Markus 3,7-12: Wenn selbst Dämonen Jesus erkennen
Die Menschen strömen von überall zu Jesus. Kranke hoffen auf Heilung, Besessene fallen vor ihm nieder und selbst Dämonen erkennen, wer er wirklich ist: der Sohn Gottes. Die Frage ist nicht mehr, ob Jesus Macht hat - sondern ob die Menschen bereit sind, ihm zu folgen.
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Transkript
Moin, Servus und Grüezi, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüße euch ganz herzlich zu einer neuen Ausgabe von Bible Study. Hundert Prozent biblisch, geisterfüllt mit Jesus im Zentrum. Von überall her, so lesen wir es im heutigen Bibeltext, kamen die Menschen, um Jesus zu sehen. Die Menschenmenge, die war so groß, dass, ja, Jesus fast erdrückt wurde, heißt es hier in diesem Bibeltext. Die Menschen, die kamen, um Jesus zu berühren, um etwas von seiner heilenden und rettenden Kraft abzubekommen.
Heute, zweitausend Jahre später, lebt Jesus nicht mehr physisch unter uns. Und trotzdem können wir auch heute Jesus begegnen. Jesus, der ist ja nicht in seinem Grab geblieben. Jesus hat den Tod besiegt. Jesus lebt. Und auch du kannst heute zu ihm kommen und seine heilende und rettende Kraft erleben. Und genau das wollen wir heute miteinander tun. Im heutigen Bible Study wird's ganz praktisch. Wir lesen in der Bibel und wir erwarten, dass Gott mit seiner Kraft an uns wirkt. In diesem Sinn: Schön, dass du mit dabei bist bei unserem heutigen Bible Study.
Wir lesen heute weiter im Markus-Evangelium, im dritten Kapitel, die Verse sieben bis zwölf. Das sind sechs Verse. Wo stehen wir im Bibeltext? Wo ist dieser Bibeltext eingebettet? Markus drei, das ist eigentlich so der Anfang vom Dienst von Jesus. Erstaunlicherweise war ja Jesus nur drei Jahre lang öffentlich tätig. Das ist bemerkenswert, denn zum Beispiel Buddha, der wirkte über vierzig Jahre, Mohammed über zwanzig Jahre, Karl Marx über vierzig Jahre und Jesus wirkte nur drei Jahre und er veränderte die Welt wie kein Zweiter.
Jesus, der hat eigentlich seinen Dienst in Galiläa begonnen, dieser nördliche Teil von Israel. Und da ist er umhergezogen, hat das freimachende Evangelium gepredigt, hat ganz viele Menschen geheilt. Und wir lesen auch ganz besonders am Anfang in, in dieser Dienstzeit, dass Jesus ständig im Disput mit den Pharisäern, also mit den Theologen der damaligen Zeit, stand. Einerseits haben die ein Problem mit ihm, weil Jesus einem Mann Sünden vergeben hat. Und dann haben die Pharisäer gesagt:
"Jesus ist ein Irrlehrer. Äh, das ist Gotteslästerung. Jesus macht sich hier selbst zu Gott."
Sie hatten ein Problem, dass Jesus einen Zöllner in seine Nachfolge berufen hat, nämlich Levi, der ja ein Jünger von Jesus wurde. Die Pharisäer, die hatten ein Problem damit, dass Jesus in ihren Augen den Sabbat brach, als er zum Beispiel am Sabbat einen Menschen heilte oder als seine Jünger durch die Ähren gingen und die Ä-- und, und, äh, von diesen Ähren aßen oder durch die Felder gingen und die Ähren pflückten.
Na ja, und in dieser Zeit, in dieser, würde ich jetzt mal sagen, ja, sehr ereignisreichen Zeit am Anfang von diesen drei Jahren, da sind wir jetzt mittendrin und da findet auch dieser Bibeltext statt, den wir heute miteinander lesen. Wie immer möchte ich gerne zuerst beten, dass der Heilige Geist zu uns spricht. Dann lesen wir einmal diese sechs Verse und dann gehen wir Vers für Vers da rein.
Jesus, ich danke dir, dass du heute hier bist. Ich danke dir, dass du jeden Einzelnen siehst, der jetzt vor dem Fernseher, vor dem Bildschirm sitzt. Ich danke dir, dass du uns kennst. Dir sind wir nicht unbekannt. Ich danke dir, dass du weißt, was für Fragen wir haben, was uns bewegt, was wir auch erlebt haben in, in den letzten Tagen und, ja, was uns herausfordert. Und ich bitte dich, dass du uns mit deinem Wort begegnest, genau an diesem Punkt, wo wir in unserem Leben stehen. Öffne unsere Augen, damit wir die Geheimnisse aus deinem Wort erkennen. In Jesu Namen, Amen.
Gut, lass uns in den Bibeltext reingehen. Ich lese einmal diese sechs Verse. Markus drei, Vers sieben:
"Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück. Eine große Zahl von Menschen aus Galiläa folgte ihm. Auch aus Judäa, Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordans und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen sie in Scharen zu ihm, weil sie von all dem gehört hatten, was er tat. Die Menge war so groß, dass sie ihn fast erdrückte. Deshalb befahl er seinen Jüngern, ihm ein Boot bereitzuhalten. Weil er nämlich so viele heilte, drängten sich alle, die ein Leiden hatten, an ihn heran, um ihn zu berühren. Und wenn die von bösen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und riefen: "Du bist der Sohn Gottes." Doch mit aller Entschiedenheit verbot ihnen Jesus, bekannt zu machen, wer er war."
Starker Bibeltext. Das hört sich nach sehr viel Substanziellem an. Lass uns noch mal die ersten zwei Bibelverse lesen. Vers sieben:
"Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück."
Das ist der See Genezareth gemeint.
"Eine große Zahl von Menschen aus Galiläa folgte ihm, auch aus Judäa, Jerusalem, Idumäa. Aus dem Gebiet jenseits des Jordans und der Gegend von Tyrus und Sidon kamen sie in Scharen, weil sie von all dem gehört hatten, was er tat."
Also jetzt haben wir hier viele Begriffe gehört, geographische Begriffe. Deswegen habe ich dir mal so eine Karte mitgebracht, ähm, Israel zur damaligen Zeit, wie das da ausgesehen hat. Und ich möchte dir anhand dieser Karte diese Ortschaften kurz erklären, damit du ein Verständnis dafür kriegst, wie groß der Einflussbereich Jesus eigentlich war.
Wir lesen hier, dass die Menschen aus Galiläa Jesus nachfolgten. Galiläa ist so dieser nördliche Teil, da, wo du diesen In der, im oberen Teil dieser Karte, wo du diesen kleinen See siehst. Das ist eben der See Genezareth. Und da ist Jesus eigentlich aufgewachsen, in dieser Stadt Nazareth. Da ist dann auch dieses kleine oder ja, für, für heutige Verhältnisse klein, aber aus damaliger Sicht gar nicht mehr so kleine Städtchen Kafarnaum, wo Jesus eigentlich so seine Base hatte. Eben da ist der See Genezareth und das war so das Wirkungsgebiet von Jesus in seinen ersten Dienstjahren. Und das heißt, viele Leute von da folgten ihm.
Aber eben nicht nur von Galiläa, sondern es heißt auch aus Judäa. Das ist der südliche Teil hier in Israel. Judäa ist, würde ich jetzt mal sagen, so die, die, äh, das städtischere Gebiet. Jerusalem ist da. Da ist so ein bisschen der Tempelbezirk da. Würde ich jetzt mal sagen, das ist eher so ein bisschen der urbane, äh, Bereich in Israel, wobei Galiläa wahrscheinlich eher so ein bisschen der ländlichere Bereich ist. Die Leute waren da ein bisschen einfacher gestrickt, ne. So ein typischer Land-Stadt-Graben.
Es heißt hier, die Leute, die kamen aber auch aus Idumäa. Das ist ganz im Süden. Ist eigentlich nicht mehr so das Kerngebiet von Israel, ähm, aber gehört irgendwie trotzdem noch so dazu. Das ist so der, das Gebiet der Edomiter, ähm, von, das sind eigentlich die Nachfolgen von Esau, der Bruder von Jakob. Und dann lesen wir hier aber auch aus den Gebieten jenseits des Jordans, also auf der rechten Seite des Jordans und auch aus Tyrus und Sidon. Das gehörte nun definitiv nicht mehr zu Israel. Also zur damaligen Zeit war das sogar 'ne andere Provinz. Das war ja römisch verwaltet. Das war die, die Provinz Syria, zu denen das gehörte.
Also wenn man sich jetzt das so anhört, dann merkt man, der Einflussbereich von Jesus war in kürzester Zeit enorm. Von Johannes dem Täufer wissen wir zum Beispiel, wenn wir so im, im ersten Kapitel lesen, ähm, Johannes eins fünf, eins fünf, da steht:
"Und alle aus dem jüdischen Land und die Bewohner von Jerusalem gingen zu Johannes dem Täufer und ließen sich taufen."
Also Johannes, der Täufer, der hatte schon viel Einfluss, aber der Einfluss von Jesus, der war deutlich größer. Und dann lesen wir hier die Leute, die kamen in Scharen, weil sie von all dem gehört hatten, was Jesus tat. Was hat denn Jesus getan in diesen, diesen ersten Monaten, in denen er tätig war? Also schon eine ganze Menge.
Wir lesen das hier a, in diesen ersten zwei Kapiteln, die jetzt da hinter uns liegen. Jesus hat zum Beispiel einen Besessenen am Sabbat geheilt, also den Dämon ausgetrieben. Jesus hat die schwerkranke Schwiegermutter des Petrus geheilt. Jesus hat einen Aussätzigen gereinigt. Ein, ein Novum zur damaligen Zeit. Noch nie hatte man erlebt, dass ein Aussätziger gereinigt oder geheilt wurde. Jesus, der hat einen Gelähmten gerettet. Also er hat ihm Sündenvergebung zugesprochen und dann hat er ihn gleich auch noch geheilt. Das ist diese Geschichte, wo der Gelähmte mit seinem Bett eigentlich durch das Dach direkt vor die Füße von Jesus runtergelassen wurde. Und Jesus hat ihn einfach geheilt.
Und dann hat Jesus auch einen Mann mit einer verdorrten Hand geheilt und wir lesen auch, dass Jesus in Vollmacht das Evangelium predigte und dass die Leute wirklich sehr beeindruckt waren, dass Jesus in dieser Vollmacht das Evangelium gepredigt hat. Ja, Jesus, der tut genau das, wozu er auf diese Erde gekommen ist. Jesus, der heilt die Menschen und er befreit sie. Das war der Kernauftrag von Jesus, zu suchen und zu retten, was verloren ist, den Menschen Heilung zu bringen und Befreiung und Rettung zu bringen.
Weniger Menschen wissen, dass der Name Jesus eine besondere Bedeutung hat. Der Name Jesus in Hebräisch, hat, nennt man das Yeshua. Das wurde dann im Lateinischen und im Griechischen, aus dem wurde dann Jesus, wie wir heute sagen. Aber der hebräische Name Yeshua, der hat eine besondere Bedeutung. Und der bedeutet nämlich Gott heilt und Gott rettet. Und bei Jesus war sein Name Vollprogramm. Jesus kam auf diese Erde, um uns Menschen zu heilen und um uns Menschen zu retten.
Das ist übrigens auch der Unterschied zu all den anderen Religionen und Philosophien und Lebensmodellen, wo es ja eigentlich immer darum geht, dass wir uns durch unsere eigene Leistung heilen. Ne? Wir kennen das zum Beispiel aus der Esoterik, wo so das Prinzip herrscht: Aktiviere deine Selbstheilungskräfte. Ne? Es geht darum, uns aus unserer eigenen Kraft selbst zu heilen. Und wir kennen das auch, ähm, von anderen Religionen, wo es darum geht, uns durch unsere eigene Leistung selbst zu retten, sodass wir besonders heilig sein müssen, um schlussendlich gerettet zu werden. Aber bei unserem Gott ist das anders. Er kam auf diese Erde, um uns zu heilen und um uns zu retten.
Nun lesen wir im nächsten Vers:
"Die Menge, die war so groß, dass sie ihn fast erdrückte. Deswegen befahl Jesus seinen Jüngern, ihm ein Boot bereit zu halten."
Woher hatte jetzt Jesus ein Boot? Ne, also der, oder seine Jünger, woher sollten die jetzt ein Boot nehmen? Weißt du es? Na ja, es ist ganz einfach: Die Jünger von Jesus, die waren ja Fischer. Also die hatten vorher in, in einem Fischereibetrieb ihres Vaters zum Beispiel gearbeitet. Und von daher, na ja, konnten die wahrscheinlich einfach jemandem ein Boot ausleihen.
Weil Jesus nämlich so viele heilte, drängten sich alle, die ein Leiden hatten, an ihn heran, um ihn zu berühren. Die Menschen, die drängten Je-, an Jesus heran. Die bedrängten Jesus regelrecht. Sie wollten ihn berühren. Warum? Weil sie wussten, dass Jesus heilt. Jesus, so haben wir es ja gelesen, der hatte eine unglaubliche Heilungskraft. Der hat alle Menschen, die ihm begegnet sind, geheilt. Aber hast du gewusst, dass das auch heute noch der Fall ist? Hast du gewusst, dass das auch heute noch gilt?
Vielleicht kämpfst du selbst mit einer Herausforderung in deinem Leben. Vielleicht kämpfst du mit einer chronischen Erkrankung. Vie-vielleicht kämpfst du mit Schmerzen, die dir alle Lebensfreude rauben. Vielleicht mit chronischen Rückenschmerzen oder mit Migräneattacken, die dich fast z-- an, an den Rand der Verzweiflung bringen. Vielleicht kämpfst du auch mit einer sonstigen Herausforderung, mit einer schweren Depression, die auf deinem Leben liegt und die wie, ja, die dir wie den Boden unter den Füßen wegzieht. Vielleicht kämpfst du mit Hoffnungslosigkeit. Du hast keine Freude mehr am Leben. Hey, was es auch immer ist, bring es zu Jesus. Jesus ist die größte Heilungskraft auf dieser Welt.
Und wir lesen es hier in der Bibel: Jesus sprach zu den Menschen und er sprach ihnen Heilung und Rettung zu. Und die Menschen wurden geheilt und sie wurden gerettet. Und ich sage dir, mit derselben Kraft, in der Men-, in der Jesus die Menschen damals heilte, mit derselben Kraft heilt Jesus auch heute noch. Glaubst du das?
Vielleicht sagst du jetzt:
"Ja, das glaube ich. Und ich erlebe das auch immer mal wieder oder ich sehe es bei anderen Leuten. Aber trotzdem bleibt bei mir die Frage: Warum heilt Gott denn nicht immer? Warum gibt's Menschen, die geheilt werden von Jesus, auch heute noch und andere nicht?"
Und vielleicht stellst du dir diese Frage auch, weil du selbst schon seit vielen Jahren ein Gebetsanliegen hast, das einfach nicht erfüllt wird. Ja, und das ist eine gute Frage, die immer mal wieder auch an mich herangetragen wird. Es gibt Leute, die sagen, der Grund, warum Gott heute nicht immer heilt, liege daran, dass wir einfach zu wenig Glaube haben. Und das ist ein, will ich jetzt mal sagen, ein, ein schlüssiges Argument. Wir lesen in der Bibel an verschiedenen Stellen, dass Jesus sagt, wenn wir nur genügend Glaube haben, dann werden wir bekommen, um was wir bitten. Jesus sagt es seinen Jüngern:
"Wenn ihr nicht zweifelt und Glaube habt, dann könnt ihr diesem Berg sagen: Hebe dich empor und stürz ins Meer. Alles wird euch möglich sein."
Ja, es gibt andere Leute, die sagen, der Grund, warum Gott heute nicht immer heile, liegt daran, dass wir Schuld oder Sünde in unserem Leben haben. Es gibt wieder andere, die sagen, das ist halt einfach ein Mysterium Gottes. Es ist so eine, eine schwarze Seite von Gott, die wir einfach, äh, ja, die wir einfach nicht kennen. Und auch dieses Argument verstehe ich. Ich persönlich, ich muss nicht alles verstehen von Gott, um an ihn glauben zu können. Alles gute und schlüssige Argumente.
Aber weißt du, ich glaube, der Hauptgrund, warum Gott heute nicht immer heilt, liegt eigentlich einfach daran, dass Gott kein Kaugummiautomat ist, wo wir oben ein Gebet reinwerfen und unten kommt ein Wunder raus. Nein, Gott ist kein Wunderautomat. Er ist souverän. Er entscheidet, wann er heilt. Und er sieht auch viel weiter, als ich sehe. Er steht außerhalb von Raum und Zeit. Und weißt du, ich persönlich, ich weiß auch nicht, warum Gott heute nicht immer heilt. Ich weiß das nicht in jedem Fall. Aber eins weiß ich und daran halte mich, ich mich fest: Ich weiß, dass in der Bibel steht:
"Rufe zu mir in den Tagen der Not und ich werde dich erretten."
Hast du schon mal so zu Jesus geschrien? Und hast du schon mal darauf vertraut und dafür gebetet, dass Gott dir in deiner Herausforderung drin hilft? Ich möchte das gerade jetzt für dich machen, wenn du eine Herausforderung hast, wenn du ein Wunder von Gott brauchst, wenn du ein Gebetsanliegen hast. Ich möchte gleich jetzt für dich beten. Wenn du das möchtest. Wenn du das möchtest, dann kannst du jetzt einfach deine Hand auf die Körperstelle legen, wo du herausgefordert bist oder wo du Schmerzen hast. Also leg deine Hand zum Beispiel auf die Schulter, wenn dich deine Schulter schmerzt, oder auf den Rücken, wenn dein Rücken dir Probleme bereitet. Wenn du mit einer seelischen Not kämpfst, dann kannst du deine Hand auf dein Herz legen.
Und das ist jetzt nicht irgendwie ein, eine magische Aktion, dass wir die Hände da drauflegen. Es ist einfach ein Glaubensschritt. Und ich werde dann beten, einfach für dich, der du jetzt zuschaust. Und ich werde es so machen, wie Jesus gebetet hat. Ich werde der Krankheit im Namen von Jesus gebieten, zu verschwinden. Und ich werde Jesus bitten, dich in deinem Herz zu berühren. Okay? Dann lass uns miteinander beten.
Jesus, ich danke dir, dass du uns Christen die Vollmacht gegeben hast, in deinem Namen zu beten, dass Krankheiten verschwinden. Und das möchte ich jetzt tun. Im Namen von Jesus Christus spreche ich dir Heilung zu und ich befiehle, befehle im Namen von Jesus Christus, jeder Krankheit zu verschwinden. Jesus, du kennst jeden Einzelnen, der zuhört. Du weißt, was uns herausfordert. Und ich bitte dich, dass du jeden berührst und mit deiner heilenden Kraft in das Leben jedes Einzelnen kommst. Amen. Amen.
Ja, lass uns mal weiterlesen. Hier lesen wir im nächsten Vers, also wie gesagt, dass die Menschen sich Jesus drängten und alle, die ein Leiden hatten, die versuchten, ihn zu berühren, weil sie wussten, er heilt. Und dann heißt es:
"Und wenn die von bösen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und riefen: Du bist der Sohn Gottes."
Das ist jetzt faszinierend. Die Dämonen, die erkannten etwas, das die Menschen nicht erkannten. Ne? Die Menschen, die haben in Jesus primär einen Heiler gesehen. Das haben wir auch gesehen. Sie kamen, weil sie wussten, dass er Heilung hat für sie. Und sie kamen mit ihren Herausforderungen zu Jesus. Aber die Dämonen Diese geistlichen Wesen, die haben erkannt, wer Jesus wirklich ist. Sie sahen, dass Jesus Gottes Sohn ist, viel mehr als ein Heiler.
Und das ist tatsächlich so. Weißt du, Jesus, der kam nicht nur auf diese Erde, um dich zu heilen, um deinen Körper gesund zu machen. Eigentlich war das sogar nur ein Mittel zum Zweck. Ne, ich würde sagen, primär hat Jesus all diese Zeichen und Wunder hier auf dieser Erde getan, damit die Menschen erkennen, dass er Gottes Sohn ist, dass er der Messias ist. Jesus kam in erster Linie auf diese Erde, um deine Seele zu retten. Wusstest du das? Du hast eine Seele in dir und diese Seele, die braucht Rettung. Was bringt es dir, wenn dein Körper gesund ist, aber wenn dein Herz leer ist? Oder um es mit den Worten von Jesus auszudrücken:
Was bringt es dir, wenn du die ganze Welt gewinnst, aber dabei deine Seele verlierst?
Deine Seele, das ist dein ewiges Ich. Das ist der Teil in dir, der dazu berufen ist, in einer Beziehung mit Jesus Christus, in einer Beziehung mit Gott zu stehen. Hast du so eine persönliche Beziehung mit Gott? Bist du so verbunden, verknüpft mit dem lebendigen, ewigen Gott? Wenn du jetzt nicht mit einem lauten Ja und Amen reagieren kannst, dann bist du wahrscheinlich nicht der Einzige, der jetzt heute hier zuschaut.
Denn wenn wir ehrlich sind, viele von uns haben Gott in ihrem Leben die kalte Schulter gezeigt. Eigentlich nicht, weil wir irgendein Problem mit Gott hätten oder weil wir irgendwie etwas gegen ihn hätten. Viel mehr, weil er für unser Leben einfach nicht mehr relevant ist. Wir ignorieren ihn, wir gehen unseren eigenen Weg und dadurch ignorieren wir auch seine Gebote und verschulden uns Tag für Tag gegen unseren Gott.
Und ja, Sünde ist ein hartes Wort, das stimmt. Aber weißt du, Sünde betrifft uns alle auf die eine oder andere Art und Weise. Die einen von uns haben ein hartes Herz gegenüber ihren Mitmenschen in Not. Wieder andere, die sind süchtig nach Ruhm und nach Ehre und nach Reichtum. Und wieder andere, die verletzen ihre Mitmenschen, indem sie ihnen irgendwelche bösen Worte an den Kopf werfen. Vielleicht gehst du fremd, vielleicht betrügst du deine Frau, was immer es auch ist. Es spielt eigentlich gar nicht so 'ne Rolle, ob es groß ist oder ob es klein ist, ob es schlimm ist oder ob es weniger schlimm ist. Etwas bewirkt Sünde in unserem Leben immer. Sie trennt uns von Gott. Sie zerstört diese Liebesbeziehung, für die wir geschaffen sind, diese Beziehung zu unserem himmlischen Vater.
Aber ich sage dir, genau dafür kam Jesus auf diese Erde, um deine Seele zu retten. Jesus starb am Kreuz, damit deine Sünden dir vergeben werden können, damit du wieder in diese Liebesbeziehung zu deinem himmlischen Vater kommen kannst. Glaubst du das? Glaubst du, dass Jesus für dich am Kreuz gestorben ist? Dass er deine Sünden vergibt? Dass er derjenige ist, der dich wieder in eine Beziehung mit Gott bringt?
Wenn du das glaubst und wenn du merkst: "Hey, ich bin aber noch nicht in dieser Liebesbeziehung mit Gott." Und wenn du heute diesen, diesen Jesus in dein Herz einladen möchtest, dann möchte ich auch jetzt für dich beten, so wie ich das vorher für deine Gesundheit gemacht habe. Wir machen das folgendermaßen: Wenn du möchtest, dann kannst du jetzt mir mitbeten. Ich werde ein Gebet sprechen und du kannst dieses Gebet zu deinem eigenen Gebet machen. Das hört sich dann so an: Ich bete: "Lieber Jesus", und du sprichst mir nach: "Lieber Jesus." Okay? Dann lass uns nun zusammen beten.
Lieber Jesus, ich habe heute erkannt, dass ich ohne dich gelebt habe, und das tut mir leid. Ich bereue alle meine Sünden, mit denen ich mich gegen dich verschuldet habe. Aber ich glaube, dass du am Kreuz die Strafe für meine Sünden bezahlt hast. Und ich nehme diese Vergebung jetzt für mich in Anspruch. Lieber Jesus, komm in mein Herz und erfülle mich mit deinem Heiligen Geist. Ich will zu dir gehören und ich werde dir nachfolgen, wohin du mich auch führst. Amen.
Wenn du dieses Gebet heute mitgesprochen hast, dann möchte ich dich ermutigen: Geh mal auf meine Webseite, gabrielhesler.com/jesus. Da gebe ich dir einige Ratschläge, wie du Jesus in deinem Alltag nachfolgen kannst.
Okay, lass uns noch den letzten Vers von heute lesen, Vers zwölf. Jesus, der verbot diesen Dämonen, mit aller Entschiedenheit bekannt zu machen, wer er war. Warum? Weil Jesus kein Zeugnis von Dämonen akzeptierte. Er wollte, dass die Menschen allen bekannt machen, dass er der Sohn Gottes ist.
Ja, ihr Lieben, was haben wir heute gelernt? Alle Leute aus allen Landesteilen kamen, auch außerhalb von Israel. Sie kamen zu Jesus. Warum kamen sie? Weil Jesus heilte und auch, weil er rettete. Der Name von Jesus bedeutet nämlich Gott heilt und Gott rettet. Warum heilt Gott heute nicht immer? Weil Gott nicht ein Kaugummiautomat ist. Er ist souverän. Aber nichtsdestotrotz dürfen wir immer wieder zu Gott kommen und wir dürfen darauf vertrauen, dass sein Wort wahr ist, dass seine Verheißungen stimmen. Und wir dürfen darauf vertrauen, was hier in der Bibel steht:
"Rufe zu mir in den Tagen der Not und ich werde dich erretten."
Ihr Lieben, das war's für heute vom Bible Study. Nächstes Mal geht's weiter im Text. Bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen und bis dann. Tschüss.
Immer wieder schreiben uns Menschen, wie sehr sie durch unser gemeinsames Bibellesen, durch Bible Study, gesegnet wurden. Und vielleicht würdest auch du das sagen. Wenn das so ist, dann schreib auch du uns gerne eine Nachricht. Das ermutigt mich und auch das ganze Team, das hinter der Sendung steht.
Übrigens, diese Sendung, die ist komplett spendenfinanziert. Wir freuen uns über jeden von euch, der sich nach seinen Möglichkeiten mit einer kleinen oder großen Spende an den Produktionskosten beteiligt. Danke für alles, was du gibst.
Automatisch transkribiert durch KI
Zusatzinformationen
Serie: BIBLE STUDY mit Gabriel Häsler
Genre: Ratgeber