411Wer hofft, es zu besiegen, täuscht sich selbst;

sein bloßer Anblick wirft dich schon zu Boden.

2Wer wird so tollkühn sein, es aufzustören?

Noch schlimmer wär es, mir die Stirn zu bieten!

3Hab ich von jemand ein Geschenk bekommen,

das ich ihm jetzt zurückzuzahlen hätte?

Gehört nicht alles unterm Himmel mir?

4Ich will noch mehr vom Krokodil berichten,

von seinen Gliedern, seinen Fähigkeiten,

auch von der Schönheit seines Körperbaus.

5Wer wagt es, ihm das Oberkleid zu öffnen?

Wer dringt in seinen Doppelpanzer ein?

6Wer öffnet gar das große Tor des Rachens,

bewacht von diesen fürchterlichen Zähnen?

7Sein ganzer Rücken ist aus festen Schilden,

verschlossen und versiegelt, undurchdringbar.

8Sie schließen ohne Lücke aneinander,

kein Lufthauch kommt mehr zwischen ihnen durch.

9Sie alle sind so eng und fest verklammert,

dass nichts sie auseinanderreißen kann.

10Das Licht sprüht strahlend hell bei seinem Niesen

und wie das Morgenrot glühn seine Augen.

11Aus seinem Rachen schießen lange Flammen

und Feuerfunken fliegen ringsumher.

12Aus seinen Nüstern strömt ein dichter Dampf,

so wie aus einem Topf, in dem es kocht.

13Sein Atem kann ein Kohlenfeuer zünden

und eine Flamme schlägt aus seinem Rachen.

14In seinem Nacken wohnt so große Kraft,

dass jeder, der es sieht, vor Angst erzittert.

15Sein Bauch ist straff und fest, wie angegossen,

das Fleisch liegt unbeweglich, gibt nicht nach.

16Sein Herz ist hart wie Stein, kennt kein Erbarmen,

es ist so unnachgiebig wie ein Mühlstein.

17Erhebt es sich, erschrecken selbst die Stärksten

und weichen voller Angst vor ihm zurück.

18In seinen harten Panzer dringt kein Schwert,

kein Speer, kein Spieß, kein Pfeil kann es verwunden.

19Das Eisen ist bei ihm nicht mehr als Stroh

und Bronze ist so viel wie morsches Holz.

20Mit einem Pfeil kann niemand es verjagen

und Schleudersteine achtet es wie Stoppeln.

21Für einen Strohhalm hält es selbst die Keule,

und wenn der Wurfspeer zischt, dann lacht es spöttisch.

22Sein Bauch ist wie ein Brett mit spitzen Scherben,

wie eine Egge zieht es durch den Schlamm.

23Es wühlt das Wasser auf, wie wenn es siedet,

und lässt es brodeln wie im Salbentopf.

24Im Meer bleibt eine helle Spur zurück,

sie leuchtet silberweiß wie Greisenhaar.

25Auf Erden kannst du nichts mit ihm vergleichen;

so furchtlos ist kein anderes Geschöpf.

26Selbst auf die Größten blickt es stolz herab,

es ist der König aller wilden Tiere.«


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