Gott, du musst (1)

Gemeindeleben

Wenn Gott schweigt, liebt er uns dann nicht? Pastor Matthias C. Wolff räumt auf mit Mythen, die ...

Was Gott von seinem Volk erwartet

501Ein Lied Asafs.

Gott, der HERR, spricht,

der Große und Mächtige!

Sein Ruf schallt über die ganze Erde,

von dort, wo die Sonne aufgeht,

bis dorthin, wo sie versinkt.

2Auf dem Zion, dem schönsten aller Berge,

zeigt sich Gott in strahlendem Glanz.

3Unser Gott kommt, er schweigt nicht länger.

Vor ihm her läuft vernichtendes Feuer,

um ihn stürmt und wütet das Wetter.

4Himmel und Erde ruft er als Zeugen auf,

denn er will sein Volk zur Rechenschaft ziehen.

5»Holt mir die Meinen zusammen«, sagt er,

»sie haben einen Bund mit mir geschlossen

und sich verpflichtet, mir zu gehorchen;

mit einem Opfer haben sie den Bund besiegelt.«

6Der Himmel kann es bezeugen:

Gott ist im Recht,

wenn er nun Rechenschaft von ihnen fordert.

7»Höre, mein Volk,

ich habe mit dir zu reden!

Israel, ich klage dich an,

ich selbst, dein Gott!

8Du bringst mir viele Opfergaben,

daran habe ich nichts auszusetzen;

Brandopfer bringst du mir zu jeder Zeit.

9Aber ich nehme deine Opfer nicht an.

Ich brauche ihn nicht,

den Stier aus deinem Stall,

auch nicht den Bock aus deinem Pferch!

10Alle Tiere des Waldes gehören mir,

das Wild auf Tausenden von Bergen ist mein Eigentum.

11Auch die Vögel dort gehören mir

und alle kleinen Tiere auf dem freien Feld.

12Selbst wenn ich Hunger hätte,

würde ich von dir nichts fordern;

denn mir gehört die ganze Erde

und alles, was darauf lebt.

13Meinst du, ich esse das Fleisch von Rindern

oder trinke das Blut von Böcken?

14Nicht Opfer will ich von dir, sondern Dank:

Löse deine Versprechen ein,

die du mir in Bedrängnis gegeben hast,

mir, dem Höchsten, deinem Gott!

15Bist du in Not, so rufe mich zu Hilfe!

Ich werde dir helfen

und du wirst mich preisen.«

16Zu dem Ungehorsamen aber sagt Gott:

»Was sprichst du ständig von meinen Geboten

und berufst dich auf meinen Bund?

17Du lässt dir ja nichts von mir sagen,

jede Mahnung schlägst du in den Wind!

18Mit Dieben freundest du dich an,

bei Ehebrechern fühlst du dich zu Hause,

19dein Mund fließt über von Lästerreden,

deine Zunge knüpft lauter Lügengewebe.

20Du ziehst über deine Mitmenschen her,

sogar den eigenen Bruder verleumdest du.

21Und ich sollte schweigen zu all diesem Unrecht?

Hältst du mich etwa für deinesgleichen?

Ich verlange Rechenschaft von dir,

ich halte dir jede Schändlichkeit vor Augen!

22Ihr alle, die ihr mich vergessen habt,

hört, was ich sage, nehmt es zu Herzen!

Sonst schlage ich zu und es gibt keine Rettung.

23Dank ist die Opfergabe,

an der ich Freude habe;

und wer auf meinen Wegen geht,

erfährt meine Hilfe.«


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