Als im Jahr 2011 der Südsudan die langersehnte Unabhängigkeit erhielt, war dies ein Zeichen der Hoffnung besonders für die Christen im Land. Doch mit der Unabhängigkeit brach bald der Bürgerkrieg aus. Nach wie vor sind die Menschen in der Region auf Hilfe angewiesen. Dabei sind es gerade die kleinen Hilfestellungen, die Großes bewirken können.
Irgendwann stehen ältere Menschen vor der Frage, ob und inwieweit ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung möglich ist. Nicht selten sind solche Gedanken von Sorgen und Ängsten begleitet. Der Beitrag zeigt, wie es engagierte Helfer in unterschiedlichen Projekten und Wohnformen möglich machen, auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben in einem familiären Umfeld zu führen.
Ob Musikfestival, Rosenmontagszug oder Volksfest: Bei vielen Großveranstaltungen kümmern sich ehrenamtliche Sanitäter um die schnelle medizinische Versorgung von Besuchern und Teilnehmern. Dafür opfern sie ihre Freizeit und gehen, wenn nötig, auch an ihre Belastungsgrenze.
Die Diagnose einer unheilbaren Krankheit verändert das Leben von Grund auf. Im Rahmen der ambulanten Hospizarbeit unterstützen ehrenamtliche Helfer der Malteser Familien in ihrer schweren Situation.
Für Arme und Wohnungslose ist Entspannung keine Selbstverständlichkeit. Mit dem "Wohlfühlmorgen" bieten die Malteser jenen Menschen eine Zeit zum Wohlfühlen.
Malteser Integrationshelfer begleiten Geflüchtete bei ihren täglichen Herausforderungen. Und nicht selten machen die Integrationslotsen die Erfahrung, dass sich aus dieser Begleitung ein gemeinsames voneinander Lernen entwickelt.
Fasten bedeutet heute längst nicht mehr nur Verzicht, Bußübung und verordnete Enthaltsamkeit. Alternative Medizin und Naturheilverfahren kennen das Heilfasten als einen Weg, eine Vielzahl von Erkrankungen günstig zu beeinflussen. Ein Pionier dieser Therapie war Erich von Weckbecker (1920-2005), nach seiner Methode fasten Menschen aus unterschiedlichsten Beweggründen in der von ihm gegründeten Klinik in Bad Brückenau.
Im "Krankenhaus zur Heiligen Familie" in Bethlehem findet jede Schwangere und junge Mutter Hilfe. Auf höchstem medizinischen Niveau versorgen Ärzte Arme und Notleidende unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion. Mit einer "mobilen Klinik" fahren die Malteser auch zu Beduinen und anderen Frauen in abgelegenen Gegenden, die nicht zur Klinik kommen können.
Jährlich pilgern Millionen Christen aus aller Welt zu den großen Wallfahrtsorten etwa nach Rom oder Lourdes, um Heilung und seelische Stärkung zu erfahren. Die Malteser begleiten und pflegen Kranke und Schwerbehinderte auf ihrer Reise und während ihres Aufenthaltes am Wallfahrtsort. Es kommt zu Begegnungen, Gesprächen und Erlebnissen, die den gemeinsamen Weg von Gesunden und Kranken prägen.
Wenn Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus oder Krankenversicherung krank werden, müssen sie zum Notfall-Arzt. In der Malteser Migranten Medizin helfen ehrenamtliche Mediziner und Krankenschwestern, um die Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkrankung, Verletzung oder einer Schwangerschaft zu übernehmen. Da viele Patienten weder eine Praxis noch ein Krankenhaus aufsuchen wollen, helfen die Malteser unter Wahrung der Anonymität. Vernetzungen und Kooperationen mit Kirchen, Verbänden und Vereinen ermöglichen weitere Hilfe.
Die Demenz zählt in Deutschland zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im höheren Alter. Man schätzt, dass über 1,5 Mio. Menschen in Deutschland davon betroffen sind. Die Krankheit stellt die Betroffenen und auch ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Der Beitrag stellt Ansätze einer kompetenten Begleitung der Demenzkranken und ihrer Angehörigen vor und zeigt auf, wie demenziell erkrankte Menschen vor dem Hintergrund eines christlichen Menschenbildes begleitet, betreut und versorgt werden.
Als die Regierung der USA während des Vietnamkrieges um militärische Unterstützung gebeten wird, ist Kanzler Erhard klar, dass sich die junge Bundesrepublik in Vietnam nicht militärisch engagieren kann. Er bietet humanitäre Hilfe an. Doch wer ist bereit, eine solche Aufgabe in einem vom Krieg zerrissenen Land zu übernehmen? Der Malteser Hilfsdienst stellt sich der Herausforderung. Dabei ist von Anfang an klar: Humanitäre Hilfe wird ohne Ansehen der Person über alle Grenzen hinweg geleistet.
Menschen mit Behinderung, die auf medizinische Versorgung angewiesen sind und ihre Helfer bilden eine 800 Menschen starke Reisegruppe und fahren unter der Flagge der Malteser nach Rom.
Nach dem Krieg bauen die Deutschen nicht nur Häuser, Straßen und die Wirtschaft wieder auf. Auch die Hilfe in Not- und Krisenfällen muss neu gestaltet werden. Auf katholischer Seite entsteht auf Initiative Kanzler Adenauers der Malteser Hilfsdienst. Mit ihm gelingt es, die Hilfe nach Unglücken und Katastrophen in die Hände tausender überwiegend junger Ehrenamtlicher zu legen. Die Auftaktsendung zu einer mehrteiligen Reihe.