Gottes Charakter (5): Charakterqualität: Freundlichkeit

In Touch mit Dr. Charles Stanley

Die Bibel ruft uns an vielen Stellen dazu auf, freundlich zu sein. Sind wir das schon? Würden un...

ÜBER FASTEN UND TEMPELBAU (Kapitel 7–8)

Ist der Tag von Jerusalems Fall weiterhin als Trauertag zu begehen?

71Es war im vierten Regierungsjahr des Königs Darius, am 4. Tag des 9. Monats, das ist der Monat Kislew. Da erging das Wort des HERRN an den Propheten Sacharja.

2Damals war eine Abordnung aus Bet-El nach Jerusalem gekommen; sie bestand aus Sar-Ezer und Regem-Melech und dessen Leuten. Sie kamen, um den Segen des HERRN zu erbitten,

3und legten den Priestern am Tempel des HERRN, des Herrschers der Welt, und den Propheten dort die Frage vor: »Sollen wir auch künftig den Fast- und Trauertag im 5. Monat begehen, wie wir es schon so viele Jahre tun?«

4Da erging an mich das Wort des HERRN, des Herrschers der Welt, er sagte zu mir:

5»Richte dem Volk von Juda und den Priestern meine Antwort aus:

'Siebzig Jahre lang haltet ihr nun schon die Fast- und Trauertage im 5. und 7. Monat. Meint ihr, ihr hättet da für mich gefastet?

6Wenn ihr esst und trinkt, tut ihr es doch auch für euch selbst!

7Wisst ihr nicht, was ich durch die früheren Propheten verkünden ließ, als Jerusalem noch nicht zerstört war und als die Städte Judas, die Steppe im Süden und das Hügelland im Westen noch bewohnt waren?'«

8Und der HERR erinnerte mich daran, wie er euren Vorfahren durch seine Propheten verkünden ließ:

9»So spricht der HERR, der Herrscher der Welt: 'Richtet gerecht und erweist einander Liebe und Erbarmen,

10unterdrückt nicht Witwen und Waisen, Fremde und Arme, und heckt nicht immer neue Pläne aus, um einander zu schaden! Ihr seid doch alle Brüder und Schwestern!

11Aber sie wollten nicht darauf hören, sie stellten sich taub und waren unwillig wie ein störrischer Esel.

12Sie machten ihre Herzen so hart wie Diamant und weigerten sich, auf die Worte und Weisungen zu hören, die ich, der Herrscher der Welt, ihnen durch meinen Geist – durch den Mund der früheren Propheten – sagen ließ. Deshalb traf sie mein Zorn mit voller Wucht.

13Es kam, wie es kommen musste: Sie hörten nicht, als ich rief, darum hörte auch ich nicht, als sie in der Not zu mir riefen.

14Ich zerstreute sie unter ferne Völker, von denen sie vorher nichts wussten, und ließ das Land hinter ihnen öde und menschenleer liegen. Sie selbst sind es, die das schöne Land zu einer Wüste gemacht haben!«


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