gegossener Spiegel?

19 Lass uns wissen, was wir ihm sagen sollen! Nichts können wir vorbringen vor Finsternis[11]mit anderer Vokalisierung: vor Sprachlosigkeit.

20 Soll ihm gemeldet werden, dass ich rede? Oder muss man es {ihm erst} sagen, dass {etwas} mitgeteilt wird[12]o. Oder hat {je} einer gesagt, dass er verschlungen werden wolle?

21 Und jetzt sieht man das Licht nicht, das durch die Wolken verdunkelt ist[13]Andere üs. : das hinter den Wolken hell glänzt; aber ein Wind fährt daher und fegt den Himmel[14]w. ihn, o. sie (die Wolken) rein.

22 Aus dem Norden kommt ein goldener Schein[15]w. kommt Gold, um Gott ist furchtbare Hoheit.

23 Den Allmächtigen – ihn erreichen wir nicht, den Erhabenen an Kraft. Und das Recht und die Fülle der Gerechtigkeit beugt er nicht.[16]Andere üs. mit der syr. Üs. und bei veränderter Zeichensetzung: ihn, der erhaben ist an Kraft und reich an Gerechtigkeit, er beugt das Recht nicht.

24 Darum fürchten ihn die Menschen; er sieht all die Weisheitskundigen nicht an[17]o. er sieht keinen an, der sich weise dünkt; w. er sieht nicht an all die Weisen des Herzens.

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

1 Von seinem Krachen bebt auch mir das Herz, vor Schrecken fängt es an, ganz wild zu schlagen.

2 Hört doch, wie zornig Gottes Stimme klingt, das Grollen, das aus seinem Munde kommt.

3 Man hört es unterm Himmel überall. Sein Blitz erreicht die fernsten Erdengrenzen.

4 Der Donner folgt ihm auf dem Fuße nach, er rollt und dröhnt mit hoheitsvollem Klang. Und wieder zucken Blitze hinterdrein; Gott schickt sie aus, wenn seine Stimme schallt.

5 Wenn diese Stimme spricht, geschehen Wunder, so groß und herrlich, dass wir’s nicht verstehen.

6 Dem Schnee befiehlt er: ›Fall zur Erde nieder!‹ Den Regenwolken sagt er: ›Lasst es schütten!‹

7 So zwingt er uns, die Hände still zu halten und uns auf seine Arbeit zu besinnen.

8 Sogar das Wild verkriecht sich im Versteck und muss in seinen Höhlen liegen bleiben.

9 Aus seiner Kammer kommt der Wintersturm und mit dem Nordwind kommt der scharfe Frost.

10 Der Atem Gottes lässt das Eis entstehen und macht die Wasserflächen starr wie Stein.

11 Mit Regenwasser füllt er seine Wolken und schickt sie mit den Blitzen übers Land.

12 Sie ziehen hin und her, wie er sie lenkt, um seinen Willen überall zu tun.

13 Gott schickt den Regen, um das Land zu feuchten. Mal schickt er ihn, um Menschen zu bestrafen, ein andermal als Zeichen seiner Güte.

14 Dies alles, Ijob, höre es dir an! Betrachte aufmerksam die Wunder Gottes!

15 Kannst du mir sagen, wie er sie vollbringt, wie er den Blitz in Wolken strahlen lässt?

16 Die Wolken – weißt du, wie sie schweben können, die Wunderwerke seines großen Wissens?

17 Dir wird ja schon zu heiß in deinen Kleidern beim Südwind, der das Land mit Schwüle füllt.

18 Kannst du mit ihm die Himmelskuppel wölben, die hart ist wie ein Spiegel aus Metall?

19 Belehre uns! Was sollen wir ihm sagen? Wir wissen nichts, wir tappen nur im Dunkeln.

20 Wird ihm gemeldet, dass ich reden will? Ist jemand da, der es ihm sagen muss?

21 Das Licht ist oft für uns nicht mehr zu sehen, weil dunkle Wolken es verborgen halten; doch plötzlich fegt der Wind den Himmel klar.

22 Ein heller Lichtschein kommt von Norden her: Der Glanz, der Gott umgibt, lässt uns erschrecken.

23 Wir können niemals zu ihm hingelangen; er ist so mächtig, so gerecht und stark, zu keiner Zeit tritt er das Recht mit Füßen.

24 Darum muss jeder Ehrfurcht vor ihm haben! Doch alle, die sich selbst für weise halten, die sieht er nicht, sie gelten nichts bei ihm.«

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