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Einheitsübersetzung

Einheitsübersetzung 2016

Beginn des Kults und des Tempelbaus: 3,1–13

1 Als der siebte Monat herankam und die Israeliten bereits in den jeweiligen Städten waren, versammelte sich das Volk geschlossen in Jerusalem.

2 Jeschua, der Sohn des Jozadak, mit seinen Brüdern, den Priestern, und Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, mit seinen Brüdern gingen daran, den Altar des Gottes Israels wieder aufzubauen, um auf ihm Brandopfer darzubringen, wie es in der Weisung des Gottesmannes Mose vorgeschrieben ist.

3 Sie errichteten den Altar an seiner alten Stelle, obwohl die Völker der Nachbarländer sie davon abzuschrecken suchten, und brachten auf ihm dem HERRN Brandopfer dar, je ein Brandopfer am Morgen und am Abend.

4 Dann feierten sie der Vorschrift entsprechend das Laubhüttenfest und brachten Tag für Tag so viele Opfer dar, wie es für die einzelnen Tage festgesetzt ist.

5 Von da an brachten sie auch das ständige Brandopfer wieder dar, ferner die Opfer an den Neumondtagen und an allen dem HERRN geheiligten Festzeiten sowie alle freiwilligen Opfer, die jemand dem HERRN spendete.

6 Am ersten Tag des siebten Monats hatten sie begonnen, dem HERRN Brandopfer darzubringen; aber die Fundamente für den Tempel des HERRN waren noch nicht gelegt.

7 Darum bezahlten sie Steinhauer und Zimmerleute, den Sidoniern und Tyrern aber lieferten sie Nahrungsmittel, Getränke und Öl, damit sie Zedernstämme vom Libanon über das Meer nach Jafo brachten; das hatte ihnen der König Kyrus von Persien erlaubt.

8 Im zweiten Monat des zweiten Jahres nach ihrer Ankunft beim Gotteshaus in Jerusalem machten sich ans Werk Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn des Jozadak, mit ihren übrigen Brüdern, nämlich den Priestern, Leviten und allen, die aus der Gefangenschaft nach Jerusalem zurückgekommen waren. Sie bestimmten die Leviten, die zwanzig Jahre und älter waren, dazu, die Arbeiten am Haus des HERRN zu leiten.

9 Jeschua, seine Söhne und Brüder, Kadmiël und seine Söhne sowie die Söhne Hodawjas traten gemeinsam an, um die anzuleiten, die die Arbeiten am Gotteshaus ausführten; dazu kamen noch die Söhne Henadads sowie ihre Söhne und Brüder, ebenfalls Leviten.

10 Als die Bauleute das Fundament für den Tempel des HERRN gelegt hatten, kamen die Priester in ihren Gewändern und mit den Trompeten, außerdem die Leviten, die Nachkommen Asafs, mit den Zimbeln, um den HERRN zu preisen nach der Ordnung Davids, des Königs von Israel.

11 Sie begannen, den HERRN zu loben und zu preisen: Denn er ist gütig und seine Huld gegenüber Israel währt ewig. Und das ganze Volk brach in schallenden Jubel zum Preis des HERRN aus, weil das Fundament für das Haus des HERRN gelegt war.

12 Viele betagte Priester, Leviten und Familienoberhäupter hatten noch den ersten Tempel gesehen. Als nun vor ihren Augen das Fundament für den neuen Tempel gelegt wurde, weinten sie laut. Viele andere aber erhoben ihre Stimme in Jubel und Freude.

13 Die Leute konnten den lauten Freudenjubel kaum von dem lauten Weinen der Leute unterscheiden, denn das Volk schrie sehr laut und der Lärm war weithin zu hören.

Elberfelder Bibel

Elberfelder 2006

Wiederaufnahme der Opfer in Jerusalem, Laubhüttenfest und Beginn des Tempelbaus

1 Und als der siebte Monat herankam, dass die Söhne Israel in den Städten {wohnten} , da versammelte sich das Volk wie ein Mann nach Jerusalem.

2 Und Jeschua, der Sohn Jozadaks, und seine Brüder, die Priester, und Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und seine Brüder machten sich auf und bauten den Altar des Gottes Israels, um Brandopfer darauf zu opfern, wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose, des Mannes Gottes.

3 Und sie errichteten den Altar auf seinen {alten} Fundamenten, obwohl {ein Teil} von der Bevölkerung der Länder in Feindschaft mit ihnen {lebte}[2]so in Anlehnung an alte Üs. ; Mas. T. : denn Schrecken kam über sie vor der Bevölkerung der Länder, und sie opferten auf ihm Brandopfer dem Herrn, die Morgen- und Abendbrandopfer.

4 Und sie begingen das Laubhüttenfest, wie es vorgeschrieben ist, mit dem Brandopfer, Tag für Tag in der Zahl, wie es vorgeschrieben ist [3]w. die Sache des Tages an ihrem Tag{und wie} jeder Tag es erforderte[3]w. die Sache des Tages an ihrem Tag.

5 Danach {brachte man} das regelmäßige Brandopfer und das für die Neumonde und {für} alle geheiligten Feste des Herrn und {die Brandopfer} von jedem, der dem Herrn eine freiwillige Gabe brachte.

6 Am ersten Tag des siebten Monats fingen sie an, dem Herrn Brandopfer zu opfern. Aber die Grundmauern des Tempels des Herrn waren noch nicht gelegt. –

7 Und man gab Geld den Steinhauern und den Zimmerleuten und Speise und Trank und Öl den Sidonitern und den Tyrern, damit sie Zedernholz vom Libanon ans Meer nach Jafo brächten gemäß der Vollmacht des Kyrus, des Königs von Persien, {die er} ihnen {erteilt hatte}.

8 Und im zweiten Jahr nach ihrer Ankunft beim Haus Gottes in Jerusalem, im zweiten Monat, begannen Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, und ihre übrigen Brüder, die Priester und die Leviten, und alle, die aus der Gefangenschaft nach Jerusalem gekommen waren, und sie ließen die Leviten von zwanzig Jahren und darüber antreten, dass sie Aufsicht über das Werk am Haus des Herrn führten.

9 Da traten Jeschua, seine Söhne und seine Brüder, Kadmiël und seine Söhne, die Söhne Juda[4]Andere lesen nach Kap.2,40 mit Textänderung: Kadmiël, Binnui und Hodawja, wie ein {Mann} an, um Aufsicht zu führen über die, welche die Arbeit am Haus Gottes taten; {dazu} die Söhne Henadads, ihre Söhne und ihre Brüder, die Leviten.

10 So legten die Bauleute die Grundmauern zum Tempel des Herrn. Dabei ließ man die Priester in ihrer Amtskleidung antreten, mit Trompeten, und die Leviten, die Söhne Asafs, mit Zimbeln, den Herrn zu loben nach der Anweisung Davids, des Königs von Israel.

11 Und sie stimmten {einen Wechselgesang} an mit Lob und Preis dem Herrn: Denn er ist gut, denn seine Gnade {währt} ewig über Israel. Und das ganze Volk jauchzte mit gewaltigem Jauchzen beim Lob des Herrn wegen der Grundsteinlegung zum Haus des Herrn.

12 Viele aber von den Priestern und den Leviten und den Familienoberhäuptern[1]w. den Häuptern der Väter, den Alten, die das erste Haus gesehen hatten, weinten, während man vor ihren Augen den Grundstein zu diesem Haus legte, mit lauter Stimme. Viele aber erhoben ihre Stimme mit freudigem Jauchzen,

13 sodass niemand vom Volk {vor} der Stimme des freudigen Jauchzens die Stimme des Weinens im Volk erkennen konnte, denn das Volk jauchzte mit gewaltigem Jauchzen, sodass die Stimme bis in die Ferne gehört wurde.

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