Das Versprechen gehalten

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Ein schwerer Sturm auf hoher See, die Hoffnung der Seeleute ist der Verzweiflung gewichen. Plötz...

Sehen lernen, was Gott sieht

Joseph Prince

Gesetz oder Gnade? Wie können Sünder vor dem heiligen Gott bestehen? Anhand der Geschichte von ...

231Bileam sagte zum König: »Lass sieben Altäre errichten und dann sieben Stiere und sieben Schafböcke zum Opfer bereitstellen.«

2Balak ließ alles nach Bileams Wunsch vorbereiten und die beiden opferten auf jedem Altar einen Stier und einen Schafbock als Brandopfer.

3Dann sagte Bileam zu Balak: »Bleib du hier bei deinem Opfer; ich will dort hinübergehen und sehen, ob der HERR mir erscheint. Ich werde dir dann sagen, was er mir offenbart hat.«

Bileam ging auf eine kleine unbewaldete Anhöhe.

4Dort erschien ihm Gott und Bileam sagte zu ihm: »Ich habe dir sieben Altäre gebaut und auf jedem einen Stier und einen Schafbock als Opfer dargebracht.«

5Der HERR wies Bileam an, was er sagen sollte, und schickte ihn zu Balak zurück.

6Der König stand noch bei seinem Opfer und auch die führenden Männer der Moabiter waren bei ihm.

7Da begann Bileam zu sprechen:

»Vom Osten her, vom Aramäerland

und seinen Bergen, rief mich König Balak

und er befahl: 'Du sollst das Jakobsvolk

mit einem schweren Fluch belegen!

Verwünschen sollst du dieses Israel!'

8Wie kann ich dieses Volk verwünschen,

wenn Gott, der HERR, es nicht verwünschen will?

Wie soll ich es verfluchen können,

solange er nicht selbst den Fluch ausspricht?

9Hier von der Höhe aus kann ich sie sehen,

von diesem Felsengipfel aus erkenne ich:

Sie sind ein Volk von ganz besonderer Art,

das sich mit andern Völkern nicht vermischt.

10Kein Mensch kann diese Jakobsleute zählen,

wie Staub bedecken sie die Erde,

die Scharen Israels, die vielen Tausend.

Sie sind ein Volk, das stets das Rechte tut.

Ich möchte, dass ich einmal so wie sie

in Gottes Frieden sterben könnte!«

11Empört rief Balak: »Warum hast du mir das angetan? Ich habe dich holen lassen, damit du meine Feinde verfluchst, und nun segnest du sie!«

12Aber Bileam erwiderte: »Ich kann nichts anderes sagen, als was der HERR mir in den Mund legt.«

Gott lässt sich nicht bestechen

13Balak sagte zu Bileam: »Komm jetzt mit mir zu einer anderen Stelle, von der aus du das ganze Volk sehen kannst. Von hier siehst du nur den Rand ihres Lagers. Verfluche sie mir von dort aus!«

14Er nahm Bileam mit zum Späherplatz auf dem Gipfel des Berges Pisga. Auch dort errichtete er sieben Altäre und opferte auf jedem einen Stier und einen Schafbock.

15»Bleib du hier bei deinem Opfer«, sagte Bileam, »ich will nach dort drüben gehen und sehen, ob der HERR mir begegnet.«

16Der HERR erschien Bileam und wies ihn an, was er sagen sollte.

17Als Bileam zu Balak und den führenden Moabitern zurückkam, fragte ihn der König: »Was hat der HERR dir aufgetragen?«

18Bileam begann:

»Hör mir gut zu jetzt, Balak, Zippors Sohn!

19Du darfst nicht meinen, Gott sei wie ein Mensch!

Er lügt nicht und er ändert niemals seinen Sinn.

Denn alles, was er sagt, das tut er auch.

Verspricht er etwas, hält er es gewiss.

20Er gab mir Weisung, dieses Volk zu segnen;

und wenn er segnen will, kann ich's nicht ändern.

21Es bleibt dabei: Kein Unglück wird sie treffen,

kein Unheil wird in Israel zu sehen sein.

Der HERR steht ihnen bei, er ist ihr Gott;

er ist ihr König, dem ihr Jubel gilt.

22Er hat sie aus Ägypten hergebracht

und streitet für sie wie ein wilder Stier.

23Mit Zauberei und mit Beschwörungsformeln

ist gegen dieses Volk nichts auszurichten.

Darum zeigt man auf Israel und sagt:

'Sieh doch, was Gott für sie getan hat!'

24Ein Löwe gibt nicht eher Ruhe,

als bis er seine Beute eingefangen

und seines Opfers Blut getrunken hat.

So stark und fürchterlich ist dieses Volk!«

25König Balak rief: »Wenn du sie schon nicht verfluchen kannst, dann brauchst du sie doch nicht gleich zu segnen!«

26Aber Bileam erwiderte: »Ich habe dir doch gesagt: Ich werde genau das sagen, was der HERR mir aufträgt.«

Der dritte Versuch endet wie die vorhergehenden

27»Komm«, sagte Balak zu Bileam, »ich will dich noch an eine dritte Stelle führen! Vielleicht erlaubt Gott, dass du sie mir von dort aus verfluchst.«

28Er nahm Bileam mit auf den Gipfel des Berges Pegor. Von dort aus kann man direkt in die Jordanebene hinunterschauen.

29»Baue mir hier sieben Altäre«, sagte Bileam, »und richte mir sieben Stiere und sieben Schafböcke als Opfer her.«

30Balak tat es und opferte auf jedem Altar einen Stier und einen Schafbock.


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