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Ludwig Schneider ist gestorben

Vielen von unseren Zuschauerinnen und Zuschauern wird Ludwig Schneider in sehr guter Erinnerung bleiben. Viele Jahre war der Gründer des Nachrichtendienstes "Israel heute" der theologische Impulsgeber und Moderator der Sendung.

Schneider wurde 1941 in Magdeburg als Sohn jüdischer Eltern geboren. Sie überlebten den Holocaust unversehrt, weil sie von einer evangelischen Küsterfamilie in Quedlinburg versteckt wurden. Nach dem Krieg floh die Familie Schneider ins Rheinland. In Krefeld fand Ludwig 1960 zum christlichen Glauben. Anfang der 1970er Jahre leitete er das pfingstkirchliche Jesus-Haus in Düsseldorf. Ab 1978 lebte er mit seiner Familie in Jerusalem. Dort arbeitete er als Journalist und Kriegsberichterstatter. Später widmete sich Schneider der Theologie und rief Christen dazu auf, Israel nicht zu vergessen. Er hielt dazu Hunderte von Vorträgen im deutschsprachigen Raum. Schneider verfasste auch eine Reihe von Büchern, darunter „100 Fragen an Israel“ und „Schlüssel zur Thora“. Er hinterlässt seine Frau Barbara und fünf Kinder. Im Nachruf von „Fokus Jerusalem“ heißt es: „Wir trauern mit Familie Schneider um einen treuen und großen Kämpfer für die Sache Gottes und dessen auserwähltes Volk.“