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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Heil für die Nationen bei Sabbatheiligung

1 So spricht der Herr: Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit! Denn mein Heil[3]o. meine Rettung ist nahe, dass es kommt, und meine Gerechtigkeit, dass sie offenbart wird.

2 Glücklich der Mensch, der dies tut, und das Menschenkind[4]w. der Sohn des Menschen, der, das daran festhält; der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun!

3 Und der Sohn der Fremde, der sich dem Herrn angeschlossen hat, soll nicht sagen: Der Herr wird mich sicher von seinem Volk ausschließen. Und der Eunuch sage nicht: Siehe, ich bin ein dürrer Baum!

4 Denn so spricht der Herr: Den Eunuchen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund,

5 denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz[5]o. ein Denkmal und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen[6]so mit Qu. ; Mas. T. : ihm; d. h. vielleicht jedem Einzelnen von ihnen geben, der nicht ausgelöscht werden soll.

6 Und die Söhne der Fremde, die sich dem Herrn angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und {alle, } die an meinem Bund festhalten;

7 die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen {mir} ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker.

8 So spricht der Herr, Herr[7]w. ist der Ausspruch des Herrn, Herrn, der die Vertriebenen Israels sammelt: Zu ihm, zu seinen Gesammelten, werde ich noch mehr hinzusammeln.

Gegen die politischen und geistlichen Führer

9 Kommt her, um zu fressen, all ihr Tiere des Feldes, all ihr Tiere im Wald!

10 Seine Wächter sind blind, sie alle erkennen nichts. Sie alle sind stumme Hunde, die nicht bellen können. Sie träumen[1]o. reden irre; d. h. im Schlaf, liegen da, lieben den Schlummer.

11 Und die Hunde sind gefräßig, kennen keine Sättigung. Und das sind Hirten! Sie kennen keine Einsicht. Sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, jeder seinem {ungerechten} Gewinn zu, ohne Ausnahme:

12 »Kommt her, ich will Wein holen, und lasst uns Rauschtrank saufen! Und der morgige Tag soll wie dieser sein, herrlich über alle Maßen!«

Lutherbibel

Lutherbibel 2017

Die Gemeinde Gottes wächst über ihre Grenzen

1 So spricht der HERR: Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit; denn mein Heil ist nahe, dass es komme, und meine Gerechtigkeit, dass sie offenbart werde.

2 Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, das den Sabbat hält und nicht entheiligt und seine Hand hütet, nichts Arges zu tun!

3 Und der Fremde, der sich dem HERRN zugewandt hat, soll nicht sagen: Der HERR wird mich scheiden von seinem Volk. Und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum.

4 Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und an meinem Bund festhalten,

5 denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen geben; das ist besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll.

6 Und die Fremden, die sich dem HERRN zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Sabbat halten, dass sie ihn nicht entheiligen, und die an meinem Bund festhalten,

7 die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethaus, und ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen mir wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker.

8 Gott der HERR, der die Versprengten Israels sammelt, spricht: Ich will noch mehr sammeln zu der Schar derer, die versammelt sind.

Klage über die Hirten des Volkes

9 Ihr Tiere alle auf dem Felde, kommt und fresst, ihr Tiere alle im Walde!

10 Alle ihre Wächter sind blind, sie wissen alle nichts. Stumme Hunde sind sie, die nicht bellen können, sie sind faul, liegen und schlafen gerne.

11 Aber es sind gierige Hunde, die nie satt werden können. Das sind die Hirten, die keinen Verstand haben; ein jeder sieht auf seinen Weg, alle sind auf ihren Gewinn aus:

12 »Kommt her, ich will Wein holen, wir wollen uns vollsaufen, und es soll morgen sein wie heute und noch viel herrlicher!«

Videos zu Jesaja 56,12 (ELB, LUT)