Evangelische Markusgemeinde Stuttgart

Gloria Gottesdienst

In der historisch bedeutsamen Jugendstilkirche fand 1945 die erste Tagung der EKD statt. Der Wide...

Frei von Enttäuschung

#Jesus

Wer enttäuscht wird, neigt dazu, sich zurückzuziehen oder die Opferrolle einzunehmen. Leo Bigge...

Zweifel erwünscht

180° - Sieh's doch mal so!

Ein jüdisches Sprichwort lautet: Ohne Zweifel keine Sicherheit. Anhand von Beispielen und im Ges...

Lässt Gott mich warten?

Antworten mit Bayless Conley

Das Netz drohte zu reißen, so gefüllt war es mit Fischen. Da erkannten die Jünger, dass Jesus ...

Das lebendige Wort - Prinz Nikolaus von Liechtenstein

Der Glaube in Europa scheint nur noch eine Randerscheinung zu sein. Der Diplomat Prinz Nikolaus v...

Das leere Grab

201Am Tag nach dem Sabbat kam Maria aus Magdala in aller Frühe zum Grab, als es noch dunkel war. Sie sah, dass der Stein vom Eingang des Grabes entfernt war.

2Da lief sie zu Simon Petrus und zu dem Jünger, den Jesus besonders lieb hatte, und berichtete ihnen: »Sie haben den Herrn aus dem Grab genommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben!«

3Petrus und der andere Jünger machten sich auf den Weg zum Grab.

4Sie liefen miteinander los, aber der andere Jünger lief schneller als Petrus und war als Erster am Grab.

5Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, aber er ging nicht hinein.

6Als Simon Petrus nachkam, ging er sofort in die Grabkammer. Er sah die Leinenbinden

7und das Tuch, mit dem sie Jesus das Gesicht bedeckt hatten. Dieses Tuch lag nicht bei den Binden, sondern war getrennt davon zusammengelegt.

8Nun ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst am Grab angekommen war. Er sah alles und kam zum Glauben.

9Denn sie hatten die Heiligen Schriften noch nicht verstanden, in denen doch steht, dass Jesus vom Tod auferstehen muss.

10Danach gingen die beiden Jünger nach Hause zurück.

Jesus zeigt sich Maria aus Magdala

11Maria stand noch draußen vor dem Grab und weinte. Dabei beugte sie sich vor und schaute hinein.

12Da sah sie zwei weiß gekleidete Engel. Sie saßen an der Stelle, wo Jesus gelegen hatte, einer am Kopfende und einer am Fußende.

13»Frau, warum weinst du?«, fragten die Engel.

Maria antwortete: »Sie haben meinen Herrn fortgetragen und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!«

14Als sie sich umdrehte, sah sie Jesus dastehen. Aber sie wusste nicht, dass es Jesus war.

15Er fragte sie: »Frau, warum weinst du? Wen suchst du?«

Sie dachte, er sei der Gärtner, und sagte zu ihm: »Herr, wenn du ihn fortgenommen hast, dann sag mir, wo du ihn hingelegt hast. Ich will hingehen und ihn holen.«

16»Maria!«, sagte Jesus zu ihr.

Sie wandte sich ihm zu und sagte: »Rabbuni!« Das ist Hebräisch und heißt: Mein Lehrer!

17Jesus sagte zu ihr: »Halte mich nicht fest! Ich bin noch nicht zum Vater zurückgekehrt. Aber geh zu meinen Brüdern und sag ihnen von mir: 'Ich kehre zurück zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.'«

18Maria aus Magdala ging zu den Jüngern und verkündete: »Ich habe den Herrn gesehen!« Und sie richtete ihnen aus, was er ihr aufgetragen hatte.

Jesus zeigt sich seinen Jüngern

19Es war Abend geworden an jenem Sonntag. Die Jünger waren beisammen und hatten aus Angst vor den führenden Juden die Türen abgeschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: »Frieden sei mit euch!«

20Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, kam große Freude über sie.

21Noch einmal sagte Jesus zu ihnen: »Frieden sei mit euch! Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich nun euch.«

22Dann hauchte er sie an und sagte: »Empfangt den Heiligen Geist!

23Wenn ihr jemand die Vergebung seiner Schuld zusprecht, ist die Schuld auch von Gott vergeben. Wenn ihr die Vergebung verweigert, bleibt die Schuld bestehen.«

Jesus zeigt sich Thomas

24Als Jesus kam, war Thomas, genannt der Zwilling, einer aus dem Kreis der Zwölf, nicht dabei gewesen.

25Die anderen Jünger erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!«

Thomas sagte zu ihnen: »Niemals werde ich das glauben! Da müsste ich erst die Spuren von den Nägeln an seinen Händen sehen und sie mit meinem Finger fühlen und meine Hand in seine Seitenwunde legen – sonst nicht!«

26Eine Woche später waren die Jünger wieder im Haus versammelt und Thomas war bei ihnen. Die Türen waren abgeschlossen. Jesus kam, trat in ihre Mitte und sagte: »Frieden sei mit euch!«

27Dann wandte er sich an Thomas und sagte: »Leg deinen Finger hierher und sieh dir meine Hände an! Streck deine Hand aus und lege sie in meine Seitenwunde! Hör auf zu zweifeln und glaube!«

28Da antwortete Thomas: »Mein Herr und mein Gott!«

29Jesus sagte zu ihm: »Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Freuen dürfen sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!«

Der Zweck dieses Buches

30Jesus tat vor den Augen seiner Jünger noch viele andere Wunderzeichen, die nicht in diesem Buch stehen.

31Was aber in diesem Buch steht, wurde aufgeschrieben, damit ihr festbleibt in dem Glauben, dass Jesus der versprochene Retter ist, der Sohn Gottes. Wenn ihr das tut, habt ihr durch ihn das Leben.


Der Bibel TV Newsletter

Verpassen Sie keine Highlights: Der Bibel TV Newsletter mit aktuellen Programmtipps, geistlichem Impuls und den christlichen Neuigkeiten der Woche! Sie können den Newsletter jederzeit durch Klick auf den Abmelde-Link am Ende jedes Newsletters oder per E-Mail an info@bibeltv.de widerrufen. Holen Sie sich die wichtigsten Infos zu Bibel TV und der christlichen Welt und tragen Sie gleich hier Ihre E-Mail-Adresse ein: