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Vergebe, um nicht bitter zu werden (2/2)

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Vergebung klingt nach einer guten Idee - bis wir verletzt werden. Erfahren Sie heute, wie Sie mit...

Warum lässt Gott das zu?

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Die Frage "Warum lässt Gott das zu?" haben sich viele im Leid gestellt. Pastor Christian Wegert ...

Ich ermahne euch, guten Mutes zu sein

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Was tun in Lebensstürmen? Weil Paulus sich bei seinem Verhör auf den Kaiser berufen hatte, muss...

Die Waffen unseres Kampfes (2): Einheit und der befohlene Segen

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Ein schwerer Sturm auf hoher See, die Hoffnung der Seeleute ist der Verzweiflung gewichen. Plötz...

Verändere Kleinigkeiten für große Ergebnisse (2)

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Heilender Geist

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Pfarrer Heinz Förg spricht über die Bibelstelle Apostelgeschichte 20,22.

Furchtloser Bonifatius

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Im Neuen Testament lesen wir von Felix, der eine wichtige Entscheidung verschoben hat und sie nie...

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Bibelkunde: Die zehn Gebote (8/10): Das achte Gebot

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Apostelgeschichte 28,1-10

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Sendung vom 21.02.19

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Die Kraft, die Gott zum Sterben schenkt (1)

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Stephanus wusste, dass das wofür er lebte, auch wert ist dafür zu sterben. Wie sahen seine letz...

DIE ANFANGSZEIT DER KIRCHE IN JERUSALEM: URGEMEINDE (Kapitel 2–5)

An Pfingsten kommt der Heilige Geist

21Als das Pfingstfest kam, waren wieder alle, die zu Jesus hielten, versammelt.

2Plötzlich gab es ein mächtiges Rauschen, wie wenn ein Sturm vom Himmel herabweht. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.

3Dann sahen sie etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden ließ sich eine Flammenzunge nieder.

4Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, jeder und jede, wie es ihnen der Geist Gottes eingab.

5Nun lebten in Jerusalem fromme Juden aus aller Welt, die sich hier niedergelassen hatten.

6Als sie das mächtige Rauschen hörten, strömten sie alle zusammen. Sie waren ganz verwirrt, denn jeder hörte die Versammelten, die Apostel und die anderen, in seiner eigenen Sprache reden.

7Außer sich vor Staunen riefen sie: »Die Leute, die da reden, sind doch alle aus Galiläa!

8Wie kommt es, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache reden hört?

9Wir kommen aus Persien, Medien und Elam, aus Mesopotamien, aus Judäa und Kappadokien, aus Pontus und aus der Provinz Asien,

10aus Phrygien und Pamphylien, aus Ägypten, aus der Gegend von Kyrene in Libyen und sogar aus Rom.

11Wir sind geborene Juden und Fremde, die sich der jüdischen Gemeinde angeschlossen haben, Insel- und Wüstenbewohner. Und wir alle hören sie in unserer eigenen Sprache die großen Taten Gottes verkünden!«

12Erstaunt und ratlos fragten sie einander, was das bedeuten solle.

13Andere machten sich darüber lustig und meinten: »Die Leute sind doch betrunken!«

Die Pfingstpredigt des Apostels Petrus

14Da stand Petrus auf und die elf anderen Apostel mit ihm, und er rief laut: »Ihr Juden aus aller Welt und alle Bewohner Jerusalems! Lasst euch erklären, was hier vorgeht; hört mich an!

15Die Leute hier sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist ja erst neun Uhr früh.

16Nein, hier geschieht, was Gott durch den Propheten Joël angekündigt hat:

17'Wenn die letzte Zeit anbricht, sagt Gott, dann gieße ich über alle Menschen meinen Geist aus. Männer und Frauen in Israel werden dann zu Propheten. Junge Leute haben Visionen und die Alten prophetische Träume.

18Über alle, die mir dienen, Männer und Frauen, gieße ich zu jener Zeit meinen Geist aus und sie werden als Propheten reden.

19Danach lasse ich erschreckende Zeichen erscheinen, unten auf der Erde und droben am Himmel: Menschen liegen erschlagen in ihrem Blut, Flammen und Rauchwolken steigen auf;

20die Sonne verfinstert sich und der Mond wird blutrot. So kündigt sich der große Tag des Herrn an, dem niemand entrinnen kann.

21Wer sich dann zum Herrn bekennt und seinen Namen anruft, wird gerettet.'

22Ihr Männer von Israel, hört, was ich euch zu sagen habe! Jesus von Nazaret wurde von Gott bestätigt durch die machtvollen und staunenerregenden Wunder, die Gott durch ihn unter euch vollbracht hat; ihr wisst es selbst.

23Den habt ihr durch Menschen, die das Gesetz Gottes nicht kennen, ans Kreuz schlagen und töten lassen. So hatte Gott es nach seinem Plan im Voraus bestimmt.

24Und genau den hat Gott aus der Gewalt des Todes befreit und zum Leben erweckt; denn der Tod konnte ihn unmöglich gefangen halten.

25Schon David hat von ihm gesprochen und ihn sagen lassen:

'Ich hatte den Herrn immer vor Augen.

Er steht mir zur Seite,

darum kann mich nichts erschüttern.

26Das erfüllte mein Herz mit Freude

und ließ mich jubelnd singen.

Selbst im Grab ruht mein Leib voll Hoffnung.

27Ich bin gewiss:

Du, Herr, lässt mich nicht bei den Toten;

du gibst deinen treuen Diener nicht der Verwesung preis.

28Du hast mir den Weg zum Leben gezeigt;

in deiner Nähe werde ich froh und glücklich sein.'

29Liebe Brüder, ich darf ganz offen zu euch über unseren großen Vater David sprechen: Er starb und wurde begraben, und sein Grab ist noch heute bei uns zu sehen.

30Aber er war ein Prophet, und Gott hatte ihm feierlich zugesagt, einer seiner Nachkommen werde auf Gottes Thron sitzen.

31David sah also voraus, was Gott vorhatte, und seine Worte beziehen sich auf die Auferstehung des versprochenen Retters. Von diesem gilt, dass Gott ihn nicht bei den Toten ließ und sein Körper nicht der Verwesung anheim fiel.

32Diesen Jesus also hat Gott vom Tod auferweckt; wir alle sind dafür Zeugen.

33Er wurde zu dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite erhoben und erhielt von seinem Vater die versprochene Gabe, den Heiligen Geist, damit er ihn über uns ausgießt. Was ihr hier seht und hört, sind die Wirkungen dieses Geistes!

34Nicht David ist ja in den Himmel aufgenommen worden; vielmehr sagt er selbst:

'Gott, der Herr, sagte zu meinem Herrn:

Setze dich an meine rechte Seite!

35Ich will dir deine Feinde unterwerfen,

sie als Schemel unter deine Füße legen.'

36Alle Menschen in Israel sollen also an dem, was sie hier sehen und hören, mit Gewissheit erkennen: Gott hat diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht.«

Die Wirkung der Predigt

37Dieses Wort traf die Zuhörer mitten ins Herz und sie fragten Petrus und die anderen Apostel: »Brüder, was sollen wir tun?«

38Petrus antwortete: »Kehrt jetzt um und lasst euch taufen auf Jesus Christus; lasst seinen Namen über euch ausrufen und bekennt euch zu ihm – jeder und jede im Volk! Dann wird Gott euch eure Schuld vergeben und euch seinen Heiligen Geist schenken.

39Denn was Gott versprochen hat, ist für euch und eure Kinder bestimmt und für alle, die jetzt noch fern sind und die der Herr, unser Gott, hinzurufen wird.«

40Noch mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte sie Petrus. Und er sagte zu ihnen: »Lasst euch retten vor dem Strafgericht, das über diese verdorbene Generation hereinbrechen wird!«

41Viele nahmen seine Botschaft an und ließen sich taufen. Etwa dreitausend Menschen wurden an diesem Tag zur Gemeinde hinzugefügt.

Das Leben der Gemeinde

42Sie alle widmeten sich eifrig dem, was für sie als Gemeinde wichtig war: Sie ließen sich von den Aposteln unterweisen, sie hielten in gegenseitiger Liebe zusammen, sie feierten das Mahl des Herrn, und sie beteten gemeinsam.

43Alle Menschen in Jerusalem wurden von ehrfürchtiger Scheu ergriffen; denn Gott ließ durch die Apostel viele staunenerregende Wunder geschehen.

44Alle, die zum Glauben gekommen waren, bildeten eine enge Gemeinschaft und taten ihren ganzen Besitz zusammen.

45Von Fall zu Fall verkauften sie Grundstücke und Wertgegenstände und verteilten den Erlös unter die Bedürftigen in der Gemeinde.

46Tag für Tag versammelten sie sich einmütig im Tempel, und in ihren Häusern hielten sie das Mahl des Herrn und aßen gemeinsam, mit jubelnder Freude und reinem Herzen.

47Sie priesen Gott und wurden vom ganzen Volk geachtet.

Der Herr aber führte ihnen jeden Tag weitere Menschen zu, die gerettet werden sollten.


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