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Elberfelder Bibel
Elberfelder 2006
1 Und es geschah, als Sanballat und Tobija und die Araber, Ammoniter und Aschdoditer hörten, dass {die} Ausbesserung[4]w. Heilung {der Schäden} an den Mauern Jerusalems Fortschritte machte, weil die Breschen sich zu schließen begannen, da wurden sie sehr zornig.
2 Und sie schlossen sich zusammen, alle miteinander, um zu kommen und gegen Jerusalem zu kämpfen und darin Verwirrung anzurichten.
3 Da beteten[5]o. flehten wir zu unserem Gott und stellten eine Wache gegen sie auf, Tag und Nacht {zum Schutz} vor ihnen.
4 Und {das Volk von} Juda sagte: Die Kraft der Lastträger schwindet[6]w. stürzt, und es ist {noch so} viel Schutt da. Wir allein schaffen es nicht {mehr} , an der Mauer zu bauen.
5 Unsere Bedränger aber sagten {sich}: Sie sollen es nicht erkennen und sollen nichts {von uns} sehen, bis wir mitten unter sie gekommen sind und sie erschlagen und das Werk zum Stillstand bringen.
6 Und es geschah, als die Juden, die neben ihnen wohnten, kamen und uns {wohl} zehnmal sagten: Von allen Orten, wohin ihr euch {auch} wenden mögt, {sind sie} gegen uns![7]Andere üs. mit Textänderung: uns {wohl} zehnmal all die Anschläge verrieten, die man gegen uns plante, –
7 da stellte ich an Stellen, die niedriger waren als der Platz hinter der Mauer, an den offenen Stellen[8]Andere üs. mit Textänderung: da stellte ich Speerbewaffnete hinter der Mauer an den offenen Stellen auf – da stellte ich das Volk auf, nach Sippen {geordnet} mit ihren Schwertern, ihren Lanzen und ihren Bogen.
8 Und als ich {ihre Furcht} sah, da machte ich mich auf und sagte zu den Edlen[9]w. Freigeborenen und zu den Vorstehern und zum Rest des Volkes: Fürchtet euch nicht vor ihnen! An den Herrn denkt, den großen und furchtbaren! Und kämpft für eure Brüder, eure Söhne und eure Töchter, eure Frauen und eure Häuser!
9 Und es geschah, als unsere Feinde hörten, dass es uns bekannt geworden war und dass Gott ihren Rat zunichtegemacht hatte, da konnten wir alle zur Mauer zurückkehren, jeder an sein Werk.
10 Und es geschah von diesem Tag an: Die {eine} Hälfte meiner jungen Männer war an dem Werk beschäftigt, und ihre {andere} Hälfte hielt die Speere, die Schilde und die Bogen und die Schuppenpanzer {bereit}. Und die Obersten {standen} hinter dem ganzen Haus Juda,
11 das an der Mauer baute. Und die Lastträger trugen {ihre} Last {folgendermaßen}[1]LXX: Und die Lastträger waren kriegsmäßig gegliedert: Mit der einen Hand arbeiteten sie[2]w. arbeitete er; 2 hebr. Handschr. : Und seine eine Hand arbeitete am Werk, während die andere die Waffe hielt.
12 Und von den Bauleuten hatte jeder sein Schwert um seine Hüften gegürtet, so bauten sie. Und der ins Horn zu stoßen hatte, war neben mir. –
13 Und ich sagte zu den Edlen[3]w. Freigeborenen und zu den Vorstehern und zum Rest des Volkes: Das Werk ist groß und weitläufig, und wir sind auf der Mauer zerstreut, jeder weitab von seinen Brüdern.
14 An den Ort, woher ihr den Schall des Horns hört, dorthin sammelt euch zu uns! Unser Gott wird für uns kämpfen!
15 So arbeiteten wir an dem Werk – die Hälfte von ihnen hielt die Lanzen bereit – vom Aufgang der Morgenröte an, bis die Sterne hervortraten.
16 Zu derselben Zeit sagte ich auch zum Volk: Jeder soll mit seinem Helfer[4]w. Jungen die Nacht über innerhalb Jerusalems bleiben, sodass sie uns nachts als Wache dienen und tagsüber am Werk.
17 Und weder ich noch meine Brüder, noch meine Diener, noch die Männer der Wache, die in meinem Gefolge waren[5]w. die hinter mir waren – wir zogen unsere Kleider nicht aus. Jeder hatte seine Waffe zu seiner Rechten[6]T. ; Mas. T. : Jeder {ging mit} seiner Waffe {selbst} zum Wasser.
Elberfelder Bibel 2006, © 2006 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Holzgerlingen
Gute Nachricht Bibel
Gute Nachricht Bibel 2018
1 Als Sanballat und Tobija, die Araber, die Ammoniter und die Leute von Aschdod erfuhren, dass der Wiederaufbau der Mauer Jerusalems voranging und sich ihre Lücken zu schließen begannen, gerieten sie in Wut.
2 Sie verschworen sich und beschlossen, bewaffnet gegen Jerusalem zu ziehen und dort Verwirrung anzurichten.
3 Wir aber beteten zu unserem Gott und stellten Tag und Nacht zum Schutz gegen sie Wachen auf.
4 Unter den Judäern ging zu dieser Zeit das Lied um: »Der Schutt nimmt ja doch nie ein Ende, wir haben schon ganz lahme Hände! Wir sind viel zu müde und matt, zu bauen die Mauer der Stadt.«
5 Unsere Feinde dachten: »Ehe die Judäer etwas ahnen, sind wir schon mitten unter ihnen, schlagen sie zusammen und bereiten ihrem Machwerk ein Ende.«
6 Doch es kam ganz anders. Denn die Juden, die in ihrer Nähe wohnten, hielten uns auf dem Laufenden über das, was unsere Feinde gegen uns vorhatten.
7 Darum rief ich alle wehrfähigen Männer zu den Waffen. Ich stellte sie unterhalb des Tempelplatzes hinter den eingestürzten Partien der Mauer auf, geordnet nach Familienverbänden, bewaffnet mit Schwertern, Speeren und Bogen.
8 In dieser gefährlichen Lage trat ich vor sie hin und sagte zu den Männern aus den ersten Familien und den Ratsherren und zum ganzen Volk: »Habt keine Angst! Erinnert euch daran, wie groß und mächtig der Herr ist! Kämpft für eure Brüder, für eure Söhne und Töchter, für eure Frauen und für euren Besitz!«
Mauerbau im Schutz der Waffen
9 Unsere Feinde erfuhren, dass wir gewarnt waren. Ihr Plan war gescheitert, Gott hatte ihn vereitelt. Wir aber gingen alle zur Mauer zurück, jeder an seine Arbeit.
10 Von dem Tag an arbeitete nur noch die Hälfte meiner Leute beim Mauerbau mit, während die andere Hälfte Wache stand, ausgerüstet mit Speeren, Schilden, Bogen und Rüstungen. Die führenden Männer standen hinter den Leuten von Juda,
11 die am Mauerbau arbeiteten. Die Träger trugen mit der einen Hand die Last, in der andern hielten sie eine Waffe.
12 Alle Bauleute hatten während der Arbeit das Schwert umgeschnallt. Ich selbst hatte den Mann mit dem Signalhorn immer bei mir.
13 Zu den Männern aus den ersten Familien und den Ratsherren und den Bauleuten aus dem Volk sagte ich: »Die Baustelle ist weitläufig. Wir müssen uns über die ganze Mauer verteilen und sind dadurch weit voneinander entfernt.
14 Wenn ihr von irgendeiner Stelle her das Widderhorn blasen hört, kommt ihr sofort zu mir dorthin. Unser Gott wird für uns kämpfen!«
15 So arbeiteten wir alle vom ersten Morgenrot an, bis die Sterne sichtbar wurden; aber die Hälfte meiner Leute hatte ständig den Speer in der Hand und hielt Wache.
16 Für die ganze Zeit hatte ich angeordnet, dass die verantwortlichen Bauführer mit ihren Leuten in Jerusalem übernachten sollten. So konnten sie uns nachts beim Wachtdienst helfen und tagsüber an die Arbeit gehen.
17 Weder ich noch einer von meinen Brüdern und Verwandten, meinen eigenen Leuten oder der Wachmannschaft, die mich begleitete, zog seine Kleider aus und jeder hatte seinen Wurfspeer stets griffbereit.
Gute Nachricht Bibel, durchgesehene Neuausgabe, © 2018 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart