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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Jonas Lobpsalm

1 Und der Herr bestellte[1]o. bestimmte; o. entbot einen großen Fisch, Jona zu verschlingen; und Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches.

2 Und Jona betete zum Herrn, seinem Gott, aus dem Bauch des Fisches

3 und sprach: Ich rief aus meiner Bedrängnis zum Herrn, und er antwortete mir. Aus dem Schoß[2]w. Bauch des Scheol schrie ich um Hilfe – du hörtest meine Stimme.

4 Und du hattest mich {in} die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere[3]o. geworfen hatte mich die Tiefe ins Herz der Meere, und Strömung umgab mich. Alle deine Wogen und deine Wellen gingen über mich dahin.

5 Da sprach ich: Verstoßen bin ich von deinen Augen hinweg, dennoch werde ich wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel.[4]Eine griech. Üs. liest: Wie sollte ich jemals wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel?

6 Wasser umfing mich bis an die Seele[5]o. die Kehle; o. das Leben, die Tiefe umschloss mich, Seetang schlang sich um mein Haupt.

7 Zu den Gründen der Berge sank ich hinab. Der Erde Riegel waren hinter mir auf ewig {geschlossen}.[6]o. Seetang schlang sich um mein Haupt an den Gründen der Berge. Ich sank hinab in das Land, dessen Riegel hinter mir für ewig {geschlossen} sein sollten. Da führtest du mein Leben aus der Grube herauf, Herr, mein Gott.

8 Als meine Seele in mir verschmachtete, dachte ich an den Herrn. Und mein Gebet kam zu dir, in deinen heiligen Tempel.

9 Die, die nichtige Götzen verehren[7]w. Die, die Nichtse des Nichts verehren, verlassen ihre Gnade.

10 Ich aber will dir Opfer bringen mit der Stimme des Lobes; was ich gelobt habe, werde ich erfüllen. Bei dem Herrn ist Rettung.

11 Und der Herr befahl dem Fisch, und er spie Jona auf das trockene {Land} aus.

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

Ein Gebet in höchster Not

1 Der HERR aber ließ einen großen Fisch kommen, der verschlang Jona. Drei Tage und drei Nächte lang war Jona im Bauch des Fisches.

2 Dort betete er zum HERRN, seinem Gott:

3 »In meiner Not rief ich zu dir, HERR, und du hast mir geantwortet. Aus der Tiefe der Totenwelt schrie ich zu dir und du hast meinen Hilfeschrei vernommen.

4 Du hattest mich mitten ins Meer geworfen, die Fluten umgaben mich; alle deine Wellen und Wogen schlugen über mir zusammen.

5 Ich dachte schon, du hättest mich aus deiner Nähe verstoßen, deinen heiligen Tempel würde ich nie mehr sehen.

6 Das Wasser ging mir bis an die Kehle. Ich versank im abgrundtiefen Meer, Schlingpflanzen wanden sich mir um den Kopf.

7 Ich sank hinunter bis zu den Fundamenten der Berge und hinter mir schlossen sich die Riegel der Totenwelt. Aber du, HERR, mein Gott, hast mich lebendig aus der Grube gezogen.

8 Als mir die Sinne schwanden, dachte ich an dich und mein Gebet drang zu dir in deinen heiligen Tempel.

9 Wer sich auf nichtige Götzen verlässt, bricht dir die Treue.

10 Ich aber will dir danken und dir die Opfer darbringen, die ich dir versprochen habe; denn du, HERR, bist mein Retter.«

11 Da befahl der HERR dem Fisch, ans Ufer zu schwimmen und Jona wieder auszuspucken.

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