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Die große Rettungstat nicht missachten!

21Darum müssen wir uns erst recht nach dem richten, was wir gehört haben, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.

2Schon die Botschaft, die einst Mose von Engeln überbracht wurde, war verbindlich, und wer nicht auf sie hörte und gegen sie verstieß, erhielt die verdiente Strafe.

3Wie sollten dann wir heil davonkommen, wenn wir jetzt das große Rettungswerk Gottes missachten?

Dieses Rettungswerk hat damit angefangen, dass der Herr es verkündet hat, und es ist uns bestätigt worden von denen, die ihn gehört haben.

4Gott selbst hat dazu seine Beglaubigung gegeben durch staunenerregende Wunder und vielerlei machtvolle Taten und durch die Gaben des Heiligen Geistes, die er nach seinem Willen ausgeteilt hat.

Jesus als Retter der Menschen musste den Menschen gleich werden

5Die kommende Welt, von der ich spreche, hat Gott nicht der Herrschaft von Engeln unterstellt.

6Vielmehr heißt es an einer Stelle in den Heiligen Schriften:

»Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst?

Was der Sohn eines Menschen, dass du dich um ihn kümmerst?

7Du hast ihn – den Menschensohn – für eine kurze Zeit erniedrigt,

ihn tiefer gestellt als die Engel.

Dann aber hast du ihn gekrönt mit Ruhm und Ehre

8und hast ihm alles unterworfen.«

Obwohl es heißt, dass Gott ihm alles unterworfen hat und nichts davon ausgenommen ist, sehen wir jetzt noch nicht, dass er über alles herrscht.

9Aber wir sehen, wie Jesus, der für kurze Zeit tiefer gestellt war als die Engel, wegen seines Sterbens mit Ruhm und Ehre gekrönt worden ist. Denn Gott hat in seiner Gnade gewollt, dass er allen Menschen zugute den Tod erleidet.

10Weil Gott wollte, dass viele Kinder Gottes in sein herrliches Reich aufgenommen werden, hat er den, der sie zur Rettung führen sollte, durch Leiden zur Vollendung gebracht. Das war der angemessene Weg für Gott, den Ursprung und das Ziel von allem.

11Denn der Sohn, der die Menschen Gott weiht, und die Menschen, die von ihm Gott geweiht werden, stammen alle von demselben Vater. Darum schämt der Sohn sich nicht, sie seine Brüder zu nennen.

12Er sagt zu Gott:

»Ich will dich meinen Brüdern bekannt machen;

in der Gemeinde will ich dich preisen.«

13Er sagt auch:

»Ich will mein Vertrauen auf Gott setzen!«,

und fährt fort:

»Hier bin ich mit den Kindern, die Gott mir gegeben hat.«

14Weil diese Kinder Menschen von Fleisch und Blut sind, wurde der Sohn ein Mensch wie sie, um durch seinen Tod den zu vernichten, der über den Tod verfügt, nämlich den Teufel.

15So hat er die Menschen befreit, die durch ihre Angst vor dem Tod das ganze Leben lang Sklaven gewesen sind.

16Nicht für die Engel setzt er sich ein, sondern für die Nachkommen Abrahams.

17Deshalb musste er in jeder Beziehung seinen Brüdern und Schwestern gleich werden. So konnte er ein barmherziger und treuer Oberster Priester für sie werden, um vor Gott Sühne zu leisten für die Sünden des Volkes.

18Weil er selbst gelitten hat und dadurch auf die Probe gestellt worden ist, kann er nun den Menschen helfen, die ebenfalls auf die Probe gestellt werden.


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