Liebe Zuschauerin, lieber Zuschauer, so viele Wohnungen. Wer wohnt in Ihrer Wohnung? Kinder, Ehepartner, vielleicht Ihre Eltern? Oder wohnen Sie alleine? Ist Gott schon bei Ihnen eingezogen? Ist Er im Moment gerade bei Ihnen und wann haben Sie zuletzt mit ihm gesprochen?
Christen laden Gott in ihr Leben ein und viele beten zu ihm am Sonntag in der Kirche. Aber wohnt Gott auch in ihrem Alltag? Reden Sie regelmäßig mit ihm? Und darf er uns reinreden und darf er ihr Leben wirklich auch bestimmen?
Häufig lassen wir manche Lebensbereiche noch für Gott gesperrt. Vielleicht manche Beziehungen. Der ewige Streit mit dem Nachbarn, wo wir uns richtig schön reinsteigern können, statt in Gottes Barmherzigkeit zu gehen und die von Gott zu empfangen. Oder vielleicht die Finanzen oder die Steuern im nächsten Jahr. Ist Gott da überall schon voll dabei?
In Sacharja zwei, Vers vierzehn steht:
„Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion. Denn siehe, ich komme und ich will bei dir wohnen."
Und darum geht es auch an Weihnachten und im Advent. Wie lassen wir Gott bei uns einziehen? Indem wir ihn konkret im Gebet bitten, dass er reinkommen soll, ganz direkt. Gott kommt da und da in mein Leben rein. Wenn es Bereiche gibt, wo wir ihn bisher noch nicht reingelassen haben, vielleicht die verkorkste Beziehung zu dem Arbeitskollegen oder zu dem entfernten Verwandten, wo es immer wieder Streit gibt, dann bitten Sie Gott ganz konkret, da reinzukommen mit seiner heilsamen Gnade und Barmherzigkeit. Mit seiner Weisheit gelingt unser Leben.
Und dazu ist es gut, auch immer wieder Erinnerungen im Alltag zu haben, damit wir ihn in alle Entscheidungen und Gedanken reinnehmen. Erinnerungen über das Handy oder über kleine Zettel, die wir in unserer Wohnung verteilen.
Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion, denn siehe, ich komme und ich will bei dir wohnen, spricht der Herr.