Ein gescheiterter Angriff (1)

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Gegen Gott zu kämpfen ist aussichtslos. Diese Erfahrung musste König Herodes machen. In seinem ...

Keine Rettung für Zidkija und Jerusalem

211Das Wort des HERRN erging an Jeremia, damals, als König Zidkija zwei Männer zu ihm schickte – Paschur, den Sohn von Malkija, und den Priester Zefanja, den Sohn von Maaseja – und ihm sagen ließ:

2»Du weißt, dass Nebukadnezzar, der König von Babylonien, den Kampf gegen uns eröffnet hat. Frage doch den HERRN, was geschehen wird, ob er vielleicht ein Wunder tut wie in alten Zeiten und Nebukadnezzar zum Abzug zwingt.«

3Jeremia gab dem König durch die beiden Abgesandten den Bescheid:

4»So spricht der HERR, der Gott Israels: 'Das Heer des Königs von Babylonien hat euch eingeschlossen. Noch versuchen eure Truppen, den Angreifern außerhalb der Mauern Widerstand zu leisten. Aber ich werde dafür sorgen, dass sie sich in das Innere der Stadt zurückziehen müssen.

5Denn ich selbst kämpfe gegen euch mit starker Hand und drohend erhobenem Arm und ihr sollt die ganze Glut meines Zorns zu spüren bekommen!

6Alles, was in dieser Stadt lebt – Menschen und Vieh –, wird von einer verheerenden Pest heimgesucht werden.

7Danach gebe ich Zidkija, den König von Juda, und seine hohen Beamten in die Gewalt Nebukadnezzars, des Königs von Babylonien, und dazu alle Bewohner der Stadt, die bis dahin noch nicht durch Pest, Krieg und Hunger umgekommen sind. Das sage ich, der HERR. Ich gebe euch in die Gewalt eurer Feinde, die euch töten wollen. Nebukadnezzar wird euch alle mit dem Schwert umbringen, schonungslos, ohne Mitleid und Erbarmen.'«

8Den Leuten von Jerusalem aber musste Jeremia ausrichten: »So spricht der HERR: 'Ich stelle euch vor die Wahl zwischen Leben und Tod:

9Wer in dieser Stadt bleibt, wird durch Hunger oder Pest umkommen oder von den Feinden erschlagen werden; wer aber die Stadt verlässt und sich den Babyloniern ergibt, wird mit dem Leben davonkommen.

10Denn ich bin entschlossen, Unglück über diese Stadt zu bringen und ihr nicht zu helfen', sagt der HERR. 'Sie wird in die Hand des Königs von Babylonien fallen und er wird sie in Schutt und Asche legen!'«

Mahn- und Gerichtsworte an das Königshaus von Juda

11Jeremia bekam den Auftrag, dem Königshaus von Juda auszurichten:

»Hört das Wort, das der HERR euch sagen lässt,

12ihr Nachkommen Davids! So spricht der HERR: 'Beginnt euren Tag damit, dass ihr gerechtes Urteil sprecht und die Beraubten aus der Hand ihrer Unterdrücker befreit! Sonst kommt mein Zorn über euch und brennt wie ein Feuer, das niemand löschen kann. Ihr habt zu viel Böses getan!

13Passt auf', sagt der HERR, 'jetzt komme ich über euch, die ihr dort unten auf eurem Felsen wohnt! Ihr behauptet, kein Feind könne bis zu euch hinabsteigen und bis in eure Gemächer vordringen.

14Aber ich, ich selber, werde kommen und euch zur Rechenschaft ziehen für all das, was ihr getan habt', sagt der HERR. 'An den Wald von Zedernsäulen in euren Palästen werde ich Feuer legen, das wird alles ringsum vernichten!'«


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