Gott geben. So geht's

Gemeindeleben

"Mehr als genug!" Pastor Matthias C. Wolff behandelt in seiner Predigt das Thema Geld. Anhand der...

361Bezalel, Oholiab und alle, die Fertigkeiten besitzen, weil der HERR ihnen Weisheit und Einsicht gegeben hat, sollen nun ausführen, was er angeordnet hat.«

2Mose rief Bezalel, Oholiab und alle, die der HERR fähig und bereit gemacht hatte, ans Werk.

3Er übergab ihnen alles, was die Israeliten für die Herstellung des Heiligtums gespendet hatten.

Auch weiterhin brachten die Leute zu Mose jeden Morgen freiwillige Gaben.

4Da kamen alle kunstfertigen Männer, die an dem Werk beteiligt waren, zu Mose, jeder von seiner Arbeit,

5und sagten: »Das Volk bringt mehr, als wir für die aufgetragene Arbeit brauchen!«

6Darauf ließ Mose im Lager ausrufen: »Niemand, weder Mann noch Frau, soll von jetzt an noch eine Spende für das Heiligtum abliefern!« So hörte der Spendenfluss auf.

7Was bisher abgeliefert worden war, reichte als Material für alle Arbeiten aus und es blieb sogar noch davon übrig.

Die Bestandteile für das Heilige Zelt

8Zusammen mit den Männern, die sich auf diese Arbeiten verstanden, stellte Bezalel die Einzelteile her, aus denen die Wohnung des HERRN aufgebaut werden sollte.

Sie webten zehn kostbare Zeltbahnen aus gezwirnten Leinenfäden und stickten darauf mit blauer, roter und karmesinroter Wolle Bilder von Kerubim.

9Jede Bahn war 14 Meter lang und 2 Meter breit.

10-13Je fünf Bahnen wurden auf der Langseite miteinander vernäht und die beiden so entstandenen größeren Teile durch je fünfzig einander gegenüberstehende Schlaufen aus blauer Wolle und fünfzig goldene Klammern verbunden.

14Weiter webten die Männer elf Zeltbahnen aus Ziegenhaar,

15jede 15 Meter lang und 2 Meter breit.

16Sie wurden zu zwei größeren Stücken aus fünf und sechs Teilen zusammengenäht

17-18und diese wieder durch je fünfzig Schlaufen und fünfzig bronzene Klammern zu einem Stück verbunden.

19Dann machten sie noch zwei Schutzdecken, die untere aus rot gefärbten Widderfellen, die obere aus Delphinenhäuten.

20Weiter sägten sie Bretter aus Akazienholz, die unter dem Zeltdach als Wände für die Wohnung des HERRN aufgestellt werden sollten,

21jedes Brett fünf Meter lang und 75 Zentimeter breit,

22mit zwei Zapfen an der unteren Schmalseite.

23-26Je zwanzig Bretter machten sie für die nördliche und südliche Seitenwand und zu jedem Brett zwei silberne Bodenplatten, in die es mit seinen Zapfen eingesteckt werden konnte.

27-30Für die Rückwand nach Westen machten sie sechs Bretter und dazu für die Ecken zwei Winkelbretter, insgesamt also acht Bretter und sechzehn Bodenplatten.

31-32Weiter machten sie Querstangen aus Akazienholz, je fünf für eine Wand.

33Die mittlere Stange, die in halber Höhe anzubringen war, bestand durchlaufend aus einem einzigen Stück.

34Als Halter für die Stangen brachten sie an den Brettern goldene Ringe an und überzogen die Bretter und Stangen mit Gold.

35Sie webten den Vorhang vor dem Allerheiligsten aus gezwirnten Leinenfäden und stickten darauf mit blauer, roter und karmesinroter Wolle Bilder von Kerubim,

36weiter machten sie aus Akazienholz die vier Trägersäulen des Vorhangs, die mit Gold überzogen wurden, dazu die goldenen Haken und die silbernen Sockel.

37Aus demselben Material webten sie einen Vorhang für den Eingang des Zeltes,

38machten seine fünf Trägersäulen mit ihren bronzenen Sockeln und überzogen die Kapitelle und die Stangen, an denen der Vorhang aufgehängt werden sollte, mit Gold.