Frei von Religion

#Jesus

"Religion beginnt da, wo wir das Gefühl haben, Gott zwingt uns etwas auf." Leo Bigger vom ICF Z...

Folge 7: Die Bedeutung des Kreuzes

Restoring the Shack

"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" So klagt Jesus am Kreuz. Doch hat Gott sich...

Die Hand des Meisters

Stunde des Höchsten

Geige spielen kann Pfarrer Heiko Bräuning zwar nicht, aber er hat sich den Meister geholt. Und m...

Rettung aus äußerster Verlassenheit

221Ein Lied Davids, nach der Melodie »Eine Hirschkuh am Morgen«.

2Mein Gott, mein Gott,

warum hast du mich verlassen?

Warum hilfst du nicht, wenn ich schreie,

warum bist du so fern?

3Mein Gott, Tag und Nacht rufe ich um Hilfe,

doch du antwortest nicht

und schenkst mir keine Ruhe.

4Du bist doch der heilige Gott,

dem Israel Danklieder singt!

5Auf dich verließen sich unsere Väter,

sie vertrauten dir und du hast sie gerettet.

6Sie schrien zu dir und wurden befreit;

sie hofften auf dich

und wurden nicht enttäuscht.

7Doch ich bin kaum noch ein Mensch,

ich bin ein Wurm,

von allen verhöhnt und verachtet.

8Wer mich sieht, macht sich über mich lustig,

verzieht den Mund und schüttelt den Kopf:

9Ȇbergib deine Sache dem HERRN,

der kann dir ja helfen!

Er lässt dich bestimmt nicht im Stich!

Du bist doch sein Liebling!«

10Ja, du hast mich aus dem Mutterschoß gezogen,

an der Mutterbrust hast du mich Vertrauen gelehrt.

11Seit dem ersten Atemzug

stehe ich unter deinem Schutz;

von Geburt an bist du mein Gott.

12Bleib jetzt nicht fern, denn ich bin in Not!

Niemand sonst kann mir helfen!

13Viele Feinde umzingeln mich,

kreisen mich ein wie wilde Stiere.

14Sie reißen ihre Mäuler auf,

brüllen mich an wie hungrige Löwen.

15Ich zerfließe wie ausgeschüttetes Wasser,

meine Knochen fallen auseinander.

Mein Herz zerschmilzt in mir wie Wachs.

16Meine Kehle ist ausgedörrt,

die Zunge klebt mir am Gaumen,

ich sehe mich schon im Grab liegen –

und du lässt das alles zu!

17Eine Verbrecherbande hat mich umstellt;

Hunde sind sie, die mir keinen Ausweg lassen.

Sie zerfetzen mir Hände und Füße.

18Alle meine Rippen kann ich zählen;

und sie stehen dabei und gaffen mich an.

19Schon losen sie um meine Kleider

und verteilen sie unter sich.

20Bleib nicht fern von mir, HERR!

Du bist mein Retter, komm und hilf mir!

21Rette mich vor dem Schwert meiner Feinde,

rette mein Leben vor der Hundemeute!

22Reiß mich aus dem Rachen des Löwen,

rette mich vor den Hörnern der wilden Stiere!

HERR, du hast mich erhört!

23Ich will meinen Brüdern von dir erzählen,

in der Gemeinde will ich dich preisen:

24»Die ihr zum HERRN gehört: Preist ihn!

Alle Nachkommen Jakobs: Ehrt ihn!

Ganz Israel soll ihn anbeten!

25Kein Elender ist dem HERRN zu gering;

mein Geschrei war ihm nicht lästig.

Er wandte sich nicht von mir ab,

sondern hörte auf meinen Hilferuf.«

26Darum danke ich dir, HERR,

vor der ganzen Gemeinde.

Vor den Augen aller, die dich ehren,

bringe ich dir die Opfer,

die ich dir versprochen habe.

27Die Armen sollen sich satt essen;

die nach dir, HERR, fragen,

sollen Loblieder singen;

immer möge es ihnen gut gehen!

28Alle Völker sollen zur Einsicht kommen;

von allen Enden der Erde

sollen sie zum HERRN umkehren

und sich vor ihm niederwerfen.

29Denn der HERR ist König,

er herrscht über alle Völker.

30Vor ihm müssen die Mächtigen sich beugen,

alle Sterblichen sollen ihn ehren,

alle, die hinuntermüssen ins Grab.

31Auch die kommende Generation soll ihm dienen,

sie soll hören, was er getan hat.

32Und sie soll ihren Nachkommen weitererzählen,

wie der HERR eingegriffen hat, wie treu er ist.


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