David setzt die Dienstgruppen der Leviten ein

231David war inzwischen sehr alt geworden, gesättigt von einem langen und erfüllten Leben. Darum setzte er seinen Sohn Salomo als König über Israel ein.

2Er ließ dazu alle führenden Leute in Israel und die Priester und Leviten zusammenrufen.

3David ließ alle männlichen Leviten zählen, die dreißig Jahre und älter waren. Diese Zählung ergab 38000 Mann.

4Von ihnen bestimmte er 24000 zur Bauaufsicht am Tempel des HERRN, 6000 als Beamte und Richter,

54000 als Torwächter und 4000 als Sänger, die den HERRN preisen und dazu auf den Instrumenten spielen sollten, die er selbst hatte anfertigen lassen.

6David teilte die Leviten in drei Abteilungen ein, und zwar nach ihrer Abstammung von Gerschon, Kehat oder Merari, den Söhnen von Levi.

7Die Gruppe Gerschon: Sie gliedert sich nach Gerschons Söhnen Ladan und Schimi.

8Ladan hatte drei Söhne. Der rangoberste war Jehiël; ihm folgten Setam und Joël.

9Schimi hatte drei Söhne: Schelomit, Hasiël und Haran. Sie alle waren die Oberhäupter der Sippen, die von Ladan abstammten.

10Schimi hatte vier Söhne: Jahat, Sisa, Jëusch und Beria.

11Der rangoberste war Jahat, an zweiter Stelle stand Sisa; Jëusch und Beria aber hatten nur wenige Kinder und bildeten deshalb zusammen eine einzige Sippe und auch nur eine Dienstgruppe.

12Die Gruppe Kehat: Sie gliedert sich nach dessen Söhnen Amram, Jizhar, Hebron und Usiël.

13Amram hatte zwei Söhne: Aaron und Mose. Aaron und seine Nachkommen wurden für alle Zeiten für den Priesterdienst ausgesondert. Ihnen waren die heiligsten Aufgaben anvertraut. Sie allein durften für den HERRN Opfer auf dem Altar verbrennen und im Namen des HERRN der Gemeinde seinen Segen zusprechen.

14Die Nachkommen von Mose dagegen wurden zu den Leviten gezählt.

15Mose hatte zwei Söhne: Gerschom und Eliëser.

16Unter den Söhnen Gerschoms war der rangoberste Schubaël.

17Eliëser hatte nur einen Sohn namens Rehabja; dieser aber hatte viele Söhne.

18Unter den Söhnen Jizhars war der rangoberste Schelomit.

19Die Söhne Hebrons waren: der rangoberste Jerija, der zweite Amarja, der dritte Jahasiël und der vierte Jekamam.

20Unter den Söhnen Usiëls war der rangoberste Micha und der zweite Jischija.

21Die Gruppe Merari: Sie gliedert sich nach Meraris Söhnen Machli und Muschi.

Machli hatte zwei Söhne: Eleasar und Kisch.

22Eleasar hinterließ, als er starb, keine Söhne, sondern nur Töchter. Diese verheirateten sich mit ihren Vettern, den Söhnen von Kisch.

23Muschi hatte drei Söhne: Machli, Eder und Jeremot.

24Diese Oberhäupter der Nachkommen von Levi wurden also beauftragt, zusammen mit ihren Sippen den Dienst am Tempel zu übernehmen. Alle Männer ab zwanzig Jahren wurden gezählt und jeder einzelne in die Namenslisten eingetragen.

25Denn David hatte gesagt: »Der HERR, der Gott Israels, hat seinem Volk Ruhe verschafft, sodass es hier ständig wohnen kann, und auch er selbst hat für alle Zeiten in Jerusalem Wohnung genommen.

26Deshalb brauchen die Leviten nicht mehr wie früher die Wohnung des HERRN und die Geräte für ihren Dienst zu tragen.«

27Nach den letzten Anweisungen Davids wurden alle Leviten gezählt, die zwanzig Jahre und älter waren.

28David hatte angeordnet: »Die Aufgabe der Leviten ist es, den Priestern im Tempel zur Hand zu gehen. Sie sollen dort die Vorhöfe und Kammern beaufsichtigen, die heiligen Geräte reinigen und auch sonst alle Arbeiten erledigen, die im Tempel anfallen.

29Sie haben für die geweihten Brote zu sorgen und für das Mehl zum Speiseopfer, außerdem für die ungesäuerten Fladenbrote, das Pfannengebäck und das übrige Backwerk. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, alle Hohlmaße und Längenmaße zu überwachen.

30Sie müssen jeden Morgen und Abend bereitstehen, um den HERRN mit Lobgesängen und Dankliedern zu preisen.

31Immer wenn dem HERRN Brandopfer dargebracht werden, also am Sabbat, am Neumondstag und an den großen Festen, haben sie in der vorgeschriebenen Anzahl vor dem HERRN zu erscheinen.

32So sollen die Leviten am Heiligen Zelt und im Heiligtum ihren Dienst versehen und die Priester, ihre Stammesbrüder, bei allen ihren Pflichten unterstützen.«


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