Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer, so wie viele von uns heute ständig auf dem Handy nach neuen Nachrichten schauen, waren damals die Athener auch ständig auf der Suche nach unterhaltsamen Neuigkeiten. Zum Beispiel von den vielen verschiedenen griechischen Göttern, über die es ja so viel zu berichten gibt: Wer hat gerade was mit wem und was ist daraus wieder für ein unterhaltsames Drama entstanden?
Kein Wunder freuten sich die Athener darauf, von Paulus Geschichten über diesen neuen Gott zu hören. Doch Paulus enttäuscht sie. Er liefert keine leichte Unterhaltung, sondern macht sie bekannt mit der letztendlichen Wirklichkeit, die bis heute auch für uns gilt. Unser Gott ist kein unterhaltsames Extra, kein Gott, an den wir auch noch ein bisschen glauben können. Er ist der einzige Gott. Er ist unser Schicksal. Ohne ihn geht es nicht, mit allen Konsequenzen. Wir können an Gott glauben oder nicht. Unsere Entscheidung. Aber nur weil wir nicht an ihn glauben, heißt das nicht, dass er nicht existiert und er nicht kommt am Ende und die Ungerechtigkeit beendet und wir uns für alles vor ihm rechtfertigen müssen. An Ihm kommen wir nicht vorbei. Und das ist auch das Schöne: Er ist immer da.
Wenn wir uns auf ihn einlassen und uns für ihn öffnen, können wir seinen Trost und seine Stärke erleben. Wir müssen es nicht selber schaffen. Durch Christus sorgt Gott dafür, dass wir am Ende gut dastehen. Er liebt uns und will eine tiefe Beziehung und will, dass unser Leben gelingt, gemeinsam mit ihm.
Wie steht es gerade mit Ihnen und Gott?
Gott ist nicht ferne von einem jeden von uns, denn in ihm leben, weben und sind wir.
Beziehung vertieft sich durch Austausch. Deshalb lassen Sie uns mit Gott sprechen. Beten Sie. Er freut sich auf Sie.