5 Bekenntnisse, die Gott hören will (1/2)

Antworten mit Bayless Conley

Die Worte, die wir aussprechen, haben Macht! Die Bibel vergleicht unsere Zunge mit dem Ruder an e...

DER DRACHE UND DAS LAMM: DER KAMPF DER WELTMACHT GEGEN DIE GOTTESGEMEINDE (Kapitel 12–14)

Was vorausgeht: Die Erhöhung des versprochenen Retters, der Sturz des Drachen und seine Wut

121Darauf zeigte sich am Himmel eine gewaltige Erscheinung: Es war eine Frau, die war mit der Sonne bekleidet und hatte den Mond unter ihren Füßen und trug auf dem Kopf eine Krone von zwölf Sternen.

2Sie stand kurz vor der Geburt und die Wehen ließen sie vor Schmerz aufschreien.

3Dann zeigte sich am Himmel eine andere Erscheinung: ein großer, feuerroter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern. Jeder Kopf trug eine Krone.

4Mit seinem Schwanz fegte der Drache ein Drittel der Sterne vom Himmel und schleuderte sie auf die Erde. Er stand vor der Frau, die ihr Kind gebären sollte, und wollte es verschlingen, sobald es geboren wäre.

5Die Frau brachte einen Sohn zur Welt, der alle Völker der Erde mit eisernem Zepter regieren wird. Das Kind wurde sofort nach der Geburt weggenommen und zu Gott, zum Thron Gottes, gebracht.

6Die Frau aber flüchtete in die Wüste; dort hatte Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen, an dem sie zwölfhundertsechzig Tage lang mit Nahrung versorgt werden sollte.

7Dann brach im Himmel ein Krieg aus. Michael mit seinen Engeln kämpfte gegen den Drachen. Der Drache mit seinen Engeln wehrte sich;

8aber er konnte nicht standhalten. Samt seinen Engeln musste er seinen Platz im Himmel räumen.

9Der große Drache wurde hinuntergestürzt! Er ist die alte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt. Er wurde auf die Erde hinuntergestürzt mit allen seinen Engeln.

10Dann hörte ich eine mächtige Stimme im Himmel sagen:

»Jetzt ist es geschehen: Unser Gott hat gesiegt!

Jetzt hat er seine Gewalt gezeigt

und seine Herrschaft angetreten!

Jetzt liegt die Macht in den Händen des Königs,

den er gesalbt und eingesetzt hat!

Der Ankläger unserer Brüder und Schwestern ist gestürzt;

er, der sie Tag und Nacht vor Gott beschuldigte,

ist nun aus dem Himmel hinausgeworfen.

11Unsere Brüder und Schwestern haben ihn besiegt

durch das Blut des Lammes

und durch ihr standhaftes Bekenntnis.

Sie waren bereit, dafür ihr Leben zu opfern

und den Tod auf sich zu nehmen.

12Darum freue dich, Himmel,

mit allen, die in dir wohnen!

Ihr aber, Land und Meer, müsst zittern,

seit der Teufel dort unten bei euch ist!

Seine Wut ist ungeheuer groß;

denn er weiß, er hat nur noch wenig Zeit!«

13Als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, begann er, die Frau zu verfolgen, die den Sohn geboren hatte.

14Aber die Frau erhielt die beiden Flügel des großen Adlers, um an ihren Zufluchtsort in der Wüste zu fliehen. Dort sollte sie dreieinhalb Jahre mit Nahrung versorgt werden und vor der Schlange sicher sein.

15Die Schlange schickte aus ihrem Rachen einen Wasserstrom hinter der Frau her, um sie fortzuschwemmen.

16Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe: Sie öffnete sich und schluckte den Strom, den der Drache aus seinem Rachen ausstieß.

17Da wurde der Drache wütend über die Frau und ging fort, um ihre übrigen Nachkommen zu bekämpfen. Das sind die Menschen, die Gottes Gebote befolgen und festhalten an dem, wofür Jesus als Zeuge einsteht.

Das Tier aus dem Meer: Die religiös überhöhte Weltmacht

18Der Drache trat ans Ufer des Meeres.


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