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Zum 100. Geburtstag von Hans Scholl: Widerstandskämpfer im 2. Weltkrieg

Am 22. September 1918 - kurz vor dem Ende des ersten Weltkriegs - wurde Hans Scholl geboren. Als Mitbegründer der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" im zweiten Weltkrieg wurde er bekannt. Auf eine andere Weise widerstanden Untergrunds-Gruppen dem Regime. Indem sie verfolgten Menschen Zuflucht schenkten, wollten sie auf ihre Weise ein Licht in der dunkelsten Stunde sein.

Samstag ab 21:45 - unser Themenabend.

Themenschwerpunkt Programmhinweis

Samstag, 22. September um 21:45 auf Bibel TV: "Dein Reich komme"

Hans Poley trifft inmitten des zweiten Weltkriegs auf Corrie ten Boom - und wird zum Widerstandskämpfer.

Hans Poleys Leben war geordnet und perfekt. Er war Theologiestudent einer angesehenen Uni und verliebt in die schöne Mies. Als Nazi-Truppen eines Tages das Gelände stürmen, sollte sich sein Leben schlagartig ändern. Seinem christlichen Glauben die Treue schwörend, wird er zu einem Gejagten und findet Zuflucht bei Corrie ten Boom. Unter einer falschen Identität mischt er sich wieder unter die Leute, um Frauen und Kinder vor den Nazis zu retten. Mit ihm kämpfen seine Freunde der "Teenager Armee". Doch wer hätte gedacht, dass sich ein Spion unter ihnen befindet und dass nichts ist, wie es zu sein scheint? Auf einer wahren Geschichte beruhend versetzt in die dunklen Zeiten des Nazi-Regimes.

Danach gleich dran bleiben. Um 23:20 auf Bibel TV "Hand und Sophie Scholl und die weiße Rose" und anschließend in der Mediathek:

Selbstlos und ihr Leben nicht schonend: Das waren Hans und Sophie Scholl. Ihre christliche Prägung und ihr Glaube an die Menschenwürde und Nächstenliebe haben sie motiviert, gegen das Naziregime zu kämpfen. Und sie kämpften nicht alleine! Mit Alexander Schmorell gründete Hans Scholl die Widerstandsgruppe "Weiße Rose". Die Gruppe verfasste, druckte und verteilte Flugblätter (die letzten mit einer Auflage von 9.000 Stück) und rief damit und mit weiteren Aktionen zum Widerstand gegen die in Deutschland herrschende Diktatur auf.

Dafür mussten sie mit ihrem Leben bezahlen. 

Dabei gehörte Hans Scholl in seinen jungen Jahren zunächst der Hitlerjugend an und vertrat dessen Ansichten rigoros. Das stand entgegen seiner christlich Erziehung: Von seiner Mutter Magdalena, die bis zur Eheschließung Diakonisse war, und seinem Vater Robert Scholl wurden er und seine drei Geschwister zu christlichen Werten erzogen. Nach einem Frankreichfeldzug als Sanitäter schlug sich seine Überzeugung in das Gegenteil um.

Zum 100. Geburtstag von Hans Scholl erinnert Bibel TV mit der Dokumentation "Hans und Sophie Scholl und die Weiße Rose" an die ergreifende Botschaft des Lebens von Hans und Sophie Scholl. Die Dokumentation zeigt, wie die Geschwister aus ihrem christlichen Glauben heraus zu überzeugten Widerstandskämpfern der "Weißen Rose" wurden.