Was wir von Mose lernen können (5): Gott im Zentrum

In Touch mit Dr. Charles Stanley

Wenn Gott uns einen Auftrag gibt, dann ist das ein großer Segen, meint Dr. Stanley. Aber, wie be...

61Darauf sagte der HERR zu Mose: »Jetzt wirst du erleben, was ich mit dem Pharao machen werde. Ich werde ihn zwingen, die Israeliten gehen zu lassen, ja, er wird sie sogar mit Gewalt aus seinem Land forttreiben.«

Mose wird noch einmal beauftragt

2Da sprach Gott zu Mose und sagte: »Ich bin der HERR.

3Als Gott, der Gewaltige, bin ich Abraham, Isaak und Jakob erschienen; aber unter meinem Namen 'der HERR' habe ich mich ihnen noch nicht zu erkennen gegeben.

4Doch ich habe meinen Bund mit ihnen geschlossen und ihnen das Land Kanaan zugesagt, in dem sie als Fremde lebten.

5Ich habe das Schreien der Leute von Israel gehört, die von den Ägyptern zur Arbeit gezwungen werden. Deshalb will ich jetzt meine Zusage einlösen.

6Richte deinem Volk aus:

'Ich bin der HERR! Ich werde euch aus dem Frondienst für die Ägypter wegholen und aus der Zwangsarbeit befreien, die sie euch auferlegt haben. Mit meinem ausgestreckten Arm werde ich euch retten und eure Unterdrücker hart bestrafen.

7Ich will euch als mein Volk annehmen und will euer Gott sein. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der HERR bin, euer Gott, der euch aus dem Frondienst für die Ägypter befreit.

8Ich bringe euch in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid versprochen habe; ich gebe es euch, ihren Nachkommen, als bleibenden Besitz. Ich bin der HERR!'«

9Mose sagte dies alles den Israeliten, aber sie glaubten ihm nicht; sie waren zu erschöpft von der harten Arbeit und völlig entmutigt.

10Da sagte der HERR zu Mose:

11»Geh jetzt zum Pharao, dem König von Ägypten, und verlange, dass er das Volk Israel aus seinem Land ziehen lässt!«

12Aber Mose erwiderte: »Nicht einmal die Leute von Israel haben mir geglaubt, wie sollte da der Pharao auf mich hören? Ich bin ja auch so unbeholfen im Reden.«

13Der HERR aber schickte Mose und Aaron von Neuem zu den Israeliten und zum Pharao, weil er sein Volk aus Ägypten herausführen wollte.

Mose und Aaron als Nachkommen von Levi

14Hier ist die Liste der Sippenhäupter des Volkes Israel:

Die Nachkommen Rubens, des erstgeborenen Sohnes Jakobs, gliederten sich in die Sippen seiner Söhne Henoch, Pallu, Hezron und Karmi,

15die Nachkommen Simeons in die Sippen seiner Söhne Jemuël, Jamin, Ohad, Jachin, Zohar und Schaul – Schaul war der Sohn einer Kanaaniterin –,

16und die Nachkommen Levis in die Sippen seiner Söhne Gerschon, Kehat und Merari.

Levi selbst war 137 Jahre alt geworden.

17Die Sippe seines Sohnes Gerschon gliederte sich in die Familien von dessen Söhnen Libni und Schimi,

18die Sippe seines Sohnes Kehat in die Familien von dessen Söhnen Amram, Jizhar, Hebron und Usiël – Kehat wurde 133 Jahre alt –,

19und die Sippe seines Sohnes Merari in die Familien von dessen Söhnen Machli und Muschi.

20Kehats Sohn Amram heiratete Jochebed, die Schwester seines Vaters. Sie gebar ihm die beiden Söhne Aaron und Mose. Amram wurde 137 Jahre alt.

21Kehats Sohn Jizhar hatte drei Söhne: Korach, Nefeg und Sichri,

22und sein Sohn Usiël hatte ebenfalls drei Söhne: Mischaël, Elizafan und Sitri.

23Aaron heiratete Elischeba, eine Tochter Amminadabs und Schwester Nachschons. Sie gebar ihm die vier Söhne Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar.

24Korach hatte drei Söhne, nach denen sich die Familien der Korachiten benennen: Assir, Elkana und Abiasaf.

25Aarons Sohn Eleasar heiratete eine Tochter Putiëls, die ihm einen Sohn namens Pinhas gebar.

Damit sind alle Familienhäupter der Leviten aufgezählt.

26Aaron und Mose, die dabei genannt wurden, sind eben die, denen der HERR befohlen hatte: »Führt das Volk Israel in geordneten Scharen aus Ägypten!«

27Sie sind es, die mit dem Pharao, dem Ägypterkönig, verhandeln und die Israeliten aus Ägypten herausführen sollten.

Fortsetzung des Berichts über die Beauftragung Moses

28Gott hatte also zu Mose in Ägypten gesagt:

29»Ich bin der HERR! Sag dem Pharao, dem König von Ägypten, alles, was ich dir auftrage!«

30Mose aber hatte eingewandt: »Ich bin doch so ungeschickt im Reden, wie sollte da der Pharao auf mich hören?«


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