Matthäus 8,23-27

Bibellesen mit Ulrich Parzany

Ulrich Parzany spricht über Matthäus 8,23-27 und die Macht Gottes.

Römer 8,35-39

Bibellesen mit Ulrich Parzany

Paulus weiß, was es heißt, Schmerzen und Strafe über sich ergehen zu lassen. Dennoch ist er ü...

Von Gott verstoßen?

441Ein Gedicht der Korachiter.

2Gott, mit eigenen Ohren

haben wir es gehört,

unsere Väter und Vorväter

haben es uns erzählt,

was du vollbracht hast in ihren Tagen –

damals, vor langer Zeit:

3Fremde Völker hast du aus dem Land vertrieben

und unsere Väter darin wohnen lassen.

Die Fremden hast du hart geschlagen,

damit unsere Väter in Freiheit leben konnten.

4Sie haben zwar das Land erobert,

doch nicht durch ihre Schwerter kam der Sieg

und nicht durch ihre eigene Kraft:

Durch deine Hand und deine Macht

und deine Gegenwart ist es geschehen,

denn du liebtest sie!

5Du, Gott, bist unser König,

du gibst den Nachkommen Jakobs den Sieg.

6Mit deiner Hilfe stoßen wir die Gegner nieder,

durch deine Macht zertreten wir unsere Feinde.

7Wir verlassen uns nicht auf unseren Bogen,

wir erwarten nicht,

dass unser Schwert uns rettet:

8Nur du befreist uns von unseren Feinden

und stürzt die in Schande, die uns hassen.

9Alle Tage wollen wir dich rühmen

und dir, unserem Gott, ohne Ende danken!

10Nun aber hast du uns verstoßen

und uns in Schmach und Schande gestürzt;

du ziehst nicht mehr mit unseren Heeren in den Kampf.

11Du lässt zu, dass wir fliehen müssen

vor unseren Feinden, die uns hassen;

hemmungslos dürfen sie Beute machen.

12Wie Schlachtvieh lieferst du uns an sie aus,

du zerstreust uns unter fremde Völker.

13Du verkaufst dein Volk

zu einem lächerlichen Preis,

nicht den kleinsten Gewinn machst du dabei.

14Du lässt uns von unseren Nachbarn verhöhnen,

sie dürfen uns verlachen und beschimpfen.

15Du machst uns zur Spottfigur für die Völker,

sie alle schütteln über uns den Kopf.

16Den ganzen Tag empfinden wir die Schande,

und das Gesicht brennt uns vor Scham,

17wenn wir den Hohn der Feinde hören,

wie sie in ihrer Rachsucht uns beleidigen.

18Dies alles ist über uns hereingebrochen –

doch wir hatten dich nicht vergessen

und den Bund mit dir nicht aufgekündigt!

19Wir haben uns nicht von dir abgewandt

und sind keinen Schritt von deinem Weg gewichen.

20Du aber hast uns zu Boden geschlagen,

wir müssen in den Trümmern hausen wie Schakale,

auch nicht die kleinste Hoffnung lässt du uns.

21Hätten wir dich, unseren Gott, vergessen

und zu anderen Göttern gebetet,

22du hättest es sofort gewusst,

du kennst doch die Tiefen unseres Herzens!

23Weil wir zu dir gehören,

sind wir täglich in Todesgefahr.

Wir werden angesehen wie Schafe,

die zum Schlachten bestimmt sind.

24Wach auf, Herr! Warum schläfst du?

Wach endlich auf,

verstoß uns nicht für immer!

25Warum blickst du nicht mehr auf uns?

Warum fragst du nicht danach,

wie man uns quält und unterdrückt?

26Erniedrigt liegen wir am Boden,

kraftlos hingestreckt in den Staub.

27Greif ein und hilf uns, mach uns frei!

Wir berufen uns auf deine Güte!


Der Bibel TV Newsletter

Verpassen Sie keine Highlights: Der Bibel TV Newsletter mit aktuellen Programmtipps, geistlichem Impuls und den christlichen Neuigkeiten der Woche! Sie können den Newsletter jederzeit durch Klick auf den Abmelde-Link am Ende jedes Newsletters oder per E-Mail an info@bibeltv.de widerrufen. Holen Sie sich die wichtigsten Infos zu Bibel TV und der christlichen Welt und tragen Sie gleich hier Ihre E-Mail-Adresse ein: