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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Der Tag des Herrn für Jerusalem und die Völker

1 Siehe, ein Tag kommt für den Herrn, da verteilt man in deiner Mitte dein Plündergut.

2 Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert. Und die Frauen werden geschändet. Und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft[11]w. Wegführung ausziehen, aber der Rest des Volkes wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

3 Dann wird der Herr ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie er schon immer gekämpft hat am Tag der Schlacht.

4 Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten {liegt} ; und der Ölberg wird sich von seiner Mitte aus nach Osten und nach Westen spalten {und} ein sehr großes Tal {schaffen} , und die {eine} Hälfte des Berges wird nach Norden und seine {andere} Hälfte nach Süden weichen.

5 Und ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, denn das Tal der Berge wird bis Azal reichen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Usijas, des Königs von Juda. Dann wird der Herr, mein Gott, kommen {und} alle Heiligen mit ihm[12]so mit LXX und der syr. Üs. ; Mas. T. : mit dir.

6 Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird kein Licht sein, Kostbarkeiten werden gerinnen[1]Andere üs. in Anlehnung an 1Mo 8,22 mit dem Lesevorschlag der jüd. Abschreiber und alten Üs. : da wird keine Kälte sein, noch Frost, noch Eis.

7 Dann wird es einen Tag lang – er ist dem Herrn bekannt – weder Tag noch Nacht werden; und es wird geschehen zur Zeit des Abends, da wird Licht werden[2]o. Dann wird ein einziger Tag sein – er ist dem Herrn bekannt –, nicht Tag und Nacht; und es wird geschehen, {auch} zur Zeit des Abends wird Licht sein..

8 Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird lebendiges Wasser aus Jerusalem fließen, die {eine} Hälfte zum östlichen Meer und die {andere} Hälfte zum hinteren Meer; im Sommer wie im Winter wird es so geschehen.

9 Und der Herr wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird der Herr einzig sein und sein Name einzig.

10 Das ganze Land wird sich verwandeln, {sodass es wird} wie die Niederung[3]hebr. Araba; d. i. die Niederung, die zu beiden Seiten des Jordan und des Toten Meeres liegt von Geba bis Rimmon im Süden von Jerusalem. Jerusalem selbst aber[4]w. Es aber wird erhaben sein und an seiner Stätte bleiben, vom Tor Benjamin bis zur Stelle des ersten Tores, bis zum Ecktor, und vom Turm[5]so mit vielen hebr. Handschr. ; Mas. T. : und zum Turm Hananel bis zu den Kelterkufen des Königs.

11 Und man wird darin wohnen. Und einen Bann wird es nicht mehr geben, und Jerusalem wird in Sicherheit wohnen.

12 Und dies wird die Plage sein, mit der der Herr alle Völker plagen wird, die gegen Jerusalem in den Krieg gezogen sind: Er lässt jedem sein Fleisch verwesen, während er {noch} auf seinen Füßen steht, und seine Augen werden verwesen in ihren Höhlen, und seine Zunge wird in seinem Mund verwesen.

13 Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird eine große Verwirrung von dem Herrn unter ihnen entstehen, sodass einer des anderen Hand packen und sich seine Hand gegen die Hand seines Nächsten erheben wird.

14 Und auch Juda wird gegen[6]o. in Jerusalem kämpfen. Da wird dann der Reichtum aller Nationen ringsum eingesammelt werden: Gold und Silber und Kleider in großer Menge.

15 Und ebenso, gleich dieser Plage, wird {auch} die Plage für die Pferde, die Maultiere, die Kamele und die Esel sein sowie für alle Tiere, die in jenen Heerlagern sind.

16 Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen, die gegen Jerusalem gekommen sind, die werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, den Herrn der Heerscharen, anzubeten[7]w. um sich niederzuwerfen {vor} dem König, dem Herrn der Heerscharen und das Laubhüttenfest zu feiern.

17 Und es wird geschehen, wenn eines von den Geschlechtern[8]w. Sippen der Erde nicht nach Jerusalem hinaufziehen wird, um den König, den Herrn der Heerscharen, anzubeten[7]w. um sich niederzuwerfen {vor} dem König, dem Herrn der Heerscharen; über diese wird kein Regen kommen.

18 Und wenn das Geschlecht[9]w. die Sippe Ägyptens nicht hinaufzieht und nicht kommt, [10]Andere üs. mit Textänderung: so wird über sie die Plage kommen, mit derdann {wird der Regen} auch über dieses nicht {kommen}. Das wird die Plage sein, mit der[10]Andere üs. mit Textänderung: so wird über sie die Plage kommen, mit der der Herr die Nationen plagen wird, die nicht hinaufziehen werden, das Laubhüttenfest zu feiern.

19 Das wird die Strafe für Ägypten und die Strafe für alle Nationen sein, die nicht hinaufziehen, das Laubhüttenfest zu feiern.

20 An jenem Tag wird auf den Schellen der Pferde stehen: »Heilig dem Herrn«. Und die Kochtöpfe im Haus des Herrn[11]Andere nehmen einen Schreibfehler an und lesen: im Haus Juda werden wie die Opferschalen vor dem Altar sein;

21 und jeder Kochtopf in Jerusalem und in Juda wird dem Herrn der Heerscharen heilig sein; und alle Opfernden werden kommen und von ihnen nehmen und darin kochen. An jenem Tag wird es keinen {Vieh} händler mehr geben im Haus des Herrn der Heerscharen.

Gute Nachricht Bibel

Gute Nachricht Bibel 2018

Gott regiert die erneuerte Welt von Jerusalem aus

1 Der HERR sagt: »Mein Gerichtstag, der Tag des HERRN, kommt, da werden eure Feinde vor euren Augen die Beute verteilen, die sie euch abgenommen haben.

2 Alle Völker werde ich zum Kampf gegen Jerusalem versammeln. Sie werden die Stadt erobern, die Häuser plündern und die Frauen schänden. Von den Leuten in der Stadt wird die Hälfte in die Gefangenschaft geführt; nur der Rest darf in der Stadt bleiben.«

3 Dann aber, an jenem Tag, wird der HERR selbst gegen diese Völker in den Kampf ziehen, wie er in früheren Zeiten für sein Volk gekämpft hat.

4 Er stellt sich auf den Ölberg, der östlich von Jerusalem liegt, und der Berg wird sich von Osten nach Westen in zwei Teile spalten. Die eine Hälfte weicht nach Norden aus, die andere nach Süden, sodass ein breites Tal entsteht.

5 In dieses Tal zwischen meinen beiden Bergen werdet ihr fliehen und das Tal wird sich bis nach Azal erstrecken; ihr werdet fliehen, wie eure Vorfahren zur Zeit des Königs Usija vor dem Erdbeben geflohen sind. Dann wird der HERR, unser Gott, in Jerusalem einziehen, begleitet von allen seinen heiligen Engeln.

6 An jenem Tag wird es kein Licht mehr geben, das wieder dunkel wird.

7 Es wird dann ununterbrochen Tag sein, nicht abwechselnd Tag und Nacht; ja, auch am Abend bleibt es hell. Nur der HERR weiß, wann das eintrifft.

8 An jenem Tag wird in Jerusalem eine Quelle mit Leben spendendem Wasser entspringen; die eine Hälfte fließt in das Meer, das im Osten liegt, die andere in das Meer im Westen. Das Wasser wird im Winter wie im Sommer fließen und nie versiegen.

9 Dann wird der HERR über alle Völker der Erde König sein. Er allein wird Gott sein an jenem Tag, zu ihm allein werden die Völker beten.

10 Das ganze Land von Geba bis Rimmon südlich von Jerusalem verwandelt sich in eine Ebene, Jerusalem selbst aber bleibt erhöht und überragt das übrige Land. Die Stadt erstreckt sich dann vom Benjamintor über das zugemauerte Tor bis zum Ecktor und vom Turm Hananel bis zu den königlichen Weinkeltern.

11 Ihre Bewohner werden in Sicherheit leben und keine Vernichtung wird sie mehr bedrohen.

12 Die Völker aber, die gegen Jerusalem herangezogen sind, wird der HERR mit einer schrecklichen Krankheit schlagen. Ihr Fleisch verfault, während sie noch auf ihren Füßen stehen; die Augen in ihren Höhlen und die Zunge im Mund werden plötzlich verwesen.

13 An jenem Tag wird der HERR sie so sehr erschrecken, dass sie völlig verwirrt sind und einer über den andern herfällt –

14 auch Juda über Jerusalem. Dann werden die Schätze im Lager der feindlichen Völker eingesammelt: eine große Menge Gold, Silber und kostbare Gewänder.

15 Die Pferde, Maultiere, Kamele, Esel und alle anderen Tiere im Lager wird der HERR mit derselben Krankheit schlagen wie die Menschen.

Die Wallfahrt der Völker zum Berg Zion

16 Die Überlebenden aus den Völkern, die gegen Jerusalem herangezogen sind, werden von da an jedes Jahr nach Jerusalem pilgern, um das Laubhüttenfest zu feiern und den HERRN, den Herrscher der Welt, als ihren König zu verehren.

17 Wenn ein Volk sich weigert zu kommen und dem HERRN, dem König der Welt, Ehre zu erweisen, wird auf sein Land kein Regen fallen.

18-19 Wenn es aber die Ägypter sind, wird der HERR sie auf entsprechende Weise strafen. Es wird sie der gleiche Schlag treffen, mit dem der HERR die Völker bestrafen wird, die nicht nach Jerusalem zum Laubhüttenfest ziehen.

20 Auf den Schellen der Pferde wird dann eingeritzt sein: »Dem HERRN geweiht«. Die Kochtöpfe im Tempel des HERRN werden so heilig sein wie die Schalen mit dem Opferblut vor dem Altar.

21 Alle Kochtöpfe in Jerusalem und Juda werden dem HERRN geweiht sein; die Menschen, die zum Tempel strömen, können sie nehmen und das Opferfleisch darin kochen. Im Tempel des HERRN, des Herrschers der Welt, wird es dann keinen Händler mehr geben.

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