Gott auf der Anklagebank

Stunde des Höchsten

Darf man Gott anklagen? Pfarrer Heiko Bräuning macht hierzu eine interessante Entdeckung, dank d...

Von Gott geschaffen!

Stunde des Höchsten (mit Gebärdensprache)

Dieser Gottesdienst ist gemeinsam mit Bewohnern, Schülern und Mitarbeitern der "Haslachmühle", ...

Gott auf der Anklagebank

Stunde des Höchsten (mit Gebärdensprache)

Darf man Gott anklagen? Pfarrer Heiko Bräuning macht hierzu eine interessante Entdeckung, dank d...

Von Gott geschaffen!

Stunde des Höchsten

Ein Gottesdienst der besonderen Art: Er ist gemeinsam mit Bewohnern, Schülern und Mitarbeitern d...

Wann kommt das Reich Gottes?

Stunde des Höchsten (mit Gebärdensprache)

Zu Gast ist heute die Gebärdensprachdolmetscherin der ersten Stunde. Seit vielen Jahren gebärde...

Mose macht Einwendungen

41Mose erwiderte: »Und was ist, wenn die Leute von Israel mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern behaupten: 'Der HERR ist dir nicht erschienen!' Was soll ich dann tun?«

2»Was hast du da in deiner Hand?«, fragte der HERR.

»Einen Stock«, sagte Mose.

3»Wirf ihn auf die Erde!«, befahl der HERR.

Mose tat es. Da wurde der Stock zu einer Schlange, und Mose lief vor ihr davon.

4Der HERR befahl ihm: »Pack sie beim Schwanz!«

Mose fasste zu, und sie wurde in seiner Hand wieder zum Stock.

5Da sagte der HERR: »Tu das vor ihren Augen, damit sie glauben, dass ich dir erschienen bin – ich, der Gott ihrer Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob.«

6Dann befahl er Mose: »Steck die Hand in dein Gewand!«

Mose gehorchte, und als er seine Hand wieder hervorzog, war sie voll Aussatz, weiß wie Schnee.

7»Steck deine Hand noch einmal in dein Gewand«, befahl der HERR.

Mose tat es, und als er sie wieder hervorzog, war sie so gesund wie der übrige Körper.

8Der HERR sagte: »Wenn sie sich durch das Wunder mit dem Stock nicht überzeugen lassen, dann wird dieses zweite Wunder sie überzeugen.

9Wenn sie aber immer noch nicht glauben und nicht auf dich hören wollen, dann nimm Wasser aus dem Nil und schütte es auf den Boden, und es wird zu Blut werden.«

10Doch Mose erwiderte: »Ach Herr, ich habe doch noch nie gut reden können, und auch seit du mit mir, deinem Diener, sprichst, ist das nicht besser geworden. Ich bin im Reden viel zu schwerfällig und unbeholfen.«

11Der HERR antwortete: »Wer hat den Menschen die Sprache gegeben? Wer macht die Menschen stumm oder taub? Wer macht sie sehend oder blind? Ich bin es, der HERR!

12Also, geh jetzt! Ich werde dir helfen und dir sagen, was du reden sollst.«

13Doch Mose erwiderte: »Nimm es mir nicht übel, Herr, aber schicke einen andern!«

14Da wurde der HERR zornig auf Mose und sagte: »Du hast doch noch einen Bruder, den Leviten Aaron! Ich weiß, dass er gut reden kann. Er ist auf dem Weg zu dir und wird sich freuen, wenn er dich wiedersieht.

15Du sagst ihm alles, was er reden soll. Ich helfe dir dabei, und ihm helfe ich auch. Ich sage euch, was ihr tun und reden sollt.

16Wenn Aaron für dich zum Volk spricht, wird das so sein, wie wenn ein Prophet die Botschaften seines Gottes weitergibt.

17Und den Stock hier nimm in die Hand! Mit ihm wirst du die Wunder tun, die dich ausweisen.«

Mose macht sich auf den Weg nach Ägypten

18Mose kehrte zurück zu seinem Schwiegervater Jitro und sagte: »Ich möchte wieder zu meinen Brüdern, den Israeliten, nach Ägypten gehen und sehen, ob sie noch am Leben sind.«

Jitro sagte: »Glückliche Reise! Zieh in Frieden!«

19Noch im Land Midian sagte der HERR zu Mose: »Du kannst jetzt nach Ägypten zurückkehren, denn alle, die dich umbringen wollten, sind gestorben.«

20So ließ Mose seine Frau mit den kleinen Kindern auf den Esel steigen und machte sich mit ihnen auf den Weg nach Ägypten. Den Stock nahm er mit.

21Noch einmal sprach der HERR zu Mose; er sagte: »Wenn du nach Ägypten kommst, dann vollbringe vor dem Pharao die Wunder, zu denen ich dich bevollmächtigt habe. Ich werde ihn so starrsinnig machen, dass er das Volk nicht gehen lässt.

22Dann sollst du dem Pharao verkünden: 'So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn,

23und ich befehle dir, ihn ziehen zu lassen, damit er mir Opfer darbringen kann. Wenn du dich weigerst, bekommst du es mit mir zu tun: Dann werde ich deinen erstgeborenen Sohn töten.'«

Moses Erstgeborener wird beschnitten

24Als sie einmal unterwegs übernachteten, fiel der HERR über Mose her und wollte ihn töten.

25Da nahm Zippora einen scharfen Stein, schnitt die Vorhaut am Glied ihres Sohnes ab und berührte damit Moses Beine. Dabei sagte sie: »Du bist für mich ein Blutbräutigam.«

26So nannte sie ihn wegen der geschehenen Beschneidung. Da ließ der HERR von Mose ab.

Mose und Aaron als Führer der Israeliten

27Der HERR sagte zu Aaron: »Geh Mose entgegen in die Wüste!«

Aaron machte sich auf den Weg. Beim Gottesberg traf er Mose und küsste ihn.

28Mose erzählte ihm, welchen Auftrag er vom HERRN erhalten hatte und was für Wunder er tun sollte.

29Dann gingen die beiden nach Ägypten und versammelten alle Ältesten des Volkes Israel.

30Aaron berichtete ihnen alles, was der HERR zu Mose gesagt hatte, und Mose vollbrachte vor den Augen des ganzen Volkes die Wunder, zu denen Gott ihn bevollmächtigt hatte.

31Da glaubten ihm die Israeliten. Sie begriffen, dass der HERR ihre Unterdrückung gesehen hatte und ihnen helfen wollte. Und sie warfen sich anbetend vor dem HERRN nieder.


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