Der Sohn der Verheißung

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"Was Gott sagt, wird Realität." Christian Wegert will ermutigen, Gott in allen Lebenslagen zu ve...

Sara bekommt einen Sohn

211Der HERR dachte an Sara und tat an ihr, was er angekündigt hatte.

2Sie wurde schwanger und gebar Abraham noch in seinem Alter einen Sohn. Es war genau zu der Zeit, die Gott angegeben hatte.

3Abraham nannte den Sohn, den Sara ihm geboren hatte, Isaak.

4Als Isaak acht Tage alt war, beschnitt er ihn, genau wie Gott es angeordnet hatte.

5Abraham war bei Isaaks Geburt 100 Jahre alt.

6Sara aber sagte: »Gott hat dafür gesorgt, dass ich lachen kann. Alle, die davon hören, werden mit mir lachen.

7Noch nie hat Abraham es erlebt, dass ihm einer die Nachricht brachte: 'Deine Frau Sara stillt ein Kind.' Aber jetzt in seinem Alter habe ich ihm noch einen Sohn geboren!«

8Isaak wuchs und gedieh. Als er von der Mutterbrust entwöhnt wurde, feierte Abraham mit seinen Leuten ein großes Fest.

Hagar und Ismaël werden verstoßen und gerettet

9Eines Tages sah Sara den Sohn der Ägypterin Hagar spielen, das Kind, das diese Abraham geboren hatte.

10Da sagte sie zu ihrem Mann: »Jag diese Sklavin und ihren Sohn fort! Der Sohn der Sklavin darf nicht mit meinem Sohn Isaak zusammen erben!«

11Abraham missfiel das sehr, denn auch Ismaël war ja sein Sohn.

12Aber Gott sagte zu Abraham: »Gräme dich nicht wegen des Jungen und deiner Sklavin! Tu, was Sara von dir verlangt; denn die Nachkommen Isaaks sollen als deine rechtmäßigen Nachkommen gelten.

13Aber auch den Sohn der Sklavin werde ich zu einem Volk machen, weil er von dir abstammt.«

14Am nächsten Morgen nahm Abraham Brot und einen Schlauch mit Wasser, legte beides Hagar auf die Schulter, übergab ihr das Kind und schickte sie fort. Hagar ging weg und irrte ziellos in der Wüste bei Beerscheba umher.

15Als das Wasser im Schlauch aufgebraucht war, warf sie das Kind unter einen Strauch

16und setzte sich etwa einen Bogenschuss davon entfernt auf die Erde. Denn sie sagte: »Ich kann nicht mit ansehen, wie der Junge stirbt!« So saß sie in einiger Entfernung und weinte laut.

17Aber Gott hörte das Kind schreien. Da rief der Engel Gottes vom Himmel aus Hagar zu: »Warum bist du verzweifelt, Hagar? Hab keine Angst, Gott hat das Schreien des Kindes gehört!

18Steh auf und nimm den Jungen bei der Hand; denn ich werde seine Nachkommen zu einem großen Volk machen.«

19Gott öffnete Hagar die Augen, da sah sie einen Brunnen. Sie ging hin, füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Kind zu trinken.

20Auch weiterhin half Gott dem Jungen. Er wuchs heran und wurde ein Bogenschütze.

21Er lebte in der Wüste Paran und seine Mutter gab ihm eine Ägypterin zur Frau.

Ein Vertrag zwischen Abraham und Abimelech

22Damals kam Abimelech mit seinem Heerführer Pichol zu Abraham und sagte zu ihm: »Ich sehe: Gott steht dir bei und lässt dir alles gelingen, was du tust.

23Darum schwöre mir jetzt bei Gott, dass du an mir und meinem Sohn und allen meinen Nachkommen nicht treulos handeln wirst. Ich habe dir nur Gutes erwiesen; handle du nun ebenso an mir und an dem Land, in dem du als Fremder lebst!«

24»Das schwöre ich dir«, sagte Abraham.

25Er beklagte sich aber bei Abimelech darüber, dass dessen Knechte ihm einen Brunnen weggenommen hatten.

26»Ich weiß nicht, wer das war«, sagte Abimelech. »Du hast mir bisher nichts davon gesagt. Ich höre heute zum ersten Mal davon!«

27Abraham gab Abimelech Schafe, Ziegen und Rinder, und sie schlossen einen Vertrag.

28Dann sonderte Abraham noch sieben Lämmer aus seiner Herde aus.

29»Was sollen diese Lämmer?«, fragte Abimelech.

30Abraham erwiderte: »Die musst du von mir annehmen! Damit bezeugst du, dass ich den Brunnen gegraben habe und er mir gehört.«

31Der Ort erhielt den Namen Beerscheba, weil Abraham und Abimelech hier ihren Vertrag mit einem Schwur bekräftigt hatten.

32Nachdem sie in Beerscheba den Vertrag geschlossen hatten, kehrten Abimelech und sein Heerführer Pichol in das Land der Philister zurück.

33Abraham aber pflanzte in Beerscheba einen Tamariskenbaum und rief im Gebet den Namen des HERRN, des ewigen Gottes, an.

34Lange Zeit lebte Abraham als Fremder im Land der Philister.


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