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Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Psalm 41

1 Dem Chorleiter. Ein Psalm. Von David.

2 Glücklich, wer achthat auf den Geringen; am Tage des Übels wird der Herr ihn retten.

3 Der Herr wird ihn bewahren und ihn am Leben erhalten; er wird glücklich gepriesen im Lande. Gib ihn nicht der Gier seiner Feinde preis![6]mit alten Üs. : Er wird ihn nicht preisgeben der Gier seiner Feinde.

4 Der Herr wird ihn stützen auf dem Siechbett, sein ganzes Lager wandelst du um in seiner Krankheit.

5 Ich sprach: Herr, sei mir gnädig! Heile meine Seele, denn ich habe gegen dich gesündigt.

6 Meine Feinde reden Böses gegen mich: [7]so mit alten Üs. ; Mas. T. : Meine Feinde sprechen mir Böses (zu). »Wann wird er sterben und sein Name verloren gehen?«

7 Und wenn einer kommt, um {mich} zu sehen, redet Falsches[8]o. Nichtiges; o. Lüge sein Herz, er[1]o. es (das Herz) sammelt sich Schlechtes; er geht hinaus, {draußen} sagt er es.

8 Vereint gegen mich flüstern all meine Hasser; gegen mich ersinnen sie mir Böses:

9 »Verderben[2]w. Eine heillose Sache ist über ihn ausgegossen; und der da liegt, wird nicht wieder aufstehen.«

10 Selbst mein Freund[3]w. Mann meiner Unbefangenheit (unversehrten Beziehung, Freundschaft, meines Friedens) = mein Vertrauter, auf den ich vertraute, der mein Brot aß, hat die Ferse gegen mich erhoben.

11 Du aber, Herr, sei mir gnädig und richte mich auf, dass ich es ihnen vergelte!

12 Daran erkenne ich, dass du Gefallen an mir hast, dass mein Feind nicht über mich jauchzt.

13 Ich aber in meiner Lauterkeit, mich hast du aufrecht gehalten und mich vor dein Angesicht gestellt auf ewig.

14 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen, ja Amen.

Lutherbibel

Lutherbibel 2017

Gebet in Krankheit

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen.

2 Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt! Den wird der HERR erretten zur bösen Zeit.

3 Der HERR wird ihn bewahren und beim Leben erhalten / und es ihm lassen wohlgehen auf Erden und ihn nicht preisgeben dem Willen seiner Feinde.

4 Der HERR wird ihn erquicken auf seinem Lager; du hilfst ihm auf von aller seiner Krankheit.

5 Ich sprach: HERR, sei mir gnädig! Heile mich; denn ich habe an dir gesündigt.

6 Meine Feinde reden Arges wider mich: »Wann wird er sterben und sein Name vergehen?«

7 Kommt einer, nach mir zu sehen, meint er’s doch nicht von Herzen; er sammelt Bosheit, geht hinaus und trägt’s weiter.

8 Alle, die mich hassen, flüstern miteinander über mich und denken sich Böses gegen mich aus:

9 »Unheil ist über ihn ausgegossen; wer so daliegt, steht nicht wieder auf.«

10 Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, tritt mich mit Füßen.

11 Du aber, HERR, sei mir gnädig und hilf mir auf, so will ich ihnen vergelten.

12 Daran merke ich, dass du Gefallen an mir hast, dass mein Feind über mich nicht frohlocken wird.

13 Mich aber hältst du um meiner Frömmigkeit willen und stellst mich vor dein Angesicht ewiglich.

14 Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen! Amen!

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