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Hans Apel, Bundesminister a.d. bei Bibel TV

Hamburg. Politik und christliches Verhalten lassen sich nach den Worten des früheren SPD-Politikers und Bundesministers, Hans Apel, nur sehr schwer miteinander vereinbaren. In einem Interview mit dem Hamburger Fernsehsender Bibel TV sagte Apel wörtlich: Man kann als Politiker zwar Christ sein, sollte aber möglichst nicht darüber reden. Er habe als Bundesminister einmal öffentlich gesagt: “Auch ich bin häufig unfair, ich sage nicht immer die Wahrheit und deswegen muss ich Gott um Vergebung bitten.“ Die CDU-Opposition habe ihn daraufhin im Bundestag als „Lügner“ bezeichnet und der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt habe ihn gebeten, mit seinem „christlichen Exhibitionismus“ aufzuhören. Politik und Schauspielerei hätten viel miteinander zu tun, meinte Apel. Insbesondere die große Koalition von Heute biete ein wenig Vertrauen erweckendes Schauspiel was ihm große Sorge um die Demokratie bereite. „Die Wähler glauben denen, die regieren, nicht mehr, dass sie die Wahrheit sagen.,“ sagte der frühere Finanz- und Verteidigungsminister. Sozialdemokraten und Christdemokraten schreiben in ihre Grundsatzprogramme alles Mögliche, nur keine Grundsätze, meinte Apel.

Der frühere SPD-Politiker Herbert Wehner ist nach Apels Worten ein Christ gewesen. „Die absolute Askese, das ständige an die Anderen Denken, die Arbeit an der Sache, nicht am eigenen Ego, das sei charakteristisch für Herbert Wehner gewesen. „Herbert Wehner war ein handelnder Christ,“ meinte Apel in dem Bibel TV-Interview.

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