Die nächste Generation erreichen

In Touch mit Dr. Charles Stanley

Kinder werden von allen Seiten mit Informationen gefüllt. Doch wie schaffen sie es, richtig von ...

Gottes Geschichte mit seinem Volk

781Ein Gedicht Asafs.

Mein Volk, höre auf meine Weisung!

Ihr alle, gebt Acht auf meine Worte!

2Ich will euch an frühere Zeiten erinnern,

euch Gottes geheimnisvolle Führungen zeigen.

3Wir kennen das alles seit langen Jahren,

weil wir immer wieder davon hörten,

wenn unsere Väter es uns erzählten.

4Wir wollen es unseren Kindern nicht verschweigen.

Auch die kommende Generation soll hören

von der Macht des HERRN,

von seinen Wundern,

von allen Taten, für die wir ihn preisen.

5Er hat mit Israel einen Bund geschlossen,

den Nachkommen Jakobs seine Weisungen gegeben.

Er hat unseren Vorfahren befohlen,

ihren Kindern davon zu erzählen,

6damit auch die folgende Generation es erfährt,

die Kinder, die noch geboren werden.

Und wenn sie selbst Eltern geworden sind,

sollen sie es weitergeben an ihre Kinder.

7Sie sollen auf Gott vertrauen,

seine Taten nie vergessen

und seine Gebote treu befolgen.

8Sie sollen nicht ihren Vorfahren gleichen,

der Generation von widerspenstigen Rebellen,

unzuverlässig und unbeständig,

untreu gegenüber Gott.

9– Die Männer von Efraïm,

mit Pfeilen und Bogen gerüstet,

ergriffen am Tag des Kampfes die Flucht. –

10Sie hielten sich nicht an den Bund mit Gott

und weigerten sich,

seiner Weisung zu gehorchen.

11Sie vergaßen die machtvollen Wunder,

die er vor ihren Augen getan hatte.

12In Ägypten, in der Gegend von Zoan,

vor den Augen ihrer Väter,

vollbrachte Gott gewaltige Taten:

13Er zerteilte das Meer

und ließ sie hindurchziehen;

er türmte das Wasser auf wie einen Damm.

14Tagsüber leitete er sie mit einer Wolke

und in der Nacht mit hellem Feuerschein.

15In der Wüste spaltete er Felsen

und ließ sie Wasser aus der Tiefe trinken.

16Aus hartem Gestein brachen Bäche hervor

und stürzten mit mächtigem Schwall herab.

17Sie aber sündigten weiter gegen den Höchsten,

sie widersetzten sich ihm dort im dürren Land.

18Sie wagten es, Gott auf die Probe zu stellen,

als sie Nahrung verlangten nach ihrem Geschmack.

19Sie zweifelten an ihm und sagten:

»Bringt Gott es etwa fertig,

uns hier in der Wüste den Tisch zu decken?

20Es ist wahr, er hat den Felsen geschlagen

und das Wasser strömte in Bächen heraus.

Aber kann er uns auch Brot besorgen?

Kann er Fleisch herbeibringen für sein Volk?«

21Als der HERR sie so reden hörte,

wurde er zornig auf die Nachkommen Jakobs,

sein Zorn traf Israel wie ein Feuer.

22Sie hatten ihrem Gott nicht vertraut

und nicht mit seiner Hilfe gerechnet.

23Trotzdem gab er den Wolken Befehl

und öffnete die Himmelstore:

24Er ließ das Manna auf sie regnen,

er gab ihnen das Korn des Himmels zu essen.

25Sie alle aßen das Brot der Engel;

Gott schickte ihnen Nahrung

und machte sie satt.

26Am Himmel setzte er den Ostwind frei,

er zwang den Südwind heranzustürmen.

27Dann ließ er Fleisch auf sie regnen wie Staub,

Vögel, so zahlreich wie Sand am Meer.

28Mitten ins Lager ließ er sie fallen,

rings um die Zelte der Israeliten.

29Sie aßen und wurden mehr als satt;

Gott gab ihnen, was sie gefordert hatten,

30doch ihre Gier war noch nicht gestillt.

Sie hatten das Fleisch noch zwischen den Zähnen,

31da wurde Gott zornig auf sie und schlug zu,

ihre jungen, starken Männer tötete er.

32Aber trotz allem sündigten sie weiter,

sie schenkten seinen Wundern kein Vertrauen.

33Da nahm er ihrem Leben Sinn und Ziel

und ließ sie vergehen in Angst und Schrecken.

34Immer wenn Gott einige tötete,

begannen die anderen, nach ihm zu fragen,

sie wandten sich ihm zu und suchten ihn.

35Sie erinnerten sich:

Gott war doch ihr Beschützer,

er, der Höchste, war ihr Befreier.

36Aber alles war Heuchelei;

was ihr Mund ihm sagte, war gelogen.

37Ihr Herz hielt nicht entschieden zu ihm,

sie standen nicht treu zu seinem Bund.

38Trotzdem blieb er voll Erbarmen:

Er tilgte sie nicht aus,

sondern tilgte ihre Schuld.

Oft genug verschonte er sie

und hielt seinen Zorn im Zaum.

39Er wusste ja, sie waren Geschöpfe,

vergänglich wie ein Windhauch,

der verweht und niemals wiederkehrt.

40Wie oft widersetzten sie sich ihm in der Wüste

und forderten seinen Zorn heraus!

41Immer wieder stellten sie ihn auf die Probe

und kränkten ihn, den heiligen Gott Israels.

42Sie vergaßen seine großen Taten

und den Tag der Befreiung von ihren Feinden.

43Damals gab er den Ägyptern Beweise seiner Macht,

in der Gegend von Zoan vollbrachte er Wunder.

44Er verwandelte die Ströme und Bäche in Blut,

sodass niemand mehr daraus trinken konnte.

45Er schickte den Feinden Ungeziefer, das sie quälte,

und Frösche, die ihr Land verseuchten.

46Ihre Ernte lieferte er den Heuschrecken aus,

die fraßen den Ertrag ihrer Arbeit.

47Er zerschlug ihre Reben durch Hagel,

ihre Feigen durch riesige Hagelkörner.

48Auch ihr Vieh gab er dem Hagel preis

und ihre Herden den Blitzen.

49Er ließ seinen glühenden Zorn auf sie los,

rasende Wut und furchtbare Plagen,

ein ganzes Heer von Unglücksengeln.

50Er ließ seinem Zorn freien Lauf;

er bewahrte sie nicht länger vor dem Tod,

sondern lieferte sie aus an die Pest.

51Er tötete jeden erstgeborenen Sohn

in den Häusern der Ägypter,

der Nachkommen Hams.

52Dann führte er sein Volk hinaus

wie eine Herde von Schafen

und leitete sie auf dem Weg durch die Wüste.

53Er führte sie sicher,

sie hatten nichts zu fürchten,

aber ihre Feinde bedeckte das Meer.

54Er brachte sie in sein heiliges Land,

zu dem Berg, den er selbst erobert hatte.

55Vor ihnen her vertrieb er die Völker;

das Land verloste er unter die Seinen

und gab es ihnen als Erbbesitz.

In den Häusern der Kanaaniter

ließ er die Stämme Israels wohnen.

56Sie aber forderten den Höchsten heraus,

sie richteten sich nicht nach Gottes Geboten.

57Sie kehrten sich ab und verrieten ihn

genauso wie früher ihre Väter,

unzuverlässig wie ein Bogen,

dessen Sehne reißt.

58Sie ärgerten ihn mit ihren Opferstätten

und reizten ihn mit Götzenbildern.

59Gott sah das alles und wurde zornig,

er ließ die Israeliten im Stich.

60Das Zelt, das er bei ihnen aufgeschlagen hatte,

seine Wohnung in Schilo, gab er auf.

61Den Feinden erlaubte er,

die Bundeslade zu entführen,

das Zeichen seiner Macht und Hoheit.

62Er war so zornig auf sein eigenes Volk,

dass er es dem Schwert der Feinde preisgab.

63Das Feuer fraß die jungen Männer,

den Mädchen sang niemand mehr das Hochzeitslied.

64Die Priester wurden mit dem Schwert getötet

und die Witwen konnten keine Totenklage halten.

65Da wachte der Herr auf,

geradeso als hätte er geschlafen,

wie ein Krieger, der seinen Rausch abschüttelt.

66Er schlug seine Feinde in die Flucht,

bedeckte sie mit unauslöschlicher Schande.

67Die Nachkommen Josefs verwarf er,

den Stamm Efraïm lehnte er als Führer ab.

68Doch den Stamm Juda erwählte er

und den Berg Zion, den er liebte.

69Dort hat er seinen Tempel gebaut,

hoch wie der Himmel und fest wie die Erde,

die er gegründet hat für alle Zeiten.

70Er erwählte David als seinen Vertrauten.

Er holte ihn von den Weideplätzen,

71vom Hüten der Herde rief er ihn weg

und machte ihn zum König Israels,

zum Hirten über Gottes eigenes Volk.

72Und David sorgte für sie mit redlichem Herzen,

er leitete sie mit kluger Hand.


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