Bleib dran! Treue in den Tagen der kleinen Dinge

Konvent 2018 in Freiburg

"Heb das Senkblei auf", fordert Pastor Wes Hall auf. Er bezieht sich auf Gottes Verheißungen und...

Schau auf Jesus und erlebe unverdiente Gunst

Joseph Prince

Selbstverurteilung und Selbstverdammnis sind traurige Begleiter eines manchen Christen. Doch Gott...

Der König stellt sich auf die Seite der Juden

61König Darius ließ in den Archiven seines Reiches nachforschen.

2In der königlichen Sommerresidenz Ekbatana in der Provinz Medien fand sich eine Schriftrolle, auf der folgender Erlass verzeichnet war:

3»Geschrieben im ersten Jahr des Königs Kyrus: König Kyrus befiehlt in Sachen des Tempels zu Jerusalem wie folgt: Das Gotteshaus soll wieder aufgebaut werden, damit dort Opfer dargebracht werden können. Die alten Fundamente sollen wieder verwendet werden. Seine Höhe soll dreißig Meter betragen, seine Breite gleichfalls dreißig Meter.

4Auf drei Schichten Quadersteine soll eine Schicht Balken kommen. Die Kosten gehen zulasten der Staatskasse.

5Die goldenen und silbernen Geräte, die Nebukadnezzar aus dem Tempel in Jerusalem mitgenommen und nach Babylon gebracht hat, sollen zurückgegeben werden, damit sie wieder an ihren alten Platz im Haus Gottes kommen.«

6Aufgrund dieses Dokuments ließ der König einen Brief schreiben:

»An Tattenai, Statthalter der Provinz westlich des Eufrats, Schetar-Bosnai und ihre Räte, die Beamten der Provinz:

Haltet euch aus der Sache heraus!

7Hindert die Juden nicht! Ihr Statthalter und ihre Ältesten sollen das Gotteshaus an der Stelle wieder aufbauen, wo es gestanden hat.

8Außerdem befehle ich euch, die Ältesten der Juden beim Bau dieses Gotteshauses zu unterstützen. Ich schreibe euch verbindlich vor: Die Kosten sind in voller Höhe aus den königlichen Steuereinnahmen der Westprovinz zu bestreiten. Sie sind pünktlich und ohne Verzug auszubezahlen, damit der Bau nicht wieder ins Stocken gerät.

9Auch alles, was zum Brandopfer für den Gott des Himmels gebraucht wird an Stieren, an Schafböcken und Lämmern, dazu Weizen, Salz, Wein und Öl, soll den Priestern von Jerusalem Tag für Tag pünktlich geliefert werden, ohne jede Nachlässigkeit und genau nach ihrer Anforderung.

10Die Juden sollen dem Gott des Himmels Opfer darbringen, die sein Wohlgefallen finden, und sie sollen dabei für das Leben des Königs und seiner Söhne beten.

11Abschließend ordne ich an: Wenn jemand obigen Befehl übertritt, soll der tragende Balken aus seinem Haus gerissen und er selbst an den aufgerichteten Balken genagelt werden. Sein Haus wird in Schutt und Asche gelegt.

12Der Gott, der jenen Ort zum Wohnsitz seines Namens bestimmt hat, vernichte jeden König und jedes Volk, die versuchen sollten, diesen Befehl zu missachten und das Gotteshaus in Jerusalem zu zerstören.

Ich, Darius, habe diesen Befehl gegeben. Er ist wortwörtlich auszuführen.«

Die Vollendung des Tempelbaus

13Von da ab hielten sich Tattenai, der Statthalter der Westprovinz, Schetar-Bosnai und ihre Räte streng an die Befehle des Königs.

14Die Ältesten der Juden konnten den Bau weiterführen. Sie kamen mit der Arbeit gut voran, weil die Propheten Haggai und Sacharja ihnen im Auftrag Gottes Mut zusprachen. So vollendeten sie den Bau, wie es der Gott Israels und die persischen Könige Kyrus, Darius und Artaxerxes angeordnet hatten.

15Der Tempel wurde vollendet am 3. Tag des Monats Adar im 6. Regierungsjahr des Königs Darius.

16Alle Israeliten, die Priester, die Leviten und alle anderen, die aus der Verbannung heimgekehrt waren, feierten die Wiedereinweihung des Tempels mit großer Freude.

17Zur Tempelweihe opferten sie 100 Stiere, 200 Schafböcke und 400 Lämmer, außerdem als Sühneopfer für ganz Israel 12 Ziegenböcke, für jeden Stamm einen.

18Sie ordneten auch wieder den Dienst am Tempel und teilten die Priester in ihre Dienstgruppen und die Leviten in ihre Abteilungen ein, wie es das Gesetz Moses vorschreibt.

Das Passafest

19Am 14. Tag des 1. Monats feierten die Heimgekehrten das Passafest.

20Alle Priester und Leviten hatten sich darauf vorbereitet; sie waren ohne Ausnahme rein. Die Leviten schlachteten die Passalämmer für alle, die aus der Verbannung heimgekehrt waren, auch für ihre Brüder, die Priester, und für sich selbst.

21Nicht nur die heimgekehrten Israeliten aßen das Passamahl, sondern auch alle, die sich von der unreinen Bevölkerung des Landes abgesondert und den Israeliten angeschlossen hatten, um mit ihnen zusammen den HERRN, den Gott Israels, zu verehren.

22Sieben Tage lang feierten sie mit großer Freude das Fest der Ungesäuerten Brote. Der HERR selber hatte ihnen diese Freude geschenkt; denn er hatte den König von Assyrien ihnen gegenüber freundlich gestimmt. So hatte der HERR ihnen geholfen, seinen Tempel, das Haus des Gottes Israels, wieder aufzubauen.


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