EÜ, ELB online lesen
Einheitsübersetzung
Einheitsübersetzung 2016
Danklied zum Untergang der feindlichen Stadt: 25,1–5
1 HERR, du bist mein Gott, / ich will dich erheben, deinen Namen preisen, denn du hast Wunder getan, Pläne von fern her verwirklicht, / zuverlässig und sicher.
2 Du hast die Stadt zu einem Steinhaufen gemacht, / die befestigte Stätte zu einem Trümmerfeld, den Palast der Fremden, dass er keine Stadt mehr ist, / auf ewig wird er nicht mehr aufgebaut.
3 Darum ehrt dich das starke Volk, / die Stätte gewalttätiger Nationen fürchtet dich.
4 Denn du bist der Schutz für den Schwachen gewesen, / der Schutz für den Armen in seiner Not, eine Zuflucht vor Unwetter, / ein Schatten vor glühender Hitze. / Denn der Sturm der Gewalttätigen ist wie Unwetter gegen eine Mauer,
5 wie Hitze im Trockenland. / Den Lärm der Fremden trittst du nieder. Durch den Schatten einer Wolke die Hitze - / er macht schwach den Gesang der Gewalttätigen.
Festmahl auf dem Berg Zion: 25,6–8
6 Der HERR der Heerscharen wird auf diesem Berg / für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, / ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den feinsten, fetten Speisen, / mit erlesenen, reinen Weinen.
7 Er verschlingt auf diesem Berg die Hülle, die alle Völker verhüllt, / und die Decke, die alle Nationen bedeckt.
8 Er hat den Tod für immer verschlungen / und GOTT, der Herr, wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen und die Schande seines Volkes entfernt er von der ganzen Erde, / denn der HERR hat gesprochen.
Ankündigung der Erniedrigung Moabs: 25,9–12
9 An jenem Tag wird man sagen: / Siehe, das ist unser Gott, auf ihn haben wir gehofft, / dass er uns rettet. Das ist der HERR, auf ihn haben wir gehofft. / Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.
10 Denn die Hand des HERRN ruht auf diesem Berg. / Moab aber wird an seiner Stätte zerstampft, / wie Stroh in der Jauche zerstampft wird.
11 Wenn Moab darin auch mit den Händen rudert / wie der Schwimmer beim Schwimmen, so erniedrigt er seinen Hochmut / samt den Machenschaften seiner Hände.
12 Deine befestigten, hoch aufragenden Mauern beugt er nieder; / er erniedrigt, stößt zu Boden, bis in den Staub.
Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten
Elberfelder Bibel
Elberfelder 2006
Loblied der Geretteten nach dem Gericht
1 Herr, du bist mein Gott! Ich will dich erheben, preisen will ich deinen Namen. Denn du hast Wunder gewirkt, Ratschlüsse von fern her, Treue {und} Wahrheit[3]o. Ratschlüsse seit Langem, fest und zuverlässig.
2 Denn du hast aus einer Stadt einen Steinhaufen gemacht, die uneinnehmbare Stadt zu einem Trümmerhaufen, den Palast der Fremden, dass sie keine Stadt mehr ist; sie wird in Ewigkeit nicht {mehr} aufgebaut werden.
3 Darum wird ein starkes Volk dich ehren, Städte gewalttätiger Nationen werden dich fürchten.
4 Denn du bist dem Geringen eine Bergfestung gewesen, eine Bergfestung dem Armen in seiner Bedrängnis, eine Zuflucht vor dem Wolkenbruch, ein Schatten vor der Hitze. Denn das Schnauben[4]w. der Hauch o. Geist der Gewalttätigen ist wie ein Unwetter im Winter[5]so wahrscheinlich der ursprüngliche Text; Mas. T. : wie ein Gewitter {gegen} eine Wand,
5 wie Hitze in einer dürren Gegend. Du demütigst das Lärmen der Fremden. {Wie} die Hitze durch den Schatten einer Wolke, so wird der Gesang der Gewalttätigen gedämpft.
Das Festmahl auf dem Berg Zion
6 Und der Herr der Heerscharen wird auf diesem Berg allen Völkern ein Mahl von fetten Speisen bereiten, ein Mahl von alten Weinen[6]o. von Bodensatz. – Aus ihm wird durch Läutern ein noch guter Wein gewonnen., von markigen fetten Speisen, geläuterten alten Weinen.
7 Dann wird er auf diesem Berg [7]w. die Oberfläche der Hülle verschlingen, die alle Völkerdie Hülle verschlingen, die das Gesicht aller Völker[7]w. die Oberfläche der Hülle verschlingen, die alle Völker verhüllt, und die Decke, die über alle Nationen gedeckt ist.
8 Den Tod verschlingt er auf ewig[8]2 griech. Üs. lesen: in Sieg, und der Herr, Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht, und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegtun. Denn der Herr hat geredet.
9 An jenem Tag wird man sagen: Siehe da, unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns rettet! Da ist der Herr, auf den wir hofften! Wir wollen jauchzen und uns freuen in seiner Rettung!
10 Denn die Hand des Herrn wird auf diesem Berg ruhen. Aber Moab wird unter ihm zertreten werden, wie man Stroh zertritt in einer Mistlache.
11 Und breitet es seine Hände darin aus, wie der Schwimmer sie ausbreitet, um zu schwimmen, dann wird er seinen Hochmut erniedrigen trotz der {geschickten} Bewegungen seiner Hände.
12 Und deine festen, hochragenden Mauern[9]w. die Befestigung der Steilheit deiner Mauern wirft er nieder, stürzt er nieder, stößt er zu Boden bis in den Staub.
Elberfelder Bibel 2006, © 2006 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Holzgerlingen